Ein Kollege saß nachts am Rhein, wahrscheinlich auf Zander oder Aal aus, als ihn eine Gruppe Jugendlicher angriff. Und der Überfall auf den Angler erfolgte nicht mit blöden Sprüchen, sondern bewaffnet! Der Angler wurde verletzt, die Typen wollten sein Tackle. Es handelte sich daher um einen Raubüberfall. Ganz ehrlich: Wenn ich höre, dass Leute für eine Angelrolle oder ein Rodpod ihre Gesundheit riskieren müssen, platzt uns von der BLINKER-Redaktion der Kragen!
Parallel dazu hat die Polizei bei Kontrollen „Schwarzangler“ hochgenommen, die mit verbotenen Einhandmessern bewaffnet waren. Da fragt man sich doch: Gehen wir noch zum Fischen oder kann man noch mit Nahkampferfahrung und Pfefferspray ans Wasser? Diese Typen wissen oft gar nicht, was sie da klauen – für die ist eine Stella-Rolle einfach nur glänzendes Gold, das man schnell zu Geld machen kann.
Dazu Michael Werner, Chefredakteur BLINKER: „Geht besonders in der Nähe von Städten oder gut zugänglichen Parkplätzen nachts niemals alleine los,. Ein „Social Fishing“ mit Kumpels ist nicht nur geselliger, das schreckt auch solche Typen ab. Und investiert in eine gute Stirnlampe mit ordentlich Lumen – Licht ist der natürliche Feind von lichtscheuem Gesindel. Oder Pfefferspray, für die Tierabwehr, natürlich. Wenn es brenzlig wird: Tackle ist ersetzbar, eure Gesundheit nicht!“
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