Drei Schwerpunkte prägen aktuell die Arbeit der europäischen Interessenvertretung:
Verstärkter Gewässerschutz & die Rolle der EAA: Durch die Bündelung nationaler Anliegen – darunter auch die des Österreichischen Kuratoriums für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF) – stellt die EAA sicher, dass regionale Herausforderungen auf höchster EU-Ebene Gehör finden.
Artenschutz unter Wasser – Das Forschungsprojekt ProtectFish: Gefährdete Fischbestände stehen durch Lebensraumverlust und den fraßbedingten Druck durch Kormorane unter erheblichem Stress. Das EU-Projekt ProtectFish erarbeitet wissenschaftliche Grundlagen für ein effektives Bestandsmanagement. Die EAA und das ÖKF bringen hierbei die Praxis-Perspektive der Anglerschaft ein, um datenbasierte und regional angepasste Maßnahmen durchzusetzen.
EU-Meldepflichten & Angel-Apps – Umfrage gestartet: Im Rahmen des Projekts EveryFish wird untersucht, wie Anglerinnen und Angler zu digitaler Fangdokumentation stehen. Neben Erfahrungen mit Apps wie der EU-Anwendung RecFishing geht es um den Umgang mit Fangdaten sowie die Bekanntheit neuer EU-Meldepflichten für bestimmte Meeresfischarten.
Mitmachen erwünscht:
Für das Projekt EveryFish läuft aktuell eine Umfrage, die sich an Süßwasser- und Meeresangler richtet – explizit auch an diejenigen, die bislang keine Apps nutzen. Die Bearbeitung dauert etwa 15 Minuten und liefert wertvolle Impulse für künftige digitale Vorgaben.






