alternativen ?

  • Hi an alle Karpfen-Spezis!


    An unseren Vereinsgewässern ist dieses Jahr das anfüttern und angeln mit Boilies verboten.


    Welche alternativen gibt es,die genauso fängig sind?
    die sich gut anfüttern lassen`?


    Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen,ein Jahr OHNE Boilieangeln :(


    Danke für Eure Tipps!!

  • Nur das Füttern mit Boilies ist verboten, alles andere darf verwendet werden ? Was ist das denn für eine merkwürdige Reelung ?
    Ich bin zwar kein Karpfenangler, aber man liest ja so viel von Tigernüssen, Pellets usw.usf.


    Oder die guten alten Krummbirnen 8)

    So wie ich die Sache sehe ist die Intelligenz bereits ausgestorben und es leben nur noch die Idioten.

  • Habe gestern beim karpfenangeln mit nem Partikelmix und dem browning Betain musle (irgendwas) angefüttert und siehe da 6 Karpfen in 3 Stunden und einer mit 16 Pfund. (Hier ist zu erwähnen das in unseren Vereinsgewässer nur Karpfen bis ca. 20 Pfund vorkommen :)) Als Köder diente mir ne Tauwurm Mais Kombo.
    Natürlich konnte ich mich am Anfang kaum der Unmengen an Brassen und Giebel erwähren (die selbstg den dicksten Köder ohne Wiederstand nahmen) aber als dann die Karpfen da waren liefs gut.

  • Bei uns an einem See wird das genau so gehandhabt... Warum das so ist, weiß man nicht.


    Von Seite der Vorstandschaft wird behauptet, dass man, um mit Boilies erfolgreich zu sein, anfüttern muss. Und Anfüttern wollen die da beim besten Willen nicht am See haben.


    Naja, irgendwann hab ich dann mal einen Vorstand gesehen, wie er mit Pellets fischte und deswegen fische ich jetzt auch mit Pellets.
    Und zwar mit gekochten Pellets aus meinem Boiliemix.... aus meiner Sicht keine Boilies. Und gestört hats bis jetzt auch noch keinen.


    Alternativ kann man ja wirklich mit echten, gekauften Pellets fischen.

    Sich zu melden verhält sich zu einfach drangenommen werden
    wie
    Von "Amts wegen" zu "auf Antrag"


    -Sprach der Rechtspfleger ;)

  • Zitat von Carp hunter Trunstadt

    Bei uns an einem See wird das genau so gehandhabt... Warum das so ist, weiß man nicht.


    Szenario einer Vereinsversammlung:


    "Da werden von den Karpfenanglern jede Woche zentnerweise Boilies in den Weiher geschüttet "
    "Der Weiher wird bestimmt bald `kippen` wenn wir da nichts dagegen unternehmen"
    "Die fangen uns mit den Sch..ß Boilies die ganzen Karpfen heraus und uns bleiben nur die Brassen übrig"
    "Ich beantrage ein Boilieverbot! Dann können sich `Die` auch mit den Brassen und Rotaugen herumschlagen"
    "Richtig!" "Genau so ist es!" "Abstimmung!"

  • Ja, genau wie Taxler es oben geschrieben hat, ist es oft auch. Ich kenne auch viele Gewässer, wo Boilies, Hunde- und Katzenfutter und sogar Mais verboten sind. Desweiteren auch das Anfüttern, was nicht heißt, daß man nicht eine Hand voll Pellets oder ähnliches um den Köder legen darf. Dort fischen wir entweder mit Tigernüssen oder großen Pellets, und hört sich vielleicht blöd an, aber frisches Schwarzbrot, das Innere einfach mit den Fingern zusammengedrückt bis es fest ist und ans Haar, das hat schon oft besser funktioniert als alles andere, hält halt leider nur 2-3 Stunden.


  • So läufts vielleicht in den meisten Vereinen. Bei uns gibt es eine Vorstandclique, die so ca. 5 der 7 Vorstandsmitgleider ausmacht. Die beschließen sowas bei einem gemütlichen Beisammensein auf der Terasse bei einem dieser Vorstände.
    Dann kommts zur Ausschusssitzung und die beiden anderen Vorstandsmitgleider werden heillos überstimmt.


    So, dann gehts weiter. Das Verbot wird durchgesetzt, bevor die Mitgliederversammlung auch mitsprechen könnte...


    Und die Vorstandschaft abzuwählen ist sehr schwierig, weil wir im Verein viele alteingesessene Angler haben, die seit ca. 20 Jahren mit genau dieser Führungsgruppe zufrieden sind. Denen ist es ja egal, dass alles neumodische verboten wird. Es wird ja sowieso noch so gefischt wie vor 30 Jahren üblich (auch mit dem gleichen Material, inklusive Schnur).


