Preisangeln ?!

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Zanderfreund
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Preisangeln ?!

Beitragvon Zanderfreund » 03.09.2009 - 2:35

Hallo an die Profis !

Werde demnächst an einem Preisangeln teilnehmen (tolle Preise zu gewinnen)
Man bekommt den Platz zugelost,den See kenne ich noch nicht.

Besatz:Aal,Karpfen,Forellen,Hecht,Zander,Wels,Schleie,Weißfische.

Was würdet ihr mir empfehlen um möglichst gute Chancen auf eine gute Platzierung zu haben??

Auf welche Fischart?
Füttern,Köder?
Alle Tipps sind Willkomen :)

Danke im voraus

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Gerd
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Beitragvon Gerd » 03.09.2009 - 5:26

Vermutlich werden bei dem Hegefischen nur Weißfische gewertet, ggf. noch Barsch- Andere Fischarten sind meist nicht zu hegen. Deshalb leg Dir ein Stillwasser- Fertigfutter zu und befische das Flossenwild, dessen Bestand am dichtesten ist.
Hätte ich einen Weinberg, ich würde ihn 'Hang zum Alkohol' nennen

Kai S.
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Beitragvon Kai S. » 03.09.2009 - 14:46

Da hier Preisangeln nicht erlaubt sind, muss es ja im Ausland sein. Ich vermute mal Holland, und da dürfen Aale eh nicht mehr gefangen werden. Ansonsten kommt es eben drauf an wie die werten. Geht es auf Gewicht musst du schauen wieviel Ruten erlaubt sind. Geht es auf Menge ist Weißfisch klar die Wahl, aber bei Gewicht ist es eben die frage was beißt da gut, viele Weißfische oder beißen die Karpfen auch recht gut?

Was ist mit Forelle und Schleie? Die bringen meist mehr Gewicht als Weißfisch, beißen aber nicht in der Masse. Du solltest also auf das fischen von dem viel beißt bei einem hohem Gewicht. Besser 3 Brassen von 200g als eine Schleie von 500g in der Zeit. Und den Köder musst du eben anpassen. Kannst ja je nach Menge der Fische auch kombinieren wenn die übölichen 2-3 Ruten erlaubt sind. Also zwei auf Weißfisch eine auf Raubfisch oder Karpfen/Schleie, ect. je nach erlaubter Rutenzahl.

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Beitragvon Lennard » 03.09.2009 - 19:15

Bei uns in Niedersachsen ist Preis oder Wettangeln erlaubt!
Nur Dicke , Grüße Lennard

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Beitragvon ccarp » 03.09.2009 - 19:24

Unser Verein macht oft ein Wettkampfageln, für das man am Ende des Jahres (bei guter Leistung) meistens belohnt wird. Wenn man will kann man das auch als Preisangeln betrachten.

MfG
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Beitragvon foersterasslar » 03.09.2009 - 20:08

Ich würde es mit dem Method Feeder probieren. Da kommen schnell Karpfen und Brassen zum futtern vorbei. Das erscheint mir ein guter Kompromis zwischen Anzahl und Gesamtgewicht
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie unkomentiert behalten.

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Beitragvon allrounder 11 » 03.09.2009 - 22:53

Versuchs auf brassen die bringen gewicht .

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Beitragvon Zanderfreund » 04.09.2009 - 23:53

Also gewertet wird der schwerste Fisch!
Hab ich heut mal erfahren...

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Beitragvon JuliFisch » 05.09.2009 - 0:11

Dann wäre für mich der Karpfen erste Wahl, evtl. noch große Brassen. Du solltest dann deinen Köder auch entsprechend groß wählen, nicht das du zu viel Zeit mit Bissen von kleinen Weißfischen dann verschwendest.
Oder wenn er halt gewertet wird, dann auch ruhig eine Rute auf Hecht oder auch Wels.

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Beitragvon Carp Gear » 05.09.2009 - 10:24

Das ja mal ne dämliche Regelung!!! Eventuell muss man andauern kontrollieren welcher Fisch schwerer ist! Das finde ich total daneben!!!

Aber ich würde 10 mm Boilies anbieten, um eventuell Karpfen oder große Brassen zu fangen!
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Beitragvon andal » 05.09.2009 - 12:00

Das ist keine dämliche Regelung, sondern das übliche Procedere bei einem Königsfischen, oder halt Gemeinschaftsfischen. So umgeht man sehr bequem das vielerort existierende und grunddämliche Wettangelverbot.
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon Kai S. » 05.09.2009 - 13:59

Lennard hat geschrieben:Bei uns in Niedersachsen ist Preis oder Wettangeln erlaubt!


