Die Bisse erfolgen nicht in der Tiefe oder beim Schwimmen, sondern im flachen, hüfttiefem Wasser. Betroffen sind viele der belebtesten Strände wie der Cala Comtessa und der Playa de Illetes. Die Attacken reichten von kräftigem Zwicken ins Bein bis zu blutenden Wunden. Warum die kleinen Fische in den Attacke-Modus schalten, konnte bislang nicht ergründet werden. Ob sie sich von den Menschenmassen bedroht fühlen? Oder betätigen sie sich lediglich als kleine „Putzerfische“? Diese nagen abgestorbene Haut oder Wundkrusten von den Beinen der Urlauber ab. Die Gründe werden noch ermittelt.
Höherer Nahrungsbedarf
Unstrittig ist, dass die hohen Temperaturen im Mittelmeer den Stoffwechsel der Fisch mit den starken Zähnen anregen. Außerdem verlieren die silbergestreiften Geißbrassen jede Scheu vor dem Menschen, wenn sie gefüttert werden.
Neu aber sind Bisse von Geißbrassen nicht. Schon im Juni 2026 war eine deutsche Urlauberin in die Wade gezwickt worden – auch im Juli 2023 wurden erste Bisse gemeldet.
Quelle: www.bildzeitung.de






