Handlandung

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Handlandung

Beitragvon Rapala-Fan » 04.08.2010 - 17:36

Halllo
bin seid langem mal wieder on(pc war schrott)
Also ich habe da mal so ne frage.Wie lange ich einen großen Hecht richtig?Ich habe schon videos gesehen wo ein mann den hecht falsch landet, der sich dann schüttelt und einer der wobbler drillinge im handrücken verschwindet und so was möchte ich natürlich nicht spüren müssen

Liebe Grüße

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Beitragvon rissfischer » 04.08.2010 - 17:46

Versuchs mal mit einem Kescher.
Das ist so ein Ding mit Stiel und einem Netz vorne dran ;)
Ich würde mich freuen, wenn ich mit Anglern aus der Region Oberschwaben von Ravensburg über Biberach bis Ulm in Kontakt kommen würde!

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Beitragvon Rapala-Fan » 04.08.2010 - 17:57

Ja habe ich ja auch gemacht, bis ich von nem anderen angler gehört habe das sich der hecht in dem netz verletzen kann,das wollte ich natürlich nicht

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Beitragvon karpfengott24 » 04.08.2010 - 18:06


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Beitragvon Taxler » 04.08.2010 - 19:01

Ist scheinbar zu schwer einem Jungangler seine Frage nach der Handlandung zu beantworten :roll:
Also, wenn ich Du wäre ..... dann wäre ich, ehrlich gesagt, doch lieber ich

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Beitragvon gummipro » 04.08.2010 - 20:10

@ Rapalafan: Größere Hecht kann man problemlos per Handlandung landen, da die Kiemenklappen groß genug sind. Kleiner würde ich keschern und normalwerweise sollte sich da kein Fisch verletzen. Vom Lip-Grip rate ich ab. Da ist die Gefahr (bei unsachgemäßem Benutzen) den Hecht zu verletzen höher als beim Keschern.

und zu Taxlers Kommentar: Scheinbar schon... Wenn ein Jungangler das Forum zumüllt ist nix und wenn einer normal fragt bekommt er auch bescheuerte Antworten, gehts noch? Kommt ma vom hohen Thron runter.

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Beitragvon Rapala-Fan » 04.08.2010 - 23:02

Danke für die raschen antworten
gummipro:wo soll ich denn dan meine hand hin tun einfach nur in die kimmen??

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Beitragvon rissfischer » 04.08.2010 - 23:14

Kiemen kann ich dir nicht empfehlen.
Ziemlich schmerzhaft.
Einfach an der Innenseite des Kiemendeckels entlangfahren und dort dann halten. Auf KEINEN FALL in die Kiemenbögen langen!
Ich würde mich freuen, wenn ich mit Anglern aus der Region Oberschwaben von Ravensburg über Biberach bis Ulm in Kontakt kommen würde!



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Beitragvon English Pike » 04.08.2010 - 23:47

Also ich wuerde keinem empfehlen eine Handlandung zu versuchen, wenn keine Erfahrung mit gelandeten Hechten auf der Matte besteht.

Versuche erstmal einen Hecht mit einem gummierten Kescher zu landen. Dann versuche einen Hecht vernuenftig mit einem Kiemendeckelgriff zu kontrollieren - wenn der Hecht zappelt gibt es 2 Moeglichkeiten - per Kiemendeckelgriff (Kiemendeckel und nicht Kiemen!!!) einfach vom Boden wegheben und austoben lassen, oder die Hand entfernen und den Hecht auf der Matte austoben lassen.

Erst wenn man wirklich Vertrauen in seinem eigenen Handeln hat, sollte man versuchen einen Fisch per Hand zu landen.

Man sollte wirklich darauf achten, dass man mit der Hand am Kiemendeckel entlang gleitet, bis man vorne am Maul ausgekommen ist - hier gibt es am Unterkiefer einen harten Knochen, den man kraeftig packen sollte - so hast Du die komplette Kontrolle ueber den Fisch.

Besser ist es aber, Dir von einem erfahrenen Hechtangler zeigen zu lassen, wie es wirklich geht

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Beitragvon Derrik Figge » 04.08.2010 - 23:55

Savage hat riesige gummierte Kescher im Angebot, die noch dazu faltbar, super verarbeitet und günstig sind. Ich würde keinen Hecht per Hand landen, wenn Du Dich damit nicht auskennst.

