Bayern zählt seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Reisezielen deutscher Angler. Verantwortlich dafür sind vor allem die Alpen und ihr Vorland. Zahlreiche Flüsse entspringen in den Gebirgen oder werden von kristallklaren Bergseen gespeist. Die Gewässer zeichnen sich häufig durch eine hervorragende Wasserqualität, einen hohen Sauerstoffgehalt und stabile Fischbestände aus.
Während in Nord- und Ostdeutschland oft große Seen und langsam fließende Tieflandgewässer dominieren, erwartet den Angler in Bayern eine völlig andere Welt. Tosende Gebirgsflüsse, türkisgrüne Gumpen, tiefe Rinnen und weitläufige Kiesbänke prägen das Bild. Gerade Fliegenfischer finden hier Bedingungen, wie man sie sonst eher aus Österreich oder Slowenien kennt.
Besonders reizvoll ist die Kombination aus Fischerei und Urlaubserlebnis. Viele Reviere liegen in unmittelbarer Nähe zu bekannten Ferienregionen, bieten komfortable Unterkünfte und lassen sich hervorragend mit Wanderungen, Familienurlaub oder Ausflügen verbinden.
Oberbayerns Seen – Angelurlaub zwischen Alpen und Voralpenland
Wer bei einem Angelurlaub in Bayern ausschließlich an Flüsse denkt, übersieht einige der schönsten Gewässer des Freistaats. Zwischen Karwendel, Mangfallgebirge und den Berchtesgadener Alpen liegen zahlreiche Seen, die von kristallklarem Gebirgswasser gespeist werden und hervorragende Fischbestände beherbergen. Viele dieser Gewässer bieten Gastanglern beste Möglichkeiten auf Hechte, Renken, Seesaiblinge und Seeforellen.
Walchensee – Bayerns legendärer Seeforellensee
Mit einer Wasserfläche von rund 16 Quadratkilometern und Tiefen von nahezu 200 Metern zählt der Walchensee zu den beeindruckendsten Seen Deutschlands. Besonders bekannt ist er für seinen Bestand an Seeforellen, die vor allem zu Saisonbeginn im Frühjahr auch vom Ufer aus gefangen werden können. Daneben kommen Seesaiblinge, Renken, Hechte sowie verschiedene Weißfischarten vor. Während Seeforellen und Aalrutten vor allem in den kühleren Monaten aktiv sind, locken im Spätsommer kapitale Hechte, die den Renken ins Freiwasser folgen.

Bild: Schröder
Der Walchensee ist ein echter Hochgebirgssee mit schroffen Felswänden und einer schier unergründlichen Tiefe bis 195 m
Kochelsee – Vielseitiges Revier für Raub- und Friedfische

Bild: Schröder
Direkt unterhalb des Walchensees liegt der deutlich flachere Kochelsee.
Hier erwartet Angler ein abwechslungsreicher Fischbestand mit Hecht, Zander, Barsch, Aal, Karpfen, Schleie sowie verschiedenen Forellenarten. Während Friedfische bevorzugt in den flachen Uferbereichen anzutreffen sind, lohnt sich für Hechte und Renken häufig der Einsatz eines Bootes.
Tegernsee – Großhechte vor Alpenkulisse

Bild: Schröder
Der Tegernsee zählt zu den bekanntesten Seen Oberbayerns.
Das von mehreren Gebirgsbächen gespeiste Gewässer genießt den Ruf eines ausgesprochen klaren und fischreichen Sees. Besonders Hechtangler schätzen die Chance auf kapitale Räuber. Darüber hinaus kommen Renken, Seesaiblinge, Regenbogen- und Seeforellen sowie Zander vor.
Schliersee – Kompakter Voralpensee mit starken Räubern

Bild: Schröder
Deutlich kleiner, aber nicht minder interessant präsentiert sich der Schliersee.
Die markante Insel Wörth teilt das Gewässer in zwei Bereiche und schafft attraktive Strukturen für Raubfische. Vor allem Hechte und Zander profitieren von den Kanten und Krautfeldern. Ergänzt wird das Artenspektrum durch Renken, Seeforellen, Seesaiblinge, Karpfen, Schleien und Aale.
Spitzingsee – Bergsee auf über 1.000 Metern Höhe

