Eigentlich ist der Hasenkopf-Kugelfisch in den tropischen Gewässern des Indopazifischen Ozeans heimisch. Doch mit zunehmender Erwärmung zieht es den hochgiftigen Fisch durch den Suezkanal in den Norden. Wissenschaftler haben den Hasenkopf-Kugelfisch bereits im Mittelmeer, vor Griechenland, der Türkei und vereinzelt vor Kroatien entdeckt.
Schon in kleinsten Dosen tödlich
Die Gefahr bei diesem Fisch geht von seinem starken Nervengift aus, das in den Keimdrüsen, der Leber und in der Haut des Fisches zu finden ist. Das Gift kann durch das Berühren in den menschlichen Körper gelangen. Schon geringste Mengen des Giftes Tetrodotoxin (TTX), ein bis zwei Milligramm können für einen Menschen tödlich sein. Daher sollte man diesen Fisch niemals mit bloßen Händen anfassen. Als Speisefisch eignet sich der Hasenkopf-Kugelfisch nicht.
Bislang keine Gegenmittel
Symptome, die oft wenige Minuten nach der Kontaminierung auftreten, sind Kribbeln im Mund, Schwindel, Schwäche, Lähmungen und Atemnot bis zum Atemstillstand. Zur Zeit gibt es kein Mittel gegen das Gift, was die Gefahr weiter erhöht. In der Regel haben die Hasenkopf-Kugelfische eine Durchschnittslänge vom 40 Zentimeter. In einzelnen Fällen können sie aber bis 1 Meter lang werden.
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