„Wildberries“, das ist der Name von Russlands größtem Online-Händler, auch für Angelgerät. Und die Ukraine hat in den vergangenen drei Wochen 20 Filialen dieser Marketing Plattform zerstört. Darunter Outlets, die hunderte von Kilometern hinter der Front liegen.
Wildberries ist das Amazon der Russen. Für Angler wurden hier Ruten, Rollen, Schnüre, Köder und Anglertaschen ge- und verkauft. Die Firma spricht von 100.000 Angelgeräten, wobei der Angelmarkt von Jahr zu Jahr wächst. In einem Katalog in Belarus sind zur Zeit 50.198 Ruten bei den Verkaufseinheiten gelistet. Wildberries Umsatz stieg zwischen Juni 2025 und Mai 2026 um 15 Prozent. Der
Alles, was das Herz begehrt
Wildberries Markt wird sowohl von Angelgeräte-Herstellern als auch von Verkäufern besucht. Auch Endverbraucher können sich in ihren Wildberries-Shop mit Futterkörben, Jigköpfen, Wirbeln und Haken eindecken.
Deshalb ist die Zerstörung durch die Ukraine mehr als nur der Beschuss eines Gebäudes. Hier werden tausende von unabhängigen Verkäufern „bestraft“, die ihren Lagerbestand im Wildberries Logistik- System angelegt haben.
Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, das zehntausende kleiner Geschäfte ihre Geldeinlagen verloren hätten.
Ungewisse Lieferzeiten
Und mittlerweile spürt man, dass die Zerstörungen, weit über die Einschlagstelle hinaus reichen. Durch die Zerstörungen müssen Angler sehr viel länger auf bestellte Ware warten, manchmal bis zu einem Monat.
Quelle: Angling International
Die Ukraine will mit dem Beschuss von Russlands größtem Marktplatz, die russische Wirtschaft schwächen.