Bild: Schröder
Der hoch gelegene Spitzingsee gilt als einer der schönsten Bergseen Bayerns.
Trotz seiner vergleichsweise geringen Größe beherbergt er einen bemerkenswerten Fischbestand. Bekannt ist das Gewässer vor allem für seine Hechte, die hier beachtliche Größen erreichen können. Daneben kommen Barsche, Renken, Schleien und verschiedene Weißfischarten vor. Die spektakuläre Alpenkulisse macht den See zusätzlich zu einem besonderen Ziel für Natur- und Angelurlauber. Mit ihrer Mischung aus alpinen Fließgewässern und fischreichen Seen bietet kaum eine andere Region Deutschlands eine derart große Vielfalt an Angelmöglichkeiten wie Oberbayern.
Die obere Isar bei Lenggries – Fliegenfischen im smaragdgrünen Alpenfluss
Etwa 22 Kilometer hinter der deutsch-österreichischen Grenze entspringt die Isar im Karwendelgebirge östlich von Scharnitz. Von dort legt sie fast 300 Kilometer auf bayerischem Gebiet zurück, ehe sie bei Deggendorf in die Donau mündet. Ihr Name stammt vermutlich aus dem Indogermanischen und bedeutet so viel wie „die Reißende“.

Bild: Fishingcrew
Das Wasser der Isar bei Lenggries erscheint in einer ganzen Palette von Grün- und Blautönen.
An vielen Stellen wird die Isar heute durch Kraftwerke und Kanäle beeinflusst. Bei Lenggries jedoch zeigt sie sich noch von ihrer ursprünglichen Seite. Hier fließt sie weitgehend naturbelassen durch das Obere Isartal und beeindruckt mit ihrem unverwechselbaren grün-türkisen Wasser. Nicht ohne Grund wurde dieser Abschnitt als europäisches Schutzgebiet ausgewiesen.
Ein Paradies für Forellen und Äschen
Bereits bei der Anfahrt entlang des Flusses wird deutlich, warum die Isar unter Fliegenfischern einen hervorragenden Ruf genießt. Breite Kiesbänke wechseln sich mit tiefen Gumpen und schnellen Strömungszügen ab. Das sauerstoffreiche Wasser schafft ideale Lebensbedingungen für Salmoniden.
Die Leitfische des Reviers sind Bachforelle und Äsche. Hinzu kommen Regenbogenforellen, Saiblinge und vereinzelt sogar Huchen. Aufgrund des hellen Kiesgrundes und des außergewöhnlich klaren Wassers fallen viele Fische durch ihre helle Färbung auf.
Für die Fischerei eignen sich Ruten der Klassen #4 bis #5. Besonders erfolgreich sind kleine Trockenfliegen, Klinkhammer-Muster, Black-Caddis-Imitationen und feine Nymphen. Während der Schlupfzeiten kann die Trockenfliegenfischerei spektakulär werden.
Sternstunden auf der Trockenfliege
Wer früh am Morgen ans Wasser kommt, erlebt die Isar oft von ihrer schönsten Seite. Nebelschwaden ziehen über die Wasseroberfläche, Wasseramseln suchen entlang der Ufer nach Nahrung und die ersten Fische verraten sich durch steigende Ringe. Vor allem während stärkerer Schlupfphasen reagieren die Forellen bereitwillig auf kleine Trockenfliegen. Immer wieder kommt es zu rasanten Drills in der kräftigen Strömung. Selbst Fische mittlerer Größe entwickeln hier eine enorme Kampfkraft. Gerade diese Kombination aus glasklarem Wasser, gesunden Beständen und beeindruckender Landschaft macht die obere Isar zu einem der schönsten Ziele für einen Angelurlaub in Bayern.
Berchtesgadener Land – vier Traumgewässer in einer Region
Denkt man an Fliegenfischen im südöstlichen Bayern, fällt vielen zunächst die Traun ein. Doch nur eine gute Autostunde entfernt wartet mit dem Berchtesgadener Land eine Region, die mindestens ebenso viel Potenzial besitzt. Der Fischereiverein Berchtesgaden-Königssee bewirtschaftet mit Hintersee, Ramsauer Ache, Königsseer Ache und Berchtesgadener Ache gleich vier völlig unterschiedliche Salmonidengewässer. Zusammen ergeben sie ein einzigartiges Revier, das vom Bergsee bis zum größeren Alpenfluss nahezu alle Facetten der Fliegenfischerei abdeckt.
Hintersee – das smaragdene Juwel der Alpen