    Und das mit den Brassen und Weißfischen zieht bei uns nicht. Wir haben so wenig Brassen im See, dass das ganze Jahr über von allen Anglern zusammen vielleicht so 10 gefangen werden...

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  • Zitat von Zanderfreund

    Welche alternativen gibt es,die genauso fängig sind?
    die sich gut anfüttern lassen`?


    Süßer Mais
    Futtermais
    weichgekochte kleine Kartoffeln (ja, die fangen auch heute noch!)
    Pellets
    Madenbündel (Korda bietet da einen Magotclip für an)
    Kichererbsen
    Bohnen
    Teig in allen Variationen
    Würmer
    Nudeln
    u.v.m.

    Ich suche immer alte ABU Angelrollen, Kartons und Papiere sowie Werbematerial.
    Ich freue mich über Angebote aller Art per PN oder Mail. Danke

  • Also meine Spezimischung am Teich ist entweder die
    Tauwurm-Maiskombo oder Schwimmbrot, und ich füttere immer an meiner Angelstelle alte Brotreste und Semmeln und etwas Mais an, hat mir gestern 2 Karpfen mit 6 und 7 kg beschärrt!!!

  • Mal so nebenbei gefragt. Füttert Ihr Karpfen oder wollt ihr sie fangen. Wieso geht eigentlich - gerade beim Karpfenangeln nichts mehr ohne tagelanges anfüttern ?

    So wie ich die Sache sehe ist die Intelligenz bereits ausgestorben und es leben nur noch die Idioten.

  • Zitat von Gerd aus Ferd

    Mal so nebenbei gefragt. Füttert Ihr Karpfen oder wollt ihr sie fangen. Wieso geht eigentlich - gerade beim Karpfenangeln nichts mehr ohne tagelanges anfüttern ?


    Es geht natürlich auch ohne Füttern. An einem Gewässer bei uns ist Anfütterverbot und trotzdem fängt man Fische.
    Aber es ist einfach sehr sehr schön, sich wenigstens einbilden zu können, dass Fische am Platz sein müssten, da gefüttert.

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    -Sprach der Rechtspfleger ;)

  • Frolic ist bei uns zumindest schon verboten. Und zwar von der Regierung her. Die haben eine Verordnung der EU falsch ausgelegt.


    Die meinen, dass man Tiere, die zum Verzehr gedacht sind, nicht mit tiermehlhaltigen Sachen füttern darf.


    Dass damit aber eigentlich nur Säugetiere gemeint waren... Naja.

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    -Sprach der Rechtspfleger ;)

  • Also ich fische auf Karfen ohne tagelanges anfüttern. und wenn dann ein paar Pellets oder entsprechende Hakenköder (manchmal auch mit etwas Futter an der Spirale) in nen PVA Beutel und ab damit. Klappt super und ich verschwende keine Tonnen von Futter.

  • Das mit dem Anfüttern kommt auch immer aufs Gewässer an. Bei uns ( 32ha ) gibt es irrsinnig viel natürliche Nahrung, deshalb geht es ohne Anfüttern nicht wirklich, um die Fische an den Platz zu locken.

  • Viel füttern ... fangen und wieder freilassen... weiterfüttern bis sie fetter werden ... fangen und wieder freilassen.... noch mehr weiterfüttern ... fangen und freilassen... ganz fetten Karpfen fangen - Hitparade !



    Der Karpfenpuff lässt grüssen


  • Ganz klar, falscher Vorstand.
    Und den Vorstand wählen nun mal die Mitglieder.
    In unserem Vorstand sind überwiegend Angler, einen Feier.-und Partyvorstand der mit angeln selbst nichts am Hut hat, haben wir nicht mehr.
    Solche Verbote würde es in unserem Verein nicht geben (schon alleine weil ich im Vorstand bin :D )

  • Zitat von Gerd aus Ferd

    Mal so nebenbei gefragt. Füttert Ihr Karpfen oder wollt ihr sie fangen. Wieso geht eigentlich - gerade beim Karpfenangeln nichts mehr ohne tagelanges anfüttern ?


    Hi Gerd,


    man kann Karpfen auch ohne lange Fütteraktionen fangen.
    Wesentlich entscheidender für eine gute Fangaussicht, ist der Angelplatz.
    Wo kein Fisch da kein Fang.


    Aber,....
    Das ist keine Neumodische Erscheinung. Selbst zu Opas Zeiten wusste man schon, daß man seine Fangaussichten auf Karpfen erhöhen kann, wenn man vorfüttert.


    Ich will hier aber auch nicht bestreiten, daß das heutzutage, manche "Carphunter", ganz gut übertreiben. Nach dem Motto "Viel hilft auch viel".


    Ich denke, gegen ein Anfüttern selbst, spricht nichts, so lange man es nicht übertreibt.


    Gruß


    Carras

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