Bootsunglück vor Smøla: Suchaktion endet tragisch

In Norwegen vor der Insel Smøla wurden drei ausländische Meeresangler nach einer großangelegten Suchaktion leblos aus dem Meer geborgen.

Schiffbruch Bootsunglück

Bild: AdobeStock/New Africa

Norwegen ist ein wahres Angelparadies. Doch bei aller Schönheit und Fischreichtum sollte man niemals die Sicherheit außer Acht lassen.

Ein schweres Bootsunglück vor der norwegischen Insel Smøla hat zum Tod von drei ausländischen Angeltouristen geführt. Nachdem das gemietete Boot nicht zur vereinbarten Zeit in den Hafen zurückgekehrt war, wurde umgehend eine großangelegte Suchaktion eingeleitet. Dabei kamen neben einem SAR-Rettungshubschrauber auch Schiffe der Küstenwache sowie lokale Fischer zum Einsatz, die das Gebiet westlich der Insel intensiv absuchten. Schließlich machte die Besatzung eines Rettungshubschraubers das kenternde Boot sowie die drei leblosen Personen im Wasser ausfindig. Die Gemeinde hat nach dem Bootsunglück vor Smøla einen Krisenstab eingerichtet, um die Angehörigen der Verstorbenen vor Ort zu betreuen.

Überlebenswichtig: GPS-Tracking und Ortungstechnik

Technische Hilfsmittel sowie eine gute Vorbereitung retten im Notfall Leben. Neben der automatischen Rettungsweste und einem Floating-Anzug, was vor dem Ertrinken oder einer schnellen Unterkühlung schützt, setzen viele Vermieter heute auf moderne Tracking-Systeme. Fest installierte GPS-Tracker helfen den Bootsvermietern und Rettungskräften dabei, die Position eines Bootes im Ernstfall schnell einzukreisen. Zusätzlich empfehlen Experten den Einsatz individueller Notsender, sogenannte Personal Locator Beacons (PLB). Diese kompakten Geräte tragen Angler direkt an der Rettungsweste, sodass Satelliten eine punktgenaue Ortung ermöglichen, falls jemand über Bord geht.

Sicherheit geht vor: Rettungswesten sind auch bei vermeintlich ruhigem Wetter auf dem offenen Meer unverzichtbar.

Bild: S. Rose

Sicherheit geht vor: Rettungswesten sind auch bei vermeintlich ruhigem Wetter auf dem offenen Meer unverzichtbar.

Rettung im Ernstfall: Wichtige Notrufnummern

Im Ernstfall sollten Angler zudem die zentralen Notrufnummern kennen. Es gibt auch die App Hjelp 113. In akuten Notfallsituationen, in denen die Orientierung schwerfällt, bündelt die App wichtige Notrufnummern an einem Ort. Der entscheidende Vorteil: Sobald man einen Notruf über die App startet, übermittelt diese die exakten GPS-Koordinaten automatisch an die Rettungsleitstelle. Das spart lebenswichtige Minuten bei der Koordination der Rettungskräfte.

Auch interessant


12 x Blinker

+ Fanatik Köderbox

Cover der AngelWoche 10/2026: Frühlingskarpfen!

AngelWoche

AngelWoche ist die aktuellste und meist verkaufte Angelzeitung auf dem deutschen Markt. News aus der Industrie, aktuelles von den Angelgewässern, reich bebilderte, kurz und verständlich gehaltene Artikel, verbunden mit einer großen Themenvielfalt charakterisieren die AngelWoche.

Ihre FliegenFischen Ausgaben

in einem einzigartigen Nachschlagewerk

JETZT SAMMELN!

 

Sammeln Sie Ihre Ausgaben zu einem einzigartigen Nachschlagewerk!

Next Prev
Blinker
AngelWoche
FliegenFischen
Kutter & Küste