• Hallo Forum


    Und zwar folgende Umstände:
    Ich und zwei weitere Kollegen waren die letzten 2 Tage beim Boiliefischen, wir fischten vor einer Halbinsel mit Vanilleboilies und zuerst Festbleimontagen etwa 40 Meter von unserem Ufer entfernt.
    Angefüttert haben wir auch ein bisschen, ungefähr mit einem halbem Kilo pro Tag, angefangen 2 Tage vor dem Fischen.


    Nach gut 2 Stunden Fischen der erste Biss... die Schnur lief, ich rannte hin, schlug an, nichts -.- nagut, dachte ich mir, kann ja mal passieren, warf neu aus und legte ein paar Boilies nach.
    Aber dieses "Kann ja mal passieren" wurde irgentwie immer häufiger... Es passierte auch, dass die Schnur lief, der Karpfen also den Boilie genommen haben muss, aber dann weg ist.


    Ingesamt bekamen wir 10 Bisse, davon 4 Fullruns... kein Fisch...in einer Nacht.
    Wir probierten wirklich alles, Festblei, Durchlauf, kleine Haken, große... Bleischrot vorm Haken, und verschieden Boiliegrößen... nichts half.. Bis ich einen bis bekam, bei dem ich wahnsinnige 5 Sekunden Widerstand hatte... bis er ausschlizte... Sowas verrücktes ist mir noch nie passiert... So viele Bisse und keinen Fisch... Wir fischen zwar zum ersten mal an diesem Gewässer, aber die Montagen brachten sonst überall Fisch


    Bitte... Hilfe!
    :(

  • Habt ihr schonmal versucht, die Karpfen in die geschlossende Bremse laufen zu lassen?? Funktioniert eigentlich immer.


    Mit wieviel Blei habt ihr denn gefischt?? Vielleicht mehr dranmachen


    Welche Harken habt ihr verwendet?? Lang oder Kurzschenklig??


    Wie lang war das Vorfach??


    Boiliedurchmesser und Harkengröße??


    Welches Rig habt ihr verwendet??


    Alles kann eine Ursache sein....

  • naja... wie gesagt wir haben alles probiert, was an anderen Gewässer sicher gefangen hätte und wir haben alles ausprobiert. Blei war 90 oder 100 gramm, finde ich ausreichend für eine Festbleimontage... Kurzer SChenkel mit weitem Bogen. Vorfachlänge 20 cm.Boilie 20mm bis 24mm, Hakengrößen 2-4. Und von diesen megaausgetüftleten Superrigs halte ich gar nichts, besonders da das Gewässer kaum beangelt wird. In die geschlossene Bremse konnten wir sie nicht laufen lassen, wir hatten kein Rodpod -.- und der Fisch müsste sich ja eig. gehakt haben wenn er in 100 g. Blei rennt XD da brauch ich ihn doch dann nicht mehr in die Bremse schwimmen lassen, und dass bringt sowieso nichts wenn er in meine Richtung schwimmt.


    Und wenn alles die Ursache sein kann, hat mir dass jetzt gar nichts geholfen...

  • Wie sah's denn mit dem Freilauf aus? War der weich eingestellt?


    Könnten vielleicht auch andere Fischarten, zum Beispiel Brassen in Frage kommen, die den Boilie zwar genommen, aber den Haken nicht ins Maul bekommen haben?

  • Brassen gibt es in dem See fast nicht, schon gar nicht in der Größe um einen Boilie zu fressen, aber wie gesagt, die Fische haben ja schon gezogen, sehr schnell und kurz, fast schon hektisch... und dann war wieder Ruhe :cry:



    achja der Freilauf... ich hab meinen wie immer eingestellt, also eher etwas fester, wie meine Freunde das gemacht haben weiß ich ned..

  • Weil wir beim Feedern nie welche fangen, und dann nur minis bis 20 cm... ok es kann sein, dass es wirklich Brachsen sind, aber wie löse ich dann dieses Problem? Kleinere Boilies, dass ich wenigstens die Brassen fange oder größere damit die Karpfen eine Chance haben?