Bild: Detlef Henkes
Der Hintersee gehört zweifellos zu den schönsten Bergseen Deutschlands. Eingebettet zwischen steilen Felswänden und dichten Wäldern präsentiert sich das Gewässer in beeindruckenden Grün- und Türkistönen.
Der rund 17 Hektar große See entstand vor mehreren tausend Jahren durch einen gewaltigen Bergsturz. Heute beherbergt er hervorragende Bestände von Bachforellen, Regenbogenforellen und Seesaiblingen. Vor allem während der Morgen- und Abendstunden lohnt sich die Pirsch entlang der flachen Uferzonen. Dann ziehen Forellen häufig dicht unter Land und steigen nach Eintags- oder Köcherfliegen. Mit feinen CDC-Mustern ergeben sich spektakuläre Sichtfischereien auf einzelne Fische.
Legendär ist außerdem der Bestand an Seesaiblingen. Diese halten sich meist in tieferen Bereichen auf und werden häufig mit Nymphen oder Hegenen befischt. Wer gezielt auf Seesaiblinge angeln möchte, sollte eine Sinkschnur und beschwerte Muster bereithalten. Nicht zuletzt macht die Kulisse den Reiz dieses Gewässers aus. Besonders der berühmte Malerwinkel zählt zu den schönsten Fotomotiven im gesamten Berchtesgadener Land.
Ramsauer Ache – Wildbachfischerei im Zauberwald
Unmittelbar unterhalb des Hintersees beginnt mit der Ramsauer Ache eines der ursprünglichsten Fließgewässer Bayerns. Zunächst bahnt sich das Wasser seinen Weg durch den berühmten Zauberwald, eine wildromantische Landschaft aus moosbewachsenen Felsen, umgestürzten Bäumen und kristallklaren Wasserläufen.

Bild: Detlef Henkes
Die Ramsauer Ache bietet echtes Fischen über Stock und Stein auf fitte Wildfische. Kurze Driften und gut sichtbare Fliegen sind hier das Mittel.
Die Ramsauer Ache ist ein echter alpiner Wildbach. Wasserfälle, Stromschnellen, tiefe Gumpen und schmale Rinnen wechseln sich auf engstem Raum ab. Für Fliegenfischer bedeutet das abwechslungsreiche, aber auch anspruchsvolle Fischerei.
Pocket Water für Bachforellen
Vor allem im Oberlauf dominieren kleine Pools und kurze Läufe. Hier bleibt einer Nymphe oder Trockenfliege oft nur ein Meter für eine saubere Drift, bevor die Strömung sie erfasst. Genau deshalb ist präzises Werfen gefragt.
Die Bewohner dieser Gewässerabschnitte sind vor allem Bachforellen. Zwar erreicht nur ein kleiner Teil der Fische kapitale Größen, dafür sind die Bestände gesund und die Fische hervorragend angepasst. Wer eine Forelle aus einem schmalen Gumpen überlisten möchte, muss sich diese hart erarbeiten.
Kurze Bachruten der Klassen #3 bis #5 zwischen sieben und achteinhalb Fuß Länge sind hier ideal. Als Fliegen bewähren sich leicht bis mittel beschwerte Nymphen der Größen #10 bis #14 sowie auffällige Trockenfliegen wie Stimulatoren oder Buck-Caddis-Muster.
Weniger Gepäck, mehr Erfolg
Die Ramsauer Ache verlangt dem Angler einiges ab. Viele Abschnitte verlaufen canyonartig durch die Landschaft, Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten sind begrenzt. Oft muss man längere Strecken im Bachbett zurücklegen, über Felsen klettern oder sich durch dichtes Ufergehölz arbeiten. Wer hier erfolgreich sein möchte, sollte seine Ausrüstung auf das Wesentliche reduzieren. Jeder unnötige Gegenstand wird spätestens nach einigen Stunden zur Last. Dafür wird man mit einer der ursprünglichsten Fliegenfischereien Bayerns belohnt.
Königsseer Ache – Nymphenfischen in alpiner Kulisse
Während die Ramsauer Ache den Wildbachcharakter verkörpert, präsentiert sich die Königsseer Ache als kraftvoller Gebirgsfluss. Sie entspringt dem berühmten Königssee und fließt über Schönau in Richtung Berchtesgaden.

