Robo-Fisch: China zeigt lebensnahe Drohne auf Militärmesse

Im Juni wurde in China eine neue Entwicklung in der Unterwasser-Überwachung gezeigt. Der Robo-Fisch ist sehr lebensnah, sowohl im Aussehen als auch im Verhalten.

Auf einem Messestand sieht man von nahen den Robo-Fisch. Er ähnelt sehr den Arowana-Fisch.

Bild: Boyo Gongdao

Dieser lebensechte Robo-Fisch sieht nicht nur aus wie Arowana, er bewegt sich auch so.

Ein chinesisches Unternehmen hat auf der Beijing Military Expo ihr neustes Produkt präsentiert: den Robo-Fisch. Diese Unterwasser-Drohne ist eine lebensnahe Imitation eines Arowana. Aber sieht sie nicht nur so aus, sondern verhält sich auch wie ein echter Fisch.

Der Robo-Fisch: Täuschend echt

In einem Plexiglas-Tank voller Wasser ahnen die Besucher zunächst nicht, was sie betrachten. Der Robo-Fisch bewegt sich täuschend echt. Die Entwickler bei Boya Gongdao haben lange das Verhalten des echten Fisches studiert, um den Roboter so lebensnah wie möglich zu machen. Es reagiert auf seine Umgebung, wendet den Kopf exakt wie ein echter Arowana.

Im Video ist zu sehen, wie die Drohne sich durch den Wassertank bewegt und gemählich ihre Runden zieht. Tatsächlich ist sie auf den ersten Blick kaum von einem echten Fisch zu unterscheiden. Erst bei näherer Betrachtung offenbart sich ihr ganz und gar künstlicher Charakter.

Die Spionagedrohne fürs Wasser

Es wirkt ein bisschen wie aus einem Spionagefilm, aber für das chinesische Militär gilt dieser Robo-Fisch als Erkundungs- und Spionagewerkzeug. Ausgestattet mit hocheffizienten Sensoren und Rezeptoren sowie einem Akku, der sechs bis acht Stunden anhalten soll, ist dieser Roboter dazu in der Lage, fremde Schiffe oder feindliche Entwicklungen unter Wasser zu ermitteln. Das Aussehen und die Bewegungen machen es dabei schwer, Drohne und Fisch voneinander zu unterscheiden. Der Roboter gilt als Durchbruch in der Unterwasser-Überwachung.

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Der Roboter ist perfekt fürs Aquarium

Das Unternehmen hat aber auch andere Pläne. Man möchte diese lebensnahe Imitation unter anderen an heimische und ausländische Aquarien verkaufen. Das soll dazu beitragen, dass vom Aussterben bedrohte Fische nicht mehr für Aquarien gefangen werden müssen. Der Roboter verhalte sich nicht nur wie ein echter Fisch, sondern er biete auf ein aufregendes Element von Wissenschaft und Technologie.

Auch fürs Angeln ließe sich diese Technologie sicherlich einsetzen. Ein Köder, der sich eins zu eins wie ein echter Fisch bewegt, wäre sicherlich ein wahrer Räubermagnet! Doch bis auf Weiteres dürfte diese Vorstellung reiner Unsinn sein. Und außerdem: Wer würde denn einen Hänger riskieren, wenn der Köder mehrere tausend Euro kostet?

Quelle: wonderfulengineering.com


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