Angeln am Wochenende: Pfingsten Calling!

Ganz schön was los im Blinker-Kosmos an diesem Pfingstwochenende. Wenn das Wetter mitspielt, spricht alles für ein erfolgreiches Pfingsten! Was die Redaktion genau geplant hat, lest ihr hier.

Pfingsten: zwei angler sitzen am Wasser während die Sonne untergeht.

Das (vorübergehende) Ende der Ausgangssperre in vielen Bundesländern bedeutet auch: Endlich wieder Angeln ohne Zeitdruck! Besonders an Pfingsten. Foto: Unsplash/Colman Byrne

Das lange Pfingstwochenende steht vor der Tür! Natürlich hat die Blinker-Redaktion auch am Feiertagswochenende einiges geplant. Vom Winde verweht lautet das Motto im hohen Norden bei Rainer Korn. Der Kutter&Küste-Chef setzt wetterbedingt alles auf den Sonntag und geht All In bei den Hechten. Jannik Westerkamp und André Pawlitzki lassen die großen Köderboxen zuhause und gehen mit feinem Gerät an die Ostsee –ultralight ist angesagt.

Blinker-Chef Michael Werner lässt die Ostsee an diesem Wochenende links liegen – und legt den Fokus auf die Stör. Ernüchterung ist hingegen bei Felix Kirsch und Claas Grube angesagt. Wer in Hamburg wohnt, wartet auf auf das Ende der Schonzeit und arbeitet stattdessen – oder sucht nach Alternativen. In diesem Sinne: Petri heil und ein erholsames Wochenende!

Rainer Korn: Vom Winde verweht … oder wir lieben die Stürme!

Das wird ein Pfingsten, wie es im Buche steht – leider trägt das Buch den Titel „Vom Winde verweht“! Hmmmh – also was tun bei einer solchen Wettervorhersage? Den Samstag habe ich schon gestrichen – als Angeltag. Meeresangeln ist sinnlos bis unmöglich. Auch mein großer Lieblingssee wird sich eher weißkronig präsentieren. Ich spekuliere auf den Sonntag ab Nachmittag – da sieht’s in Norddeutschland ganz gut aus. Ich habe eine neue Fliegenschnur zum Hechtangeln aufgezogen – die muss natürlich erstgewässert werden. Auch zwei neue Hechtstreamer habe ich mir gegönnt. Dazu hoffe ich, dass die Barsche endlich auch gemerkt haben, dass der Winter vorbei ist (kalendarisch zumindest). Bisher lief das Barschangeln in meinem Lieblingssee eher unter dem Motto: Einsam ruht der See …

Im Ernst: Die feinen Gestreiften dürfen gern wieder aktiv werden. Auch super spannend: Beim letzten Ausflug auf dem See entdeckte ich drei Seeadler am Himmel. Hat das Adlerpaar am See wieder Nachwuchs? Und ist der schon flügge? Biologisch betrachtet wäre das viel zu früh. Egal – ich liebe diese riesigen Vögel, wenn sie über dem See kreisen und den blöden Kormoranen Furcht einjagen. Auch die Gänse habe nun schon zum Teil Küken – bei den Schwänen konnte ich noch keinen Nachwuchs entdecken, aber das dürfte auch jederzeit soweit sein. Ja, für mich gehört die Natur ringsherum untrennbar zu meinem Angelglück mit dazu – ob auf dem Meer, wo mich Anfang der Woche beim Angeln vom Belly Boat ein Schweinswal zwei Mal neugierig umkreist hat („Oh, ein Proppen mit Flossen dran!“) oder auf dem See, wo mir schon schwimmende Wildschweine begegnet sind. Von daher: Ich setze auf den Sonntag – Petri Heil!

Michael Werner: Stör statt Stau

Ehrlich gesagt habe ich noch keine Ahnung, was ich anglerisch während des langen Pfingstwochenendes machen werde. Ostsee ist immer eine Option, aber da derzeit der erste Urlauberschwung an die Küste unterwegs ist und ich keine Lust habe im Stau zu stehen, lasse ich das. Ich könnte mir natürlich auch die Fliegenrute schnappen und mal schauen, ob ich an der Trave oder Stör einen Aufsteiger erwische – die ersten Meerforellen sind garantiert schon im Fluss. Oder ich warte noch bis nächste Woche, dann ist Springtide und bei der hohen Flut steigen immer Meerforellen auf.

Dann könnte ich das lange Wochenende nutzen und mal schauen, ob ich in einem der Teiche auf den umliegenden Feldern noch Karauschen finde, denn gestern war der Rückgang unserer Karauschen-Bestände ein großes Thema in der Redaktion. Ja, das ist eine Idee, ich glaube, das werde ich mal machen. Vorher kommt aber noch Björn vorbei. Der hat sich für seine Zweihandfliegenrute eine neue Schnur plus Sinkspitzen gekauft und möchte sich mal erklären lassen, was man wofür am besten nimmt und wie man alles montiert – Fish Talk inklusive, klaro 😉

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Frank Schlichting: Auf gemütlich!

