Während eines Angelausflugs mit einem Freund an einem kleinen Fluss im Wald stieß Andreas Thürwächter auf eine große Müllansammlung. „Ein ganz normaler Angeltag … oder das dachten wir zumindest“, berichtete er. Der Tag sollte ein schöner Angelausflug werden, der sich nur dem Angeln auf Barben widmen sollte. Beide konnten an diesem Tag auch kampfstarke Barben fangen.

Bild: A. Thürwächter
Muskelpaket par excellence: Diese schöne Barbe konnte Andreas am kleinen Fluss fangen.
Doch der Fund einer größeren Müllansammlung mitten in der Natur veränderte den Verlauf des Angeltages.
Müllfalle im Fluss
An manchen Stellen im Fluss hatte sich der Müll regelrecht gesammelt und blockierte das Wasser – eine Art natürliche „Müllfalle“. Äste, Steine und Strömungen führten Glasflaschen, Plastikverpackungen und anderen Abfall zusammen, sodass sich große Ansammlungen bildeten. Glasflaschen, Plastikmüll, Verpackungen und andere Abfälle trieben im Wasser oder lagen am Ufer. Beide waren schockiert, wie viel Müll inmitten der Natur lag.
Rückkehr zum Clean-Up
Am nächsten Tag kehrten die Angler zu der Müllansammlung zurück. Mit Handschuhen und Müllsäcken bewaffnet, sammelten sie alles auf, was im Fluss hinterlassen wurde. Das Ganze ist in einem Video auf dem YouTube-Kanal Reel Clean Adventures festgehalten.
Die Aktion zeigt, dass man beim Angeln nicht nur Fische fangen, sondern auch aktiv zur Natur beitragen kann. Angeln und Fluss Clean-Up lassen sich hervorragend kombinieren: Ein Angeltag kann gleichzeitig ein kleiner Beitrag für den Umweltschutz sein. Durch solche Aktionen wird nicht nur der Fluss gereinigt, sondern auch ein Bewusstsein für die Verantwortung gegenüber der Natur geschaffen.
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