Ist ein Angler in die Elbe gestürzt? Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, löste die am Ufer zurückgelassene Angelausrüstung umgehend eine großflächige Suchaktion von Feuerwehr und Polizei auf der Elbe aus. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass ein Angler ins Wasser gestürzt ist, rückten die Rettungskräfte mit einem Großaufgebot an.
Großaufgebot auf dem Wasser und in der Luft
Innerhalb kurzer Zeit lief am Hamburger Fischmarkt ein umfangreicher Rettungs- und Sucheinsatz an. Die Feuerwehr Hamburg rückte gemeinsam mit der Polizei und weiteren Rettungskräften aus. Auf dem Fluss kamen ein großes Löschboot sowie verschiedene Klein- und Mehrzweckboote zum Einsatz, um den betroffenen Elbabschnitt großflächig abzusuchen. Zusätzlich überflog ein Rettungshubschrauber das Gewässer in beide Richtungen, während eine Drohne Luftaufnahmen zur Unterstützung lieferte. Auch eine Spezialeinheit von Tauchern stand vor Ort bereit. Trotz des massiven Personaleinsatzes konnte an der Wasseroberfläche keine Person gesichtet werden. Nach intensiver Suche stellten die Einsatzkräfte die aktiven Maßnahmen im und am Wasser am Nachmittag schrittweise ein. Die Hamburger Polizei hat das Angelgerät vor Ort sichergestellt und überprüft nun Spuren sowie die Gegenstände auf Hinweise zur Identität des Eigentümers. Ob der Besitzer der Ausrüstung inzwischen ermittelt werden konnte oder ob tatsächlich ein Angler ins Wasser stürzte, ist derzeit noch unklar.
Aufruf an die Community:
Wer hat etwas gesehen und kann Hinweise geben? Anglerinnen, Angler oder Passanten, die am Dienstagmittag im Bereich der Fischauktionshalle unterwegs waren und Hinweise zur sichergestellten Angelausrüstung, zum Besitzer oder zu den Geschehnissen geben können, sollten sich bei der zuständigen Polizeidienststelle melden.
Gefahren an der Tideelbe nicht unterschätzen
Das Ufer im Hamburger Hafenbereich – insbesondere an Steinpackungen und Kaimauern rund um den Fischmarkt – birgt tückische Gefahren. Durch den Schiffsverkehr und den Tidenhub kann es zu plötzlichem Schwallwasser und unberechenbaren Strömungen kommen. Nässe und rutschiger Bewuchs an Steinen erhöhen das Sturzrisiko beträchtlich. Obwohl die Spots direkt an der Kaimauer beim Streetfishing extrem beliebt sind, wird Anglern an solchen Gewässerabschnitten dringend geraten, stets auf einen sicheren Stand zu achten und gegebenenfalls eine Automatik-Rettungsweste zu tragen.






