Kann man verangelte Forellen nochmals beangeln?


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Kann man verangelte Forellen nochmals beangeln?

Beitragvon Jesse » 18.07.2011 - 17:57

Hallo zusammen,

vor ein paar Tagen war ich mal wieder an unserem kleinen Fluss unterwegs und habe mit 2er Spinner in Regenbogendekor geangelt, die Fische bissen prächtig es gab aber leider einen haufen Aussteiger, darunter eine für unseren Fluss gigantische 40+ Regenbogenforelle. Ich weis genau wo Sie stand bevor Sie mir im Drill ausgestiegen ist.

Jetzt meine Frage ist der Fisch für lange Zeit nicht mehr beangelbar?

Oder kann man mit anderen Ködern die Forelle noch mal zum Anbiss überzeugen?

Verlässt die Forelle nun für immer diesen Standplatz, kann man irgendwas tun um Sie zu bekomme?
Gruß
Jesse

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Beitragvon Gerd » 18.07.2011 - 18:46

Es ist durchaus wahrscheinlich, dass sich der Fisch wieder in seinen Unterstand verzogen hat und dort auch weiterhin lauert.

Und da Fische zwangsläufig fressen müssen um nicht zu verhungern, sollte sie auch fangbar sein.
Gummifische zum Schnäppchenpreis
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Beitragvon Tom Rustmeier » 18.07.2011 - 18:46

Kurze Antwort:

Forellen sind Fressmaschinen. Da würde ich mir nicht mal die mühe machen den Köder zu wechseln. Die beisst bestimmt nochmal an. ;)
Chronisch unterfischt..... :-(


In diesem Sinne

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und Grüsse aus Kiel

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Beitragvon Zanderschreck » 18.07.2011 - 21:11

Ich habe Forellen schon durch Schnurbruch verloren und den gleichen Tag mit dem Haken im Maul wieder gefangen.
Und das nicht nur 1 x .
Gruß
Volker

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Beitragvon Taxler » 18.07.2011 - 23:09

Zanderschreck hat geschrieben:Ich habe Forellen schon durch Schnurbruch verloren und den gleichen Tag mit dem Haken im Maul wieder gefangen.
Und das nicht nur 1 x .

Schon doof wenn man nur 1 Forelle im Teich hat :p
Also, wenn ich Du wäre ..... dann wäre ich, ehrlich gesagt, doch lieber ich

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Beitragvon Jesse » 19.07.2011 - 1:29

Ihr meint also das die Refo einfach wieder den gleichen Spinner angreifen wird?

Mhm, das Problem bei dem Fisch war, dass er mir im Drill verloren ging, da ich einen abgekniffenen Drilling verwende der Haken ist für meinen Geschmack zu kurz, ich will mir langschenkligere Haken besorgen so das der Fisch im Fight nicht mehr so schnell verloren gehen kann.

Bei uns sind nur Einzelschonhaken erlaubt, deswegen die Sache mit dem angedrückten und bearbeiteten Drilling. Ich habe von 5 wirklich guten Forellen mit dem Spinner einfach keine rausbekommen. :(

Irgendwelche Tipps für mich?

Von wegen Fressmaschienen, wir reden hier nicht von einer Teichforelle, sondern von einer natürlich im Fluss gewachsenen Regenbgenforelle!
Gruß

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Beitragvon Taxler » 19.07.2011 - 7:16

Jesse hat geschrieben:
Von wegen Fressmaschienen, wir reden hier nicht von einer Teichforelle, sondern von einer natürlich im Fluss gewachsenen Regenbgenforelle!

Na die Forelle im Fluss möchte ich sehen, die bei Beisslaune
zu einem schnell geführten Spinner Nein sagen kann :-)

Warum glaubst Du wohl dürft Ihr nur mit EInzelhaken dort angeln?
... nämlich deshalb, weil Euer Fluss dann rasch leer sein würde ;)
Also, wenn ich Du wäre ..... dann wäre ich, ehrlich gesagt, doch lieber ich

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Beitragvon Jesse » 19.07.2011 - 8:08

Also, ich habe gegenteilige Erfahrungen und auch gehört, das Fisch die dem Tod ins Auge gesehen haben nicht mehr auf den gleichen Köder reagieren.

