Die Bestimmung wurde neu in den Verhaltenskatalog für das Angeln in den Niederlanden aufgenommen. Das bedeutet, dass man nicht aktiv mit einem Dropshot-Rig oder mit einem mit Würmern beköderten Jigkopf auf Zander fischen darf. Das Verbot künstlicher Köder im April und Mai dient dem Schutz von Zandern, Hechten und Barschen. Dabei geht es nicht darum, die Fische zurückzusetzen, sondern sie dürfen in dieser sensiblen Zeit überhaupt nicht erst gefangen werden. Zander sind besonders gefährdet, weil sie ihre Nester bewachen und diese gegen Grundeln und Krebse verteidigen. Jeder bewegte Köder wird attackiert.

Bild: W. Pölzer
Zandermännchen beim Bewachen des Nestes. Solche Fische attackieren jeden bewegten Köder.
In den letzten Jahren wurde deutlich, dass manche Angler bestimmte Montagen zum Einsatz brachten, um die Schonzeit zu umgehen. Das allerdings untergräbt den Schutz der Art. Die neue Bestimmung legt ausdrücklich fest, dass solche Angelarten verboten sind.
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