Wie TAG24 unter Berufung auf eine Sprecherin der Feuerwehr Hamburg berichtet, eilten die Einsatzkräfte gegen 8:00 Uhr morgens zum Strandkai. Passanten hatten dort Angelgerät direkt an der Kaimauer entdeckt. Da niemand ausschließen konnte, dass eine Person in die Elbe gestürzt war, suchten Boote und ein Hubschrauber den Nahbereich ab. Nach 20 Minuten gab es Entwarnung – der Angler kehrte wohlbehalten zurück.
Zweiter Vorfall innerhalb weniger Tage
Bereits am Dienstag gab es einen Großeinsatz in Hamburg. An der Fischauktionshalle lösten herrenloses Angelgerät und persönliche Gegenstände eine großangelegte Suchaktion aus, die am Nachmittag ergebnislos beendet wurde. Es war unklar, ob ein Angler verunglückt ist.
Wie Angler Fehleinsätze vermeiden
Die beiden Vorfälle innerhalb von zwei Tagen zeigen deutlich, wie sensibel Passanten und Einsatzkräfte an den Hamburger Kaimauern derzeit reagieren. Aufmerksames Verhalten kann im Ernstfall Leben retten! Damit die Rettungskräfte allerdings nicht für vermeidbare Fehlalarme ausrücken müssen, reicht etwas Rücksichtnahme und die Einhaltung einfacher Regeln beim Streetfishing:
- Gerät niemals unbeaufsichtigt stehen lassen: Wer den Spot verlässt – sei es für den Gang zum Kiosk oder ein Dringlichkeitsbedürfnis – packt seine Ruten ein oder nimmt sie mit.
- Kurze Absprache in der Gruppe: Bist du mit Freunden unterwegs, sagst du kurz Bescheid („Guck mal eben auf meine Sachen“). Alleine gilt: Kein Auge weg von der Ausrüstung an belebten Hotspots.
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