Komisch, ich wohne in Niedersachsen, und da ist es, wie in ganz Deutschland, verboten.
Deine Aussage kann also nicht richtig sein.

wenn es um den schwersten Fisch geht, dann bleiben nur Karpfen und Schleie, evt. noch hecht oder Zander über. Würde dann je nach Bestand eine mit Mais/Wurm und eine mit Köfi setzen, oder halt entsprechend angepasst an die erlaubte Rutenzahl und das Vorkommen der Fische im Gewässer (Bei Hechten alle Jubeljahre lohnt das nicht auf den zu gehen).

Wie Andal sagte ist das die übliche Wertung bei den traditionellen Königsfischen, die im Gegensatz zu Wettangeln oder Preisangeln noch erlaubt sind. Und es ist auch die beste Lösung! Du fängst einen 70 cm Karpfen als erstes, da weißt du dann den 40 m Brassen als zweites brauchst du nicht und den 45 cm Hecht auch nicht. Fängst du erst den 40 cm Brassen nimmst du den mit und weißt beim 30 cm Brassen den brauchst du nicht, bei 70 cm Karpfen danach aber der ist schwerer. Ist ganz einfach. Warum man da angeblich dauernd kontrollieren muss ist mir absolut unverständlich, und vor allem wer soll da dauernd kontrollieren?

Unser Verein macht oft ein Wettkampfageln, für das man am Ende des Jahres (bei guter Leistung) meistens belohnt wird. Wenn man will kann man das auch als Preisangeln betrachten.

MfG


Hm dann hat Dein Verein ein Problem wenn das hier der falsche ließt. Das dürfte ne nette Anzeige geben, denn wie gesagt Wettfischen sind verboten.

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Beitragvon Wormman » 05.09.2009 - 14:34

Unter dem Deckmantel des „Hegefischens“ geht auch bei uns in Österreich - trotz Verbots - in vielen Vereinen das Schindluder seit Jahren munter weiter. Von Hege kann keine Rede sein – sämtliche gefangenen Fische werden nach dem Wiegen wieder zurückgesetzt… :roll:
Carpe noctem!

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Beitragvon Kai S. » 05.09.2009 - 17:00

Wobei man das aber differenziert sehen muss.
Wir haben auch Hegefischen bei denen wir die Fische dann umsetzen in Gewässer die einen kleinen Bestand haben (neue Gewässer oder Kormoran) oder frisches Blut brauchen. Aber man hat halt keinen Einfluss auf das Wetter. Wenn sich dann beim Angeln rausstellt das es beim Wiegen 31 Grad hat, dann kannst du nicht umsetzen. Die Fischen gehen dann ein im Behälter. Da bleibt dann nur das zurücksetzen, denn die Zielfische sind ja meist Weißfische die man eben wegen dem Umsetzen fängt und nicht weil man sie verwerten möchte.

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Beitragvon andal » 05.09.2009 - 18:28

Diese Königsfischen sind schon lustig.

Ein Teil findet sich sofort an der Fischerhütte ein und geht dort nicht mehr weg, weil da ja das Bier und der Grill aufgebaut sind. Spätestens ab 10.00 Uhr spricht, besser lallt dieser Teil eine eigene Sprache.

Recht amüsant ist auch der Teil, der verbissen mit der Platzauslosung hadert und dann mehr mit der Beobachtung der anderen Teilnehmer beschäftigt ist, als mit der eigenen Ausrüstung. Dieser Teil montiert auch sehr viel um. Fängt einer eine schöne Forelle, so eine die erst vor drei Tagen besetzt wurde, damit ja jeder was fängt, dann baut er um. Fängt einer gleich anschließend einen Karpfen, baut er wieder um. In dieser Gruppe finder sich auch so mancher Jungangler, der beklagt, wer alles auf seinen Plätzen angelt.

Und am Ende wird eh wieder einer Fischerkönig, der gar nix gemacht hat, außer ein paar Maiskörner unter seiner Posenmontage baumeln zu lassen. Der nimmt dann auch bescheiden lächelnd die tolle Spinnrute in Empfang, mit der er kaum was anzufangen weiß, wegen der sich aber seit Wochen der halbe Verein einen feuchten Fuss gemacht, weil sie jeder haben wollte.

Aber im kommenden Jahr ist ja wieder Pokalangeln und die einen sind schon wieder durstig und die anderen nervös... :)
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.