Laut Polizei in Soest war der Mann allein in Höhe von Körbecke in seinem Schlauchboot unterwegs. Als er sich aufstellen wollte, fiel der Angler plötzlich ins noch kalte Wasser des Möhnesee. Sofort füllte sich seine Wathose mit Wasser. Wenn man mit einer Wathose ins Wasser fällt und sich diese mit Wasser füllt, können sich Lufttaschen in den Beinen bilden, dadurch zieht es die Beine nach oben in Richtung Wasseroberfläche, Kopf und Gesicht tauchen dabei unter Wasser und man bekommt sehr schnell große Probleme. Sich mit dem ganzen Gewicht des Wassers in der Wathose wieder an Bord zu ziehen fällt ebenfalls enorm schwer. Eine wirklich riskante Situation, die – wie der aktuelle Fall zeigt – nicht immer glimpflich ausgeht.
Eine Schwimmweste ist ein Muss!
Leider trug der Mann keine Schwimmweste, die ihn über Wasser hätte halten können. Ein Kardinalfehler, denn gerade auf größeren Gewässern ist eine Schwimmweste ein Muss! Mit einer Schwimmweste hätte die Tragödie nämlich mit großer Wahrscheinlichkeit verhindert werden können. Um den Mann zu retten, waren zwei Boote der Feuerwehr sowie rund 30 Feuerwehrkräfte unterwegs. Obwohl die benachrichtigte Feuerwehr schnell vor Ort war, weil sie von Passanten benachrichtigt wurde, und den Verunglückten bergen konnte, kam für den Angler jede Hilfe zu spät.
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