Ein bizarrer Fund hat in der Lagune von Venedig für Aufsehen gesorgt: Ein riesiger Mondfisch trieb tot im Canale Fasiol und musste in einem aufwendigen Einsatz von der Feuerwehr geborgen werden.
Entdeckt wurde das gewaltige Tier am 11. April von einem Wassertaxi-Fahrer, der gegen 14 Uhr Alarm schlug. Der Kadaver war so groß, dass er bereits den Bootsverkehr behinderte. Augenzeugen sprachen von einem „Meeres-Ungetüm“, das regungslos an der Wasseroberfläche trieb.
Die Einsatzkräfte sicherten den Fisch und schleppten ihn durch den Kanal. Schließlich wurde das Tier aus dem Wasser gehoben und an Land gebracht. Anschließend erfolgte der Abtransport zu einem Entsorgungsunternehmen.
Bei dem Tier handelt es sich um einen Mondfisch (Mola mola) – einen der größten Knochenfische der Welt. Die Art kann über drei Meter lang und bis zu zwei Tonnen schwer werden. Trotz ihres ungewöhnlichen Erscheinungsbildes sind Mondfische für Menschen ungefährlich.
Warum der riesige Meeresbewohner tot durch die Lagune von Venedig trieb, ist bislang unklar. Möglich sind natürliche Ursachen wie Krankheit oder Umweltveränderungen im Mittelmeer.






