Angelfirmen setzen auf mehr Nachhaltigkeit

Immer mehr Angelfirmen werden CO2-neutraler und bekämpfen Plastikmüll am Wasser. Daran sollten sich andere Firmen ein Beispiel nehmen.

Müll am Angelplatz, ob in der Natur oder am Angelsee, ist inakzeptabel. Zum Glück gehen viele Firmen mit mehr Nachhaltigkeit voran. Foto: E. Hartwich

Bild: E. Hartwich

Müll am Angelplatz, ob in der Natur oder am Angelsee, ist inakzeptabel. Zum Glück gehen viele Firmen mit mehr Nachhaltigkeit voran.

In England ist es vor allem die Köderfirma Dynamite Baits, die sich mehr Nachhaltigkeit in der Produktion verschrieben hat. Ab 2023 wollen die Briten ihre Produkte möglichst CO2-neutral vertreiben. Der Produktionsleiter Dave Spence betont, dass auch die Familien und Kinder der Mitarbeiter eine heile Natur genießen wollen. Das berichtet die Angling Times. Nachhaltigkeit sei deshalb eine Selbstverständlichkeit.

Nachhaltigkeit kommt auf leisen Sohlen

Zwar steigen die Kosten für Rohstoffe bis 40 Prozent gegenüber früher, doch würden naturliebende Angler sich auf diese höheren Kosten einstellen. Die Futterverpackungen bestehen zur Zeit schon aus recyclebarem Material. Um Wasser zu sparen, arbeitet Dynamite Baits mit Regenwasser. So wirkt die Angelfirma dem Druck auf Talsperren und Flüsse entgegen. Ab 2023 will die Firma komplett CO2-neutral arbeiten – ein Ziel, von dem die meisten Firmen und Gerätehändler noch meilenweilt entfernt sind.

Unter den Angelfirmen, die um Nachhaltigkeit bemüht sind, ist er auch der Köderhersteller Rapala. Die legendäre Schmiede mit Ursprung in Finnland will alle Materialen, die nicht wiederverwertbar sind, aus ihrer Produktion verbannen. Auch die Karpfen-Firma Aptus hat eine Verpackungsstrategie, die zu 100 Prozent auf biologisch abbaubarem Material beruht. Mit ihrer Kampagne „Return to Recycle“ können Angler schwer abbaubaren Plastikmüll an die Firma zurücksenden.

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Angelschnur aus Müll?

Wenn es beim Angeln um Müll geht, ist auch Angelschnur ein großes Problem. Doch an dieser Front gibt es ebenfalls Hoffnungsschimmer. So nimmt das in England entwickelte „Anglers National Line Recycling Scheme“ (ANLRS) Fahrt auf. Bislang wurden in dem Projekt schon fast 10 Millionen Meter alte Schnur gesammelt! Eine Alternative dazu ist es, Angelschnur direkt aus Müll zu produzieren, wie die „Recycline“ von Rapala beweist.

Angler in vielen Ländern setzen sich aktiv gegen Müll am Wasser ein. So gibt es in Deutschland das Projekt „Gewässerverbesserer“ des DAFV, und auf Instagram macht der Kanal „Catch & Clean“ sich für mehr Sauberkeit am Ufer stark. Internationale Bekanntheit hat das Projekt „Plastic in the Basket“ erlangt, bei dem sich Fliegenfischer für eine saubere Umwelt engagieren.


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