Am vergangenen Samstag wurde vor der Küste Westaustraliens ein Taucher von einem Hai angegriffen und getötet. Wie Augenzeugen mitteilten, handelte es sich um einen ca. viereinhalb Meter langen Hai, der den rund 30-jährigen Speerfischer angegriffen hatte. Ob die gespeerten Fische, durch ihre Zuckungen den Hai angelockt hatten, stand noch nicht fest.
Vorsicht beim Baden
Der Mann wurde an Land gebracht, wo die Rettungskräfte vergeblich versuchten, ihn wiederzubeleben – leider ohne Erfolg. Die Behörden rieten den Menschen, besonders vorsichtig zu sein und Haisichtungen umgehend zu melden.
Der Tod des Speertauchers war der dritte tödliche Haiangriff in den letzten drei Wochen. Ende Mai war ein Mann am Great Barrier Reef gebissen worden, einige Tage davor ein Schwimmer vor einer der Inseln in der Nähe von Perth.
An den betroffenen Stränden wurden Warnschilder aufgestellt.
Klimawechsel macht Haie aggressiv
Tierschutzgruppen rechnen mit bis zu 20 Haiattacken, in diesem Jahr, von denen jedoch die meisten nicht tödlich enden. Australische Meeresforscher sehen als Gründe für die Haiangriffe die Überfischung und den Klimawandel.