Sorry bin halt ein wenig überrascht von den Infos, ich dachte immer Fische sind nicht so doof. :D

Ich werde es auf alle Fälle wieder probieren.
Gruß

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Beitragvon Korsikaphil » 19.07.2011 - 9:21

Ich würde es jetzt, wo Du den Standplatz der Forelle kennst, mit Ködern probieren, die sich besser "auf der Stelle" fischen lassen, als der Spinner. Ich nehm gern einen tieftauchenden Wobbler um die 5 cm, den ich im "Hauseingang" der Forelle platziere, und dort so lange arbeiten lasse, bis der Fisch die Nerven verliert. Ist aus meiner Sicht in dieser Situation besser als wiederholtes Anwerfen der Stelle, unauffällig und konsequent zugleich.
Dropshot wär in diesem Zusammenhang vielleicht auch einen Versuch wert, hab ich aber auf Forelle noch nie probiert.
Gib einem Mann einen Fisch und er ist einen Tag satt. Zeig ihm wie man angelt, und du bist ihn jedes Wochenende los.

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Beitragvon Tom Rustmeier » 19.07.2011 - 21:21

Jesse hat geschrieben:Von wegen Fressmaschienen, wir reden hier nicht von einer Teichforelle, sondern von einer natürlich im Fluss gewachsenen Regenbgenforelle!



Egal ob im See, im Forellenpuff, im Fluß oder im Meer. Forellen sind nunmal Fressmaschienen. Die beisst 100 pro wieder an. 8)
Chronisch unterfischt..... :-(





In diesem Sinne



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Beitragvon Jesse » 20.07.2011 - 17:12

War gesern wieder am Fluss, doch die ausbeue war mau ene 10cm Bafö und nur wenige nachläufer und die Fische waren allesamt klein. Die grosse Refo hat sich nicht mehr blicken lassen. :( Schnief, dumm gelaufen vielleicht hat ihnen auch der Temperatursturz von immerhin 7 grad den Appetit verdorben?

Ich habe mir jetzt Spinner mit sringring und einzelschnhaken gebastelt, die kleine Bafo war super im Maul gesessen und durch den langen Schenkel des Hakens in Kombi mit dem Springring konnte die Bafo sich nicht rauswinden. Saubere Sache das. :-)
Gruß

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Beitragvon Zanderschreck » 20.07.2011 - 20:59

Nur nicht aufgeben und am Ball bleiben. Hartnäckigkeit wird belohnt ! :D
Gruß

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Beitragvon til » 21.07.2011 - 11:20

Also nach meiner Erfahrung am Bach hilft es durchaus, einen anderen Köder zu probieren, und die Forellen sind keinesfalls so doof, dass sie die ganze Saison immer wieder auf den gleichen Spinner beissen. Im Prinzip wechsle ich erst mal die Spinner Modelle und später steige ich auf Wobbler um. Blinker oder Gummi ist auch einen Versuch wert.
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Beitragvon Yanas » 21.07.2011 - 18:15

Ich hab ne Zeitlang Forellenweiher gepachtet, und wenn ich mal schnell 4-5 Stück gebraucht hab,wollt ich halt schnell mal mit Spinner welche fangen.Denkste!Nach ein zwei gefangenen war schluß.Der Rest der Meute schwamm nur noch weg von diesen Ding.Ich kann nicht sagen ob sich das auf Bäche übertragen läßt, aber mißtrauisch werden sie auf alle Fälle.Denn wenn sie schon beim Flifi nicht auf jede Fliege hereinfallen wieso dann auf den selben Spinner mit dem schon schlechte Erfahrungen gemacht worden sind?
Wie Til schon meinte, Köderwechsel.
Gruß.
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Beitragvon Jesse » 22.07.2011 - 1:34

Tja, heute war ich wieder unterwegs bis auf eine mini die auch noch wieder los kam war kein einziger Bis zu verzeichnen.

ICh war am Fluss vor rund 2 Monaten erfolgreich und dann ging nix mehr ich denke ich muss wieder pausieren und im August nochmal probieren die grosse ReFo ist irgendwie verschwunden und auch die besseren Bafo sind nicht mehr geil auf Spinner oder Twister.
Gruß

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