Eigentlich würde ich ja gerne mal wieder einen Zander fangen. Da ich aber gerade eine Knie-OP hinter mir habe und deshalb schon die eine Twist-Meisterschaft absagen musste (kleiner Scherz …), werde ich es besser ganz gemütlich angehen und vom Klappstuhl aus ganz entspannt ein bisschen Stippen. Wenn ich dabei ein paar Rotaugen und Brassen fangen würde, wäre ich schon glücklich. Und vielleicht besorge ich mir auch noch ein paar Tauwürmer und versuche es mit Wintermütze und Handschuhen (noch’n kleiner Scherz …) in der Dunkelheit auf Aal. Mal sehen, was geht!

Felix Kirsch: Angel-Content fürs Angelzeit-Konto

Das lange Wochenende bedeutet für viele Angler: Ab ans Wasser! Bei mir heißt es: Ab auf die Couch und arbeiten! Klingt gemein, bedeutet aber erstens eine hohe Gutschrift für dem Angelzeit-Konto und zweitens eine schöne Themenvielfalt für die Leser auf Blinker.de. Mal schauen, was die Welt des Angelns am Wochenende für mich bereit hält. In den Abendstunden geht es für mich dann vielleicht doch noch ans Wasser – mal schauen, ob das Wetter mitspielt.

Wenn es trocken bleibt, werde ich in den Abendstunden versuchen, den einen oder anderen Barsch am Kanal zu überlisten. Und wenn sich der Mai noch weiterhin als April tarnt und das Wetter unbeständig bleibt, geht es halt wieder auf die Couch. Den Laptop tausche ich dann allerdings gegen ein spannendes Buch. Ob „Petri Heil – die Kulturgeschichte des Angelns“ mich in seinen Bann ziehen wird, erfahren die Leser nächste Woche. Dann gibt es nämlich eine Rezension von mir.

Rolf Schwarzer: Die Meerforellen-Greifer sind startklar!

Bei uns steigen so langsam die Meerforellen aus der Nordsee in die Nebenflüsse der Elbe auf. Und damit beginnt für mich eine der spannendsten Angelzeiten im Jahr. Weil es im vergangenen Jahr so erfolgreich war, fische ich gerne mit Tungsten-Chebukugeln und einem 5-cm-Shad am Einzelhaken. Mit diesem Köder komme ich in die tiefsten Gumpen. Ein Problem gibt es allerdings doch. Die weichen Shads rutschen bei starker Strömung vom Haken, kein Baitholder konnte sie bisher aufhalten. Doch jetzt habe ich die Lösung gefunden: mit Superkleber fixierter Sand auf dem Hakenschenkel. Das hält jetzt wirklich und das empfindliche Gummi wird nicht zerstört. Dieses Wochenende sind dieHaken am Start, pünktlich zum Beginn der Süßwasser-Meerforellen-Saison.

Rolfs Hoffnungsträger am Wochenende: Der Sand auf dem Hakenschenkel hält so sicher wie Klettverschluss!

Florian Pippardt: „Endlich“ mal Zeit für Karpfen!

Schon wieder ist eine Arbeitswoche vorbei – und uns steht ein fantastisches verlängertes Wochenende bevor. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie viel Bock ich habe, ans Wasser zu kommen! Meine Karpfensession letztes Wochenende lief fantastisch, wir fingen einige Fische bis 15 Kilogramm. Was würde näher liegen, als es direkt noch einmal zu probieren?! 🙂 Also: Dasselbe Programm. Nur diesmal mit mehr Zeit, denn ich habe eine ganze Woche Urlaub. Die ganze Karre ist voll Boilies und Tigernüsse, hoffentlich fällt nichts um oder läuft aus. Ich bin gespannt, was geht!

Claas Grube: Pfingsten ohne Raubfische

Die Schonzeit für Raubfisch ist vorbei? Leider nicht für mich, denn ich wohne in Hamburg und hier gilt noch bis zum 31.05 ein Kunstköderverbot. Schade, aber eigentlich finde ich es gut, die Raubfische nach dem Laichgeschäft noch nicht direkt mit Kunstködern zu belästigen. Aber angeln geh ich trotzdem, das muss schließlich sein an einem verlängerten Wochenende. Mein Plan sieht folgendermaßen aus: Ich besorge mir Tauwürmer, zieh mit einer leichten Spinnrute zum Dropshotten auf Barsch los, und fange zehn Barsche über 40 Zentimeter!! Hm, wahrscheinlich wird mein Angeltag in der Praxis anders aussehen und ich werde viel Strecke machen müssen, um überhaupt einen Barschschwarm zu finden. Aber mal sehen, ob nicht vielleicht doch was geht. Falls ihr auch vorhabt das Pfingstwochenende am Wasser zu verbringen, viel Erfolg! Fangt was!


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