
Bild: Gem. Kalmar Hans Hillwaert CC BY-SA 4.0
Der Gemeine Kalmar (Loligo vulgaris) gehört zu den häufugsten Kopffüßern in der Nordsee.
An Belgiens Küste landen heute große Mengen Tintenfische und Kraken. Ursache ist die Erwärmung der Nordsee. Ihr flacher südlicher Teil hat sich laut des belgischen Fischereiforschers Hans Polet in 100 Jahren um 4 Grad erwärmt. Dadurch können sich die Eier der Kopffüßer, die 9 bis 11 Grad benötigen, inzwischen gut entwickeln.
Zahlreiche Nahrung für die Kopffüßer
Kraken und Kalmare finden reichlich Nahrung wie Krabben, Krebse und Heringe. Konkurrenz durch Raubfische wie den Kabeljau nimmt ab. Vor acht oder neun Jahren waren Tintenfische in belgischen Fängen noch kaum vertreten, heute stellen sie einen großen Anteil.
Vermehrte Exporte in den Süden Europas
Kopffüßer erzielen derzeit 5 bis 9 €/kg. Viele Fänge werden nach Italien, Südfrankreich und Spanien exportiert, wo die Bestände durch Überfischung gesunken und entsprechend gefragt sind.

Bild: Wikipedia
Tintenfische auf einem Markt in Valencia. Da das Mittelmeer leergefischt ist, kommt ein Großteil der Kopffüßer jetzt aus Nordseefängen.