  • Hallo,


    Ich würde grundsätzlich dazu neigen, Haken und Köder zu verkleinern, denn: Besser Kleinfisch als kein Fisch. :D


    Außerdem kannst du beim nächsten Ansitz mal probieren, die Vorfachlänge zu variieren, eventuell auch die Entfernung vom Boilie zum Haken. Zusätzlich würde ich den Freilauf so fest einstellen, dass die Rute bei einem Run grade so im Halter bleibt. Dabei musst du dann natürlich immer bereit dazu sein, sofort an die Rute zu springen. ;)


    Mehr fällt mir jetzt auch nicht ein... :(

  • Ich glaube mal nicht das es Brassen sind. Nen Full Run mit nen 100g blei und dann noch relativ großer Haken und Boilie. Das sind 100% keine Brassen. Probier mal mit nen kleineren Haken, kleineren Blei (40g oder so) und mal nen kürzeres Haar an den haken machn. Und probiert dann mal andre Köder. Boilie, Frolic, Wurm, Hartmais ... Auch wenn die Karpfen auf den Boilie gebissen hatten würde ich mal was andres nehmen. Vllt sind die zu unsicher und nehmen den boilie nicht richtig ins maul und da würdn vllt würmer oda so ihre scheu nehmen.


    mfg

  • Mein Kollege hatte mal das gleiche Problem...
    Er hatte die Haken selbst gebunden und dabei die geflochnene Vorfachschnur falschherum durchs Hakenöhr gesteckt! Kannst du ausprobieren,indem du den Haken an deiner flachen Hand langziehst...


    Und werf mal ein Auge auf die länge deines Haares (natürlich deines die deines Vorfaches)...


    gruß Karpfengott

  • Wenn ich den Selbsthaktest mache, also das Blei auf dem Boden aufliegen lasse und mit der offenen Hand den Haken wegziehe, greift dieser sauber...
    Und zum Thema Haar... soll ich es bei Fehlbissen kürzer oder länger machen? oder ist beides möglich?


    thnx für die Antworten

  • beides ist möglich.
    War mal an einem See, da mußte ich den Boilie direkt auf dem Ohr vom Harken plazieren, damit ich die Bisse verwerten konnte. An einem anderen See mußte ich wiederum das Haar so lang machen, das 3cm zwischen Boilie und Harken waren, weil der Karpfen die Kugel geprüft hat, bevor er sie genommen hat.
    Vielelicht kannst du ja mal ein Foto deiner Montage einstellen.
    Meistens kann man darauf mehr erkennen als wenn man alles beschreibt.

  • Zitat von Perch_The_2nd

    sehr schnell und kurz, fast schon hektisch... und dann war wieder Ruhe :cry:


    Das hört sich für mich absolut nach Schnurschwimmern an



    Zitat von Perch_The_2nd

    Brassen gibt es in dem See fast nicht, schon gar nicht in der Größe um einen Boilie zu fressen,


    Das dachte ich bisher von einem unserer Vereinsgewässer auch. Tagsüber keine Spur von großen Brassen. Aber sobald es dunkel wurde fingen wir eine nach der anderen, alle auf "Karpfenmontagen" mit Hartmais oder Kichererbsen. Gewichte bis zu 5 Kilo waren keine Seltenheit. Nur tagsüber waren sie wie vom Gewässerboden verschluckt.


    An Deiner Stelle würde ich mal ein "Testfischen" mit Mais oder Kichererbsen veranstalten bzw. eine Rute mit diesen Ködern beködern um zu sehen, ob es sich bei Deinen Bissen tatsächlich auch um Karpfen handelt. Gerade die dicken Brassen sind durchaus in der Lage, einen "Fullrun" von 30 Metern und mehr bei relativ festem Freilauf durchzuführen.

    So wie ich die Sache sehe ist die Intelligenz bereits ausgestorben und es leben nur noch die Idioten.

  • Joa wie gesagt, einen hatte ich ja schon drann...
    Ich hatte auch wenig Gegenwehr, doch dann schlitze der Fisch aus... könnte wirklich ein Brassen gewesen sein. Ich werds das nächste Mal sicher mit Hartmais probieren.


    Danke für die Antworten.


    edit: Ich hab mal wieder n Problem :D


    Da ich mir ja jetzt vorgenommen habe mit Hartmais zu fischen, muss ich den ja auch irgentwie anfüttern... Boot ist nicht erlaubt und so eine Futterschaufel (nenn ich jetzt einfach