Fangberichte Barsch 2015

  • Ja, im Ablauf dürften sich auch nur noch 5-6 Sonnenbarsche tummeln. Da diese aufrund dessen, dass sie Haken sehr tief Schlucken und recht empfindlich sind auch schnell mal wegsterben. Gute Kämpfer sind sie auf keinen Fall, aber sie verausgaben sich so sehr im Drill, dass sie dann nach einer Haken-Op oft am nächsten Tag im Fluss 5m abwärts mit dem Bauch nach oben schwimmen. Schade, ich mag die Tierchen eigentlich...

  • Es kommt darauf an wo Dein Angelrevier liegt, bei uns habe ich die Fische regelmäßg gefangen. Mein grösster Sonnenbarsch lag bei 22cm, dass ist für diese Gattung ein echt grosser Fisch gewesen. :) Die schmecken auch sehr gut. :)

    Gruß
    Jesse


    Catch and eat if you want...


    Immer auf der Suche nach dem Monsterbarsch grösster bisher 39cm gefangen 27. Juli 2013 am Rhein.

  • Bei mir am Ablauf ist bei normalen Barschen ab 6-7cm schluss, bei Sonnenbarschen mit 7-8cm. Ich hab da mal nen 30er gesehen, doch dann habe ich einen Monat späte Legeangeln entdeckt und ihn nie wieder gesehen. Der Barsch war wahrscheinlich noch vom Ablass reingesetzt worden. Eine Forelle fällt da als auch durchs Gitter. Aber durch die enorme Fischmasse (ich schätze mal grob 2kg/m*3)auf so geringem Raum verbutten die Barsche und die Rotaugen werden immer schlanker. Naja, muss ich halt mehr füttern.

  • Geile Zeit am Edersee – das fasst die letzten Tage kurz und treffend zusammen. Zusammen mit fünf Kumpels verteilt auf drei Boote verbrachte ich tolle Tage über den ersten Mai am Edersee.
    Das Auto voll beladen bis unters Dach ging es Dienstags nachmittags los an den See.



    Da Rene, Thomas und ich es nicht erwarten konnten, hatten wir kurzerhand den Urlaub einen Tag früher begonnen und ein Guiding bei Dimitri Schill gebucht. Das Wetter an diesem Tag war gelinde gesagt bescheiden, steter starker und kalter Wind machte das Angeln nicht angenehm und schon gar nicht einfach. Allerdings gab sich Dimitri reichlich Mühe, uns den ein oder anderen Fisch ans Band zu bringen, was schließlich auch gelang. Wir fingen etliche Barsche, wenn auch die ganz großen noch nicht dabei waren. Trotzdem haben wir Etliches gelernt, was künftig sicherlich hilfreich ist, was in diesem Fall auch der Hauptgrund für das Guiding war.Der Guide meinte zwar, dass wir mit Dropshot und Tauwurm deutlich erfolgreicher sein würden, wir wollten den Tag allerdings unbedingt zum Kunstköder-Fischen nutzen und einen für uns bisher unbekannten Teil des Sees kennen lernen. Dimitri ist ein absolut patenter Typ, nett und aufgeschlossen und man merkt, dass er seinen Job versteht. Zur Mittagszeit trafen wir ein Boot, deren Besatzung mit Dimitri befreundet ist und wir trauten unseren Augen kaum. Das Boot hatte eine geniale Zusatzausstattung – einen Bordgrill. :lol:




    Spontan wurden wir zur Grillwurst eingeladen und erst da merkten wir, wie durchgefroren wir eigentlich waren.


    Nach rund 11 Stunden angeln kehrten wir zu unserer Ferienwohnung und gönnten uns ein kleines Kochkäseschnitzel mit Pommes.



    Schließlich traf dann auch der Rest der Truppe ein und so verbrachten wir noch einen schönen Abend, allerdings waren die Angler etwas enttäuscht von unseren Tagesfängen. Aber wir prophezeiten schon bessere Fänge – alles wird gut.
    So begannen wir den ersten gemeinsamen Angeltag mit einem ausgiebigen Frühstück, so dass wir erst gegen 8 Uhr auf dem Wasser waren.
    Aber schon bald waren wir in den angepeilten Fanggründen und es zeigte sich, dass die Wurmfischerei der Kunstköderfischerei deutlich überlegen war, auf 10 Wurmbarsche kam ein Kunstköderbarsch.
    Bernd legte sofort einen 44er Wurmi vor, ich konterte mit einem Fisch auf Kunstköder mit ebenso 44cm. Dann war Bernd nicht mehr zu halten, bei ihm kam ein Fisch nach dem anderen ins Boot, darunter noch ein 42er. Rene und Thomas konnten ebenso 2 ü40 zum Bootsgang überreden.
    Nach Ende des Angeltages analysierten wir diesen bei diversen Hopfenkaltschalen und machten eine für den nächsten Tag wichtige Entdeckung. Bernd und sein Bootskollege hatten mit Abstand die meisten Fische, sie angelten in rund 4 Metern Tiefe. Gerhard und meine Wenigkeit hatten merkbar schlechtere Fänge auf rund 5 Metern und Thomas und Rene fingen durchschnittlich auf 3 Metern. Auffällig war, dass das flache Boot oft Gras am Band hatte, das tief angelnde Boot fast nie und das Boot in der Mitte hier und da. Die Fischschwärme liefen offensichtlich genau an der Graskante entlang.


    Dementsprechend befischten wir diese Graskanten und konnten in den folgenden Tagen sehr gut fangen, auch wenn es wetterbedingt immer wieder dazu kam, dass die Fische tiefer oder flacher standen.


    Sogar in Gebieten, die jetzt nach der Laichzeit noch komplett fischleer sein sollten, konnten wir etliche Fische fangen.


    Nach dem letzten Angeltag hatten wir ca. 700 Barsche gefangen, darunter waren 13 ü40 Fische bis 47cm, 15 Fische zwischen 35 und 39 cm.
    Als Beifang gab es noch einen Hecht von 68 cm und 4 Zander bis ca 80 cm, die wir aber nicht gemessen und fotografiert haben, sondern bereits im Wasser abhakten und ein neues Date im Herbst mit ihnen vereinbarten.


    Hier noch ein paar Bilderchen:


    geiler Sonnenaufgang


    Spareribs waren natürlich auch im Rennen


    Bernd mit seinem 98er Barsch, der tatsächlich 'nur'47cm hatte :lol:


    Thomas mit schöner Kirsche, man beachte die Kombi aus Polbrille und Wollmütze, es war echt stellenweise eiskalter Wind trotz Sonnenschein.


    Meine Wenigkeit mit einem 38er


    Pause am Bootssteg


    Mein größter mit 44cm



    Auch 44er Barsche sind glitschig :badgrin:

    So wie ich die Sache sehe ist die Intelligenz bereits ausgestorben und es leben nur noch die Idioten.

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