Die Folge wird sein, dass Du blutest wie ein angestochenes Schwein und der Fisch unnötig verletzt wird.

Den Lip Grip halte ich für eine super schlechte Erfindung für die Landung von Hecht und Zander. Die Fische sind einfach zu schwer und grobe Beschädigungen des Kiefers, die später zum Tod des Fisches führen können, sind bei Anfängern wahrscheinlich. Für Schwarzbarsche, wofür das Teil erfunden wurde, ist es optimal.
Ich suche immer alte ABU Angelrollen, Kartons und Papiere sowie Werbematerial.
Ich freue mich über Angebote aller Art per PN oder Mail. Danke

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Beitragvon Jesse » 05.08.2010 - 1:50

Ich würde Dir raten erstmal mit Fischen zu üben die nicht so Zahnbewehrt sind wie der Hecht. Ich habe z.B. erstmal mit gefangenen Rapfen geübt. :-)

Gestern habe ich auch wieder einen Hecht mit Handlandung ans Ufer geholt. Ich achte dabei aber darauf das das Tier vorher gut ausgedrillt ist damit eben keine grossen Schüttelaktionen passieren. Untermassige Hechte wandern bei mir in den Kescher um sie schnell wieder schonend zurückzusetzten. Achso falls es beruhigt ein Fisch der durch die Kescherung tatsächlich ein paar Schuppen verlieren sollte, ist nicht tragisch verletzt, die Schuppen wachsen nach.
Gruß
Jesse

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Immer auf der Suche nach dem Monsterbarsch grösster bisher 39cm gefangen 27. Juli 2013 am Rhein.

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Beitragvon reverend » 05.08.2010 - 8:54

Ich denke, um eine Handlandung bei einem hecht durchzuführen, gilt es erst einmal einige psychische Blockaden bei sich selbst zu überwinden.
Das geht am Besten, indem man bei gekescherten Hechten den Kiemendeckelgriff probiert, bis man sicher weiß, wo man genau hingreifen muss.
Wichtig bei der Handlandung ist auch, dass der Fisch ausgedrillt ist, sodass man im Moment der Handlandung die Gefahr einer Flucht weitgehend ausschließen kann.
Solange man selber noch unsicher ist, ist die Kescherlandung eben doch die sicherste Variante.
Ich habe beim Spinnfischen immer einen speziellen Spinnkescher dabei, in dem sich die nicht hakenden Fluken der Drillinge nicht verhaken, also einen Kescher mit gummiertem Netz.
Cogito, ergo sum.
Credo, ergo intelligo.
Piscor, ergo vivo.

P.S.: Don't buy a fly - just tie!

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Beitragvon Rapala-Fan » 05.08.2010 - 9:11

Ok ich danke allen,
ich kaufe mir dan in der nächsten zeit so einen gumierten kescher und übe dan die handlandung am gekescherten hecht.mal sehen wann der nächste hecht kommt an dem ich dan die handlandung üben kann
noch mals danke.

LG Rapala-Fan

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Beitragvon Lahnfischer » 05.08.2010 - 9:55

Ich habe mal hier eine kleine Anleitung zur Handlandung von Hecht und Zander geschrieben, vielleicht hilft sie ja... ;)
Gruß Thomas

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Beitragvon English Pike » 05.08.2010 - 10:12

Das ist ne super Anleitung Thomas {ß*#

Wie Abu Freak schon geschrieben hat, gibt es von Savage Gear einen sehr guten gummierten Kescher - Spro hat aber auch einige sehr gute.

Wenn das Ufer nicht zu steil ist,oder beim Watangeln, nehme ich meinen runden mit - der ist sowas von leicht und hat schon Fische jenseits der Metermarke verschluckt.

Schau mal hier:http://www.fishingtackle24.de/product_info.php?pName=SPROBigFishGummiKescher160m&cName=KescherGaffsNetze-KescherAllround

Ich habe meinen alten 42" Karpenkescher mit einem anderen Netz bestueckt - hier verfaengt sich definitiv nichts mehr:

http://www.dlstshop.co.uk/shop/article_ ... id%3D66%26

Die meisten Raubfischangler auf der Insel verwenden diese Netze und werden vom PAC(Pike Angler Club of GB - englische Version vom DHC) sogar empfohlen.