Bild: Detlef Henkes
Die Königsseer Ache entlang der „nassen Wand“ beherbergt neben guten Regenbogenforellen auch wilde Bachforellen und sogar Saiblinge.
Bereits der erste Blick auf das glasklare Wasser macht deutlich, dass hier alpine Verhältnisse herrschen. Die Strömung ist vielerorts kräftig, die Rinnen tief und die Wassertemperaturen selbst im Hochsommer erstaunlich niedrig.
Ein Revier für Nymphenfischer
Die Königsseer Ache gilt als klassisches Nymphengewässer. Besonders erfolgreich sind beschwerte Nymphen und Goldkopfmuster in den Größen #10 bis #14. Auch das moderne Euro-Nymphing spielt hier seine Stärken voll aus. Wer die Strömungsverhältnisse richtig liest und seine Fliege sauber durch die tieferen Züge führt, darf mit Bachforellen, Regenbogenforellen und gelegentlich sogar Bach- oder Seesaiblingen rechnen.
Trotzdem sollte die Trockenfliege nicht zu Hause bleiben. Während größerer Schlupfereignisse oder bei niedrigem Wasserstand steigen die Fische überraschend aktiv. Gut sichtbare Muster wie Stimulatoren, Rehhaar-Sedges oder Tricolore-Fliegen können dann wahre Sternstunden bescheren.
Vorsicht beim Waten
Die Königsseer Ache verlangt Respekt. Nach Regenfällen oder bei erhöhter Wasserabgabe aus dem Königssee steigt der Wasserstand teilweise sehr schnell an. Selbst erfahrene Watenfischer sollten die Bedingungen sorgfältig prüfen und die Kraft der Strömung nicht unterschätzen.
Besonders reizvoll sind die Abschnitte im Oberlauf nahe des Sees, die Bereiche rund um das Café Waldstein sowie einige canyonartige Passagen, in denen die Fische hervorragende Unterstände finden.
Berchtesgadener Ache – Vielfalt auf über zehn Kilometern
Am Zusammenfluss von Ramsauer Ache und Königsseer Ache entsteht die deutlich größere Berchtesgadener Ache. Sie verbindet viele Vorzüge ihrer beiden Quellgewässer und bietet die abwechslungsreichste Fischerei der Region.

