Bei „Gefragt – Gejagt“ wurde es am Mittwoch fischig: Gesucht war eine Besonderheit des im Indopazifik heimischen Kuhfischs aus der Familie der Kofferfische. Drei Antworten standen zur Wahl:
- A: Lebt in Herden
- B: Trägt Hörner auf dem Kopf
- C: Frisst nur Seegras
Die richtige Antwort: B! Der Kuhfisch trägt tatsächlich zwei auffällige „Hörner“ am Kopf. Eine Unterwasserkuh ist er deshalb aber noch lange nicht. Auch wenn sein Aussehen durchaus vermuten lässt, dass bei der Gestaltung ein Rind kurz durchs Bild geschwommen ist.
Hörner statt Wiederkäuen
Beim Langhorn-Kuhfisch (Lactoria cornuta) handelt es sich bei den vermeintlichen Hörnern um lange, nach vorn ragende Stacheln. Weitere befinden sich hinten am kantigen Körperpanzer. Der ungewöhnliche Meeresbewohner gehört zu den Kofferfischen – womit er nicht nur beim Kopfschmuck, sondern auch beim Familiennamen für Unterhaltung sorgt.

Bild: KI_Symbolbild
Dieser Kopfschmuck gab die Quizantwort vor: Der Langhorn-Kuhfisch trägt zwei auffällige Stacheln über den Augen.
Auf dem Speiseplan steht mehr als Grünzeug
Mit einer reinen Seegrasdiät wäre der Kuhfisch ebenfalls falsch beschrieben. Er frisst am Boden lebende wirbellose Tiere. Um an seine Beute zu gelangen, pustet er mit Wasserstrahlen Sand beiseite. Statt gemütlich auf der Unterwasserweide zu grasen, arbeitet er also mit eingebautem Sandgebläse.
Für die nächste Quizrunde können wir uns damit merken: Kuhfisch gleich Hörner. Die Frage, ob er auch Milch gibt, heben wir uns lieber für den Stammtisch auf.
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