Vorfach Zander ?

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Forellnhunter
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Vorfach Zander ?

Beitragvon Forellnhunter » 14.02.2011 - 16:09

Stimmt es dass das Vorfach für Zander und Barsch umbedingt unsichtbar sein muss wenn amn in klaren Gewässern angelt .Oder ist ein Stahlvorfach auch okay ?

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Beitragvon rissfischer » 14.02.2011 - 16:14

Bei einem Hechtrisiko solltest du unbedingt ein Stahlvorfach verwenden.
Aber wenn dieses Risiko nicht gegeben ist, kannst du ohne Probleme zu Fluocarbon greifen.
Ich würde mich freuen, wenn ich mit Anglern aus der Region Oberschwaben von Ravensburg über Biberach bis Ulm in Kontakt kommen würde!

Kreissportfischereiverein Biberach an der Riss e.V.

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Beitragvon Nobody » 14.02.2011 - 16:19

Hallo Forellnhunter

du solltest auch bei dem Gewässer achten, ob das Spinnfischen nur mit Stahlvorfach erlaubt ist.

Ein klares Gewässer ist eigentlich nicht so das Revier des Zanders.
Du solltest schon mal dein Gewässer näher beschreiben.
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Beitragvon Gerd » 14.02.2011 - 16:23

Nein - ein Vorfach, egal für welchen Fisch auch immer, muss nicht unsichtbar sein. Dann hätten wir nämlich alle ein Problem - es gibt kein unsichtbares Material. Zum Zanderangeln kannst Du bedenkenlos Stahl einsetzen. Für wichtiger halte ich, dass das Material relativ weich ist, damit der Zander den Köder einsaugen kann, ohne dass sich dieser sträubt. Und ja, der Zander saugt den Köder meist durch Maulaufreissen und gleichzeitiges Vorwärtsstoßen ein.
Hätte ich einen Weinberg, ich würde ihn 'Hang zum Alkohol' nennen

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Beitragvon andal » 14.02.2011 - 19:31

Eben... denn sonst hätte ja vor der Erfindung des deutlich sichtbar unsichtbaren Flourcarbons keine Sau jemals einen Zander fangen dürfen!
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon fauso » 14.02.2011 - 20:02

Es gibt auch kaum Gewässer(abgesehen von manchen "Bezahlteichen") wo man ein "Hechtrisiko" zu 100 % ausschließen kann,also ist man mit einem Stahlvorfach immer auf der Sicheren Seite - obwohl in der Fachpresse oft geschrieben wird ,das Vorfächer (fürs Hecht angeln)aus Flourcarbon benutzt werden.
Wenn man durch Arbeit zu Reichtum kommen würde, dann müssten die Mühlen den Eseln gehören.
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Beitragvon andal » 14.02.2011 - 20:09

fauso hat geschrieben:obwohl in der Fachpresse oft geschrieben wird ,das Vorfächer (fürs Hecht angeln)aus Flourcarbon benutzt werden.


Es sagt auch der Dr. Marlboro: "Rauchen ist gesund!" :lol:
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon fauso » 15.02.2011 - 8:59

andal hat geschrieben:
fauso hat geschrieben:obwohl in der Fachpresse oft geschrieben wird ,das Vorfächer (fürs Hecht angeln)aus Flourcarbon benutzt werden.


Es sagt auch der Dr. Marlboro: "Rauchen ist gesund!" :lol:



Ist es das etwa nicht ?????
Wenn man durch Arbeit zu Reichtum kommen würde, dann müssten die Mühlen den Eseln gehören.

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Beitragvon barschpaul » 15.02.2011 - 9:17

ich denke nicht!da das flourcarbon ist ja ca.20% teurer.ich denke nur das das carbon nur ein geldmachender trend ist!
Bin zwar jung aber angle Weltklasse!xD[font=Comic Sans MS][/font]

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Beitragvon Forellnhunter » 15.02.2011 - 10:14

Ok danke . Aber jetzt einmal abgesehen vom Hechtrisiko ,empfehlen die meisten Experten ein Flourcarbon auf Zander , weil bei einem Stahlvorfach der Zander sonst verdacht schöpfen könnte .

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Beitragvon Onkel Tom » 15.02.2011 - 11:51

Nein, ein Stahlvorfach stört die Zander überhaupt nicht! Heutzutage gibt es extrem dünne Stahlvorfächer, die stören nun wirklich keinen Fisch mehr.
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Beitragvon pike-pirat » 15.02.2011 - 12:25

ich benutze meistens ein kevlar-vorfach auf zander, klappt gut und hat auch schon nen hecht ausgehalten.

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Beitragvon Paddi » 15.02.2011 - 13:04

Ich benutze beim Spinnfischen immer ein Stahlvorfach, egal ob auf Barsch, Zander und erst recht beim Hechtangeln. Ich habe schon einige gute Barsche mit einem Stahlvorfach fangen können und auch die Zander stören sich meiner Meinung nach nicht daran. Ich benutze Flexonite, das ist ein braunes Stahlvorfach welches wirklich sehr weich ist. In wie fern silberne Stahlvorfächer ich einem klaren See bei Sonnenschen die Fische aufmerksam machen kann ich nicht sagen, wie bereits erwähnt ist das Flexonite-Material braun und ist somit weitgehen unauffällig.

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Beitragvon Kai S. » 15.02.2011 - 14:36

Zanderangeln geht auch ohne Stahlvorfach?
Bist Du Dir da sicher?
Also ich nutze immer Stahlvorfach für Hecht und Zander, normal auch für Barsch und Aal (ok bei ganz kleinen Köfis dann nicht mehr da Köfis für Einzelhaken Größe 8 doch sehr klein sind) und bekomme damit meine Fische. Kevlar ist mir zu dick, zu gut sichtbar und nicht haltbar genug. Da ist Stahl im Vergleich haltbarer, schlechter zu sehen und auch dünner.

In einem sehr sehr klarem See/Bach könnte ich schon noch verstehen wenn man sagt das Stahlvorfach ist verdächtig, aber wer angelt denn schon in so klaren Gewässern auf Zander? Normal haben die Gewässer doch 30-50cm Sichtweite, da ist es eben vollkommen egal.

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Beitragvon barschpaul » 15.02.2011 - 14:39

ichbin ganz Paddi seiner meinung!
ich fische auch IMMER mit stahlvorfach!
selber fische ich ein sehr weiches stahlvorfach von balzer.ist sehr günstig (10m-3,50)und hat eine tragkraft von 6,5kg!ist sehr gut und stört keinen zander!
Bin zwar jung aber angle Weltklasse!xD[font=Comic Sans MS][/font]