Bild: Detlef Henkes
Wasserstand und -Trübung der Berchtesgadener Ache sind recht dynamisch. Ein Grund sind die Zuflüsse, die bei Regen in Nebentälern viel Sediment mit sich führen.
Mit einer durchschnittlichen Breite von rund 15 Metern wirkt der Fluss deutlich großzügiger als die beiden Achen im Oberlauf. Gleichzeitig bleibt die Wasserqualität hervorragend und die Gewässerstruktur äußerst abwechslungsreich.
Fliegenfischen und Spinnfischen
Die Berchtesgadener Ache spricht nicht nur Fliegenfischer an. In mehreren Streckenabschnitten ist auch leichtes Spinnfischen erlaubt, wodurch das Gewässer für unterschiedliche Angelmethoden interessant wird.
Für Fliegenfischer empfehlen sich Einhandruten der Klassen #5 bis #6 zwischen neun und zehn Fuß Länge. Wer bevorzugt mit Euro-Nymphen fischt oder größere Strecken systematisch absuchen möchte, kann auch längere Euronymphing- oder leichte Switchruten einsetzen.
Je nach Jahreszeit und Wasserstand kommen Nymphen, Streamer, Nassfliegen oder Trockenfliegen gleichermaßen zum Erfolg. Besonders interessant sind die zahlreichen Einläufe kleinerer Nebenbäche, die tiefen Außenkurven sowie strukturreiche Kiesbänke.
Hotspots entlang der Strecke
Zu den bekanntesten Bereichen zählen die Einmündung des Gollenbachs, die Strecken rund um den Sportplatz und das Klärwerk sowie die Almbachmündung. Vor allem die Almbachklamm zählt nicht nur landschaftlich zu den Höhepunkten eines Angelurlaubs im Berchtesgadener Land. Hier treffen spektakuläre Naturkulisse und aussichtsreiche Fischerei aufeinander – eine Kombination, die man nur selten findet.
Gastkarten, Saison und Unterkünfte
Die Gewässer des Fischereivereins Berchtesgaden-Königssee können von Gastanglern befischt werden. Erlaubnisscheine werden inzwischen ausschließlich digital über die Plattform Hejfish ausgegeben. Voraussetzung für den Erwerb ist ein gültiger staatlicher Fischereischein. Die Gastfischersaison läuft vom 1. Mai bis zum 30. September. Aktuelle Bestimmungen und Fangmeldungen werden ebenfalls digital abgewickelt.
Für Erwachsene kostet eine Tageskarte derzeit 35 Euro zuzüglich Buchungsgebühr. Die aktuell gültigen Preise und Regelungen sollten jedoch vor Reiseantritt auf den Seiten des Fischereivereins überprüft werden, da Änderungen jederzeit möglich sind.
Die Region bietet eine große Auswahl an Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Campingplätzen. Rund um Schönau am Königssee, Ramsau, Marktschellenberg und Berchtesgaden finden Angler ideale Voraussetzungen für einen mehrtägigen Aufenthalt. Darüber hinaus laden der Königssee, der Nationalpark Berchtesgaden sowie zahlreiche Wander- und Ausflugsziele dazu ein, die Reise mit weiteren Naturerlebnissen zu verbinden.
Die beste Reisezeit für einen Angelurlaub in Bayern
Die Hauptsaison für die meisten Salmonidengewässer beginnt im Frühjahr und reicht bis in den Herbst hinein. Besonders reizvoll sind die Monate Mai bis Juli, wenn zahlreiche Insekten schlüpfen und die Trockenfliegenfischerei ihren Höhepunkt erreicht. Während des Hochsommers bieten die frühen Morgen- und späten Abendstunden oft die besten Bedingungen. Im Herbst wiederum locken niedrige Wassertemperaturen und häufig stabile Wasserstände. Gerade in alpinen Regionen sollten Angler jedoch immer die Wetterentwicklung im Auge behalten. Starke Regenfälle können Wasserstände innerhalb weniger Stunden deutlich verändern.
Bayerns Alpengewässer gehören zu den schönsten Angelrevieren Deutschlands
Ob die smaragdgrüne Isar bei Lenggries, der malerische Hintersee oder die wilden Achen des Berchtesgadener Landes – Bayern bietet Fliegenfischern und Spinnanglern eine außergewöhnliche Vielfalt. Kaum irgendwo sonst liegen glasklare Bergseen, anspruchsvolle Wildbäche und größere Flusssysteme so dicht beieinander. Wer seinen Angelurlaub mit eindrucksvollen Landschaften, guter touristischer Infrastruktur und hervorragenden Salmonidengewässern verbinden möchte, findet im Freistaat ideale Bedingungen. Viele dieser Reviere besitzen noch immer den Charakter echter Naturgewässer – und genau das macht ihren besonderen Reiz aus.






