Die Nase gilt als Bioindikator. Sie kann nur in sauberem Wasser überleben. In 2026 herrschte an der Schwechat, einem Nebenfluss der Donau, in dn letzten Tagen ein leicht höherer Wasserstand als in den vergangenen Jahren, sodass noch mehr Nasen als üblich den Laichfluss hinaufzogen. Wie in den vielen Jahren zuvor wurde das Pr0jekt „Ökologische Stützung des Nasenbestandes an der Schwechat“ federführend vonDipl.-Ing. Georg Fürnweger mit Unterstützung weiterer Fischereibiologen fortgeführt. Geschätzt stiegen in 2026 zwischen 1500 und 2000 Fische auf.

Bild: M. Komuczki
Wie in jedem Jahr war Michael Komuczki mit der Kamera dabei, als die Nasen abgefischt wurden.
Abstreifen für mehr Fisch
Haben die Fische ihr Laichhabitat erreicht, wird ein Teil von ihnen abgefischt, um den Nasenbestand noch weiter zu stärken. Das geschieht, indem die laichprallen Fischeabgestreift und die Milch mit dem Rogen vermischt werden. Die geschlüpften Brutfische werden dann wieder in die renaturierte Schwechat zurückgesetzt. Auch andere Donaunebenflüsse werden mit den Nasenbrütlingen besetzt. Diese ökologische Bestandssicherung betreibt der „Sportfischerverein Wien und Niederösterreich“(SPOFI) nun schon seit über 10 Jahren. Für dieses Jahr bleibt zu hoffen, dass der Wasserstand der Schwechat möglichst konstant bleibt, damit nicht Bereiche des Flusses wie in den vergangenen Jahren trocken fallen und ein Teil des Laiches so verloren geht.
Ein Video der laichbereiten Nasen sehen Sie hier.






