Ein ungewöhnlicher Polizeieinsatz ereignete sich am vergangenen Sonntag am Zwingerteich: Ein 35-jähriger Mann ging dort trotz eines Alkoholwertes von 2,7 Promille angeln. Die Polizei nahm ihn schließlich in Gewahrsam, wie MDR berichtet. Zeugen berichteten, dass der Mann den gefangenen Fisch anschließend wieder freiließ. Auf den Vorfall aufmerksam geworden waren die Beamten durch den Hinweis einer Passantin.
Ob den 35-Jährigen weitere Konsequenzen erwarten, ist bislang unklar. Neben dem Polizeigewahrsam könnten mögliche Verstöße gegen fischerei- oder ordnungsrechtliche Vorschriften geprüft werden.

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Der Zwingerteich war früher ein Festungsgraben.
Der besondere Zwingerteich
Der Zwingerteich ist ein künstlich angelegter Teich in der Dresdner Altstadt, direkt neben dem berühmten Zwinger. Er entstand aus dem ehemaligen Festungsgraben der Stadt und liegt westlich des Zwingers in einer Parkanlage.
Der Teich ist vor allem für seine große Fontäne und die zahlreichen Karpfen bekannt, die dort leben. Tatsächlich werden die Fische regelmäßig abgefischt und umgesetzt. Spaziergänger können die Karpfen oft vom Weg am Ufer oder von der Brücke vor dem Kronentor aus beobachten. Deshalb ist die Meldung über den betrunkenen Angler besonders kurios: Der Zwingerteich ist keine typische Angelstrecke, sondern Teil einer historischen Park- und Wasseranlage mitten im Zentrum Dresdens.






