Erneut ist der Bach Bredemoserenden bei Langå auf Ostfünen von einer schweren Gewässerverschmutzung betroffen. Nach Angaben der Behörden wurde auf einem längeren Abschnitt des Gewässers sämtliches Leben vernichtet. Die Kommune Nyborg arbeitet derzeit daran, die Ursache der Verschmutzung zu lokalisieren und zu stoppen.
Behörden suchen nach Ursache der Verschmutzung
Ein Anwohner meldete den Vorfall am 26. Mai der Kommune. Daraufhin rückten Mitarbeiter aus, um Wasserproben zu entnehmen und die Wasserqualität zu untersuchen. Nach ersten Erkenntnissen könnte austretender aus einem nahegelegenen Rinderbetrieb für die Verschmutzung verantwortlich sein.
Besonders brisant: Das betroffene Grundstück war bereits mehrfach Gegenstand von Umweltverfahren. Zuletzt wurde die Kommune im Januar 2025 auf mögliche Verunreinigungen des Gewässers aufmerksam gemacht.
Für große Empörung sorgt der Vorfall beim Angelverein Svendborg Sportsfiskerforening. Vereinsvorsitzender Jakob Humadian spricht von einer „extrem frustrierenden Situation“. Erst vor wenigen Jahren sei viel Geld und Arbeit in die Renaturierung des Baches investiert worden, um ihn wieder zu einem gesunden Lebensraum für Meerforellen zu machen. Nun seien Fische, Insekten und andere Wasserlebewesen auf dem betroffenen Abschnitt vollständig verendet.
Unterstützung erhält der Verein von Torben Hansen, Natur- und Umweltberater des dänischen Sportfischerverbands. Er bezeichnet den Fall als weiteres Beispiel für ein Gewässer, das immer wieder von schwerwiegenden Verschmutzungen getroffen werde. Zwar habe die Kommune schnell reagiert, der Schaden sei jedoch bereits eingetreten.
Man fordert nun konkrete Maßnahmen, um ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern. Zudem müsse es spürbare Konsequenzen geben, damit sich solche Umweltkatastrophen, wie die Gewässerverschmutzung auf Fünen, nicht wiederholen.
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