Gewässerschutzverein Vorsfelde

Hans-Jürgen Uhl besucht Angel- und Gewässerschutzverein Vorsfelde in Groß Steinum Prehn: „Deutliche Verbesserung der Wasserwerte festzustellen.

Dies führen wir auf die neuen Klärwerke in Süpplingenburg und Helmstedt aber auch auf eine reduzierte Düngung durch die Landwirtschaft zurück“ „Man kann kaum den Wert ermessen, den der Verein zur Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts erbringt“, erklärte der SPD- Bundestagsabgeordnete Hans-Jürgen Uhl bei einem Besuch des Angel- und Gewässerschutzvereins Vorsfelde und Umgebung (AGV). Die Gewässerwarte Dieter Prehn und Stefan Ludwig stellten dem Politiker ihre Arbeit vor und warben um mehr Verständnis für Anglervereine. Neben dem Hobby des Angelns spielt für den Verein und seine Mitglieder vor allem der Gewässerschutz eine große Rolle. In festgelegten Abschnitten von Schunter, Aller und den anderen Vereinsgewässern wird von den Gewässerwarten einmal im Monat eine chemisch-physikalische Analyse der Wasserwerte und einmal im Jahr auch eine biologische Analyse vorgenommen. „Wir konnten dabei eine deutliche Verbesserung der Wasserwerte feststellen. Dies führen wir auf die neuen Klärwerke in Süpplingenburg und Helmstedt aber auch auf eine reduzierte Düngung durch die Landwirtschaft zurück, welche Einfluss auf die Schunter bei Königslutter nehmen,“ erklärte Gewässerwart Prehn während des Besuchs des Bundestagsabgeordneten in Groß Steinum (bei Königslutter). Ein weiteres hehres Ziel haben sich die Vereinsmitglieder auf ihre Fahnen geschrieben – den Lachsbesatz in der Schunter. Durch gezieltes Aussetzen von Junglachsen solle erreicht werden, dass diese nach ihrer Wanderung über die Schunter, Oker, Aller und Weser in die Nordsee an ihren Ursprung zurück kehren und dort laichen. In der Region haben sich inzwischen 19 Vereine zur Aller- Oker- Lachsgemeinschaft (AOLG) zusammen geschlossen, um die Voraussetzungen für eine möglichst störungsfreie Wanderung in Richtung Nordsee und zurück zu gewährleisten. Auf dem Weg in Richtung Meer, müssen die Lachse 24 Wanderhindernisse ab Beienrode (Königslutter), überwinden. Davon allein elf, die zur Stromerzeugung genutzt werden. „Viele dieser Hindernisse stellen eine ernste Gefahr dar, da sie nur schwer von Fischen und andere im Wasser lebenden Tierarten ohne Verletzungen zu überwinden sind. Aus diesem Grund muss beim Bau von Wasserhindernissen verstärkt der ökologische Nutzen abgewogen werden“, erklärte Ludwig. Dabei leiste der Verein aktive Aufklärungsarbeit bei Betreibern sowie Behörden und Verbänden. Große Sorgen bereite den Vereinsmitgliedern zur Zeit der Neubau eines Wasserkraftwerkes in der Weser bei Bremen- Hemelingen. Die Pläne sehen vor, dass dort keine zusätzlichen Fischaufstiegsmöglichkeiten geschaffen werden und somit ein störungsfreier Ab- und Aufstieg der Fische in Richtung Nordsee und zurück nicht gewährleistet sei. Uhl wird bei seinen Bremer Bundestagskollegen diese Problematik ansprechen und gemeinsam nach einer sinnvollen Alternative suchen. „Es wäre bedauerlich, wenn die Arbeit vor Ort dadurch zunichte gemacht werden würde“, so Uhl. Zu den weiteren Zielen des Vereins zähle aber auch die Renaturierung der Schunter. In der Vergangenheit wurden die meisten Flussläufe begradigt, um einen verbesserten Abfluss zu gewährleisten. Erst seit einigen Jahren werde wieder mehr Wert auf eine ökologische Gewässerführung gelegt. „Durch die Anlage mehrerer Kiesbetten, den Rückbau einer alten Wehranlage und vieles mehr können wir dazu beitragen dass sich die Wasserqualität verbessert und die Artenvielfalt zunimmt“, erklärte Prehn. Uhl zeigte sich beeindruckt von der vielseitigen Arbeit des Vereins und versprach im kommenden Jahr als Lachspate zur Verfügung zu stehen. „Bei all dem Aufwand, der hier betrieben wird, sehe ich es als meine Pflicht an, den Verein und seine Mitglieder zu unterstützen“, betonte Uhl. www.angel-natur.de/referenzen.html Mitglied des Deutschen Bundestages Platz der Republik 1, 11011 Berlin Tel. (0 30) 2 27 77 6 77 Fax (0 30) 2 27 76 3 15 Mail: hans-juergen.uhl@bundestag.de Berlin, den 08. Juli 2004 Pressemittelung 20. Juli 2004 14:02 Uhr (CEST)


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