Beiträge von Gerd

    An Deiner Stelle würde ich nichts ändern (höchstens die Bleiform), denn Du hast ja Erfolg. Nachdem ein Frachter vorbei getuckert ist, würde ich mir lieber die 'Mühe' machen und die Montagen einholen und neu ausbringen. So viele Frachter tuckern ja nicht über den 'kleinen' Bach.

    Petri allen Fängern

    Shane, schön mal wieder von Dir zu lesen, Deine UK-PB - Kugel hat ja fast gar keine Streifen mehr, dafür ne ganz schöne Wampe. Ich hab auch keine Streifen...... ;(

    Da droht irgendwann eine Spam-Welle, die Bots schlummern eine Zeit lang und dann legen sie gemeinsam los. Kenn ich noch aus meiner aktiven Zeit, wenn man die nicht gleich gesperrt oder gelöscht hat, hatte der erste Mod morgens (eigentlich immer ich) seinen Spaß und konnte stundenlang Beiträge löschen.

    Petri zur Nacktschnecke, der Anfang ist gemacht. Ich warte noch immer auf Fangmeldungen aus dem Bekanntenkreis, ich hab da eine neue Spinrute, die entjungfert werden möchte

    Das mit dem Modell des Kleingewässers (Hechte alle tot durch Alterschwäche und Kleine alle entnommen = kein Nachwuchs) ergibt auch dahingehend keinen Sinn, dass Hechte bis zu einer gewissen Größe sehr schnell abwachsend sind. Dadurch würde durch den vermehrten Laich durch die Großfische es immer genug gesunden Nachwuchs geben. Das "Kleingewässergedankenspiel" kommt nur dann hin wenn die Meterfische alle unfruchtbar wären und wirklich jeder kleine 60er entnommen wird ergo extrem unwahrscheinlich.



    Was ist denn das für eine Argumentation ? Es handelt sich - wie geschrieben - um ein theoretisches Kleingewässer, da kannst Du nicht irgendwelche Angaben ergänzen. Fakt ist, wenn alle Fische unter einer Größe X entnommen werden und alle Fische über dieser Größe im Gewässer verbleiben, dann wird zweite Gruppe immer größer, bis der natürliche Exodus eintritt, je kleiner die Größe X, desto länger dauert der Prozess. Ganz einfache Mathematik.


    Deine 'rein rechneriche' Ermittlung zur Eimenge ist auch nicht zu Ende gedacht. Sicherlich hat die 120er Muddi eine höhere Laichmenge als ihre 80er Tochter, aber lass sie diesen Laich noch 3 mal abgeben (von mir aus auch 25 mal , nur um es mit Zahlen zu veranschaulichen), aber ihr Töchterlein gibt zusätzlich noch den Laich ab, den sie bis zum Erreichen der 120er Marke produziert.


    Weiterhin sind in sämtlichen Theorien / Studien etc genau die von Maurice genannten Fakten nicht enthalten- die große Muddi putzt auch mal nen 50er oder 60er Hechtlein weg, dass dann aus dem gesamten Laichgeschäft weg ist und mehrere Kilo Laich nicht mehr produziert, ein 80er Hecht versucht es zwar auch mal, fügt dem Opfer aber meist nur Verletzungen zu.


    Dass die große Muddi größere Brut produziert, die dann einen evolutionären Vorteil hätte, als ihre kleinere Tochter kann ich persönlich mir nicht vorstellen, denn schließlich propagiert die Gen-Theorie ja, dass es an den Genen liegt und nicht am Alter. Zudem kommt dann ja wieder die Tatsache zum tragen, dass die Tochter das Stadium der 120er Muddi noch erreichen wird.


    Sicherlich werden beide 'Entnahmearten' einem gesunden Gewässer nicht schaden, weder die Entnahme der Kapitalen noch die Entnahme der Fische knapp über Mindestmaß , solange das mit einem gesunden Augenmaß geschieht. Deshalb soll das nach meinem Gusto jeder für sich mit Menschenverstand entscheiden, ich für meinen Teil z.B. entnehme werde einen 60er noch einen 120er Hecht, da ich sie nicht beangele und um jeden Hecht froh bin, der meinen Köder in Frieden lässt .

    Tincas, Brassen oder auch der Rapfen - richtig schicke Fische. Aber eine 46er Plötze - das ist mal eine ganz harte Ansage, die hat man nicht jeden Tag im Kescher. Petri zu den Fischen, gabs den Rapfen mit 'friedlichem' Köder ?

    Immer wieder interessant, wie doch noch immer die Theorie der großen, starken Laichfische vertreten wird. Die Hechtmutti mit 120 cm hat ihre besten Jahre längst hinter sich und kann vielleicht noch zwei, dreimal an dem Geschäft teilnehmen um ihre 'tollen' Gene weiterzugeben.

    Ihre ganzen Töchterlein tragen ja die selben Gene, diese wurden vielleicht noch von einem genialen Zuchthengst unter den Milchnern verbessert, wer weiß. Sollte ich dann nicht die Fische in Ruhe lassen, die die Gene noch 15 - 20 mal weitergeben könnten, also die viel proparierten Küchenhechte zwischen 60 und vllt 80 cm ? Die alte Dame hat ihren 'Job' erledigt und liefert - so man es möchte- das doppelte an Filet wie eine Dame von 80 cm (eher noch mehr), ich müsste also mindestens zwei Individuen entnehmen (die sich noch etliche male fortpflanzen könnten) um auf den 'Fleischertrag' eines Individuums zu kommen, dass nur noch zwei, dreimal ran darf und die Zeit ihm dann ein Ende beschert.

    Das ganze mal auf ein theoretisches Kleingewässer gespielt - alle Fische von über einem Meter werden releast, alle Fische unter einem Meter entnommen. Wie wird es da in etlichen Jahren aussehen ? Die großen Fische sind an Altersschwäche dahin gegangen, die jungen entnommen - wer macht Nachwuchs ? Andersrum gedacht: Alle Fische über 1 Meter entnommen und alles unter 1 Meter schwimmen lassen, es wird immer wieder Nachwuchs kommen.

    Ich habe jetzt seit Januar ein ganz ordinäres Überwachungssystem von blink im Einsatz und bin erstaunt, was sich so alles rumtreibt. Jeden morgen schalte ich das Handy an und freue mich richtig darauf, was die Kameras wieder für Filme aufgenommen haben. Ich hab mal ein paar Screenshots aus den Filmen gemacht, die Echtqualität ist wesentlich besser


    Der nächtliche Teenager



    Der nächtliche Teenager, nachdem er erkannt hat, wo er ist




    Das häusliche Döner-Holtier




    Rehbock1- der Gartenscheißer



    Rehbock 2




    und nochmal der Bursche



    Der Marder - den hatte ich auch schon mehrfach auf der Kamera an den Autos



    Und tatsächlich auch eine Ringelschwanzratte - sie sind also auch schon bei uns

    Dümmste Aktion - herjesses, wo soll ich anfangen ? Ziemlich weit oben in der Liste dürfte folgendes sein:

    Mitte Mai an einem Altarm mit Gummis geangelt und direkt nach dem sicherlich zehnten Fehlbiss ausgeholt und die komplette Kombo in die Plörre gefeuert. In genau der Millisekunde als ich sie losgelassen habe fiel mir ein, dass an dem Stock eine alte Original Japan-Stradic hängt. Also Buxe aus und bei nicht allzu warmer Witterung ab in die Suppe.


    Sehr weit oben ist auch eine Geschichte aus meiner 'Mit-dem-Rauchen-Aufhören' - Zeit. Es war Oktober und ich hatte mich mit einigen Leuten am Edersee getroffen. Mitten in der Nacht - so gegen 4 in der früh- bin ich aufgewacht und konnte nicht mehr schlafen. Eigentlich bin ich dann an die frische Luft gegangen, habe nen Lungentorpedo abgefeuert und bin dann wieder in die Heia. Aber so halt nicht. Dann lauf ich halt mal von der Pension zum Bootssteg, Tackle fertig machen und anfangen zu angeln. Dort angekommen - keine Lampe dabei. Wird ja bestimmt bald hell, so im Oktober. Zum Zeitvertreib erstmal eine Dose Äppler zischen. Danach war es noch immer dunkel. Gibts halt noch nen Äppler. Bis es hell wurde und die Kollegen kamen, war es bei mir dann schon wieder ziemlich am dunkel werden

    In welchem Preissegment bewegt sich die Rute denn ? Ich würde erstmal Kontakt mit dem Händler aufnehmen und versuchen, einen ordentliche Rabatt zu bekommen. Wenn er ein gutes Angebot macht, dann würde ich die Rute behalten und selbst ausbessern. Wenn es tatsächlich ein höherpreisiges Modell ist, dann muss sie perfekt sein, dann würde sie zurück gehen.