Der Kampf zwischen den beiden Kolossen findet in Tiefen von 1000 Metern und mehr statt, bleibt also dem menschlichen Auge verborgen. Dass die Pottwale das große Fressen auch nicht unversehrt überstehen, beweisen die vielen Narben auf ihren Körpern. Diese stammen von den Saugnäpfen der Kraken, die mit kleinen Zähnen gesäumt sind sowie von den Tentakeln, die bei den Kolosskalmaren mit Haken besetzt sind und tiefe Wunden reißen können. Der Pottwal frisst die Kalmare durch Ansaugen. Wenn sich die Wale dann in der Wassersäule nach oben bewegen, wird das Verschlucken unterstützt. Die Wale können auch die Kraken durch Klicklaute von bis zu 230 Dezibel betäuben, bevor sie sie fressen. Diese lauten Clicks hören sich wie Klopfgeräusche an Schiffen an

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Und vom ganzen Krakenschmaus, schaut nur noch eine Tentakel raus…
Wissenschaftler sind der Meinung, dass die Kalamare und Kraken zur Abwehr farbige leuchtende Tinte abgeben, um den Wal abzulenken. Schwarze Tinte wäre hingegen im abgrundtiefen dunklen Wasser völlig nutzlos. Nur Genaues weiß man nicht, und es muss weitergeforscht werden.







