Das 15 Meter lange Charterboot wurde von zwei Kapitänen gesteuert: Kapitän Robbie Norman und Kapitän Danny Schenk. Beide kamen aus der Stadt Ilwaco im Bundesstaat Washington. Und beide kannten ihren Kunden Tim
Biss auf Ansage
„Den ganzen Morgen hatten wir schon geschleppt und einige Blauflossenthunfische und mehr als 12 Albacores gefangen“, freut sich Schenk (59). „Gegen 1 Uhr am Mittag, als ein erster Fisch sprang, sah dieser aus wie ein Marlin. Diese Fische sind sehr rar in unseren Gewässern, und wir befanden uns 45 Meilen vor der Küste über 1.200 Meter tiefem Wasser. Über Funk berichtete ich dem Kapitän eines anderen Bootes davon, dass ich einen Marlin beim Rauben gesehen hatte. Ich hatte noch nicht ausgesprochen, als sich eine Rute verneigte. Der Fisch nahm mit einem Rutsch viele Meter der geflochtenen 80-Pfund-Schnur von der Rolle. Einmal hätte sich fast die Schnur um den Propeller gewickelt.“
Die Rolle läuft heiß
Immer wieder sprang der Marlin aus dem Wasser. Die langen Fluchten hatten die Rolle so heiß laufen lassen, dass wir sie fast hätten kühlen müssen. Durheim drillte den Marlin weitere 45 Minuten, dann konnte Norman den Marlin gaffen. Gemeinsam wuchteten sie ihn ins Boot. Vor ihnen lag ein Gestreifter Marlin, der in den Gewässern vor dem nordwestlichsten Bundesstaat der USA sehr selten war.

Bild: Facebook Robbie Norman
DIe beiden Kapitäne mit dem Rekordfisch.
,,Uns war allen bewusst, wie groß der Gestreifte Marlin war.“ Schnell fuhren die drei die nächste Marina an. Dort zeigte das Maßband 2,70 Meter an, der Fisch wog 151 Pfund. Der vorher bestehende Gestreifte-Marlin-Rekord lag bei 134 Pfund. Weitere Fischereibiologen und Ranger des Washington Department of Fish and Wildlife, die vor Ort waren, bezeugten den Fang ebenfalls. Der Fisch wurde zerlegt und alle drei nahmen das Filet des Fisches mit nach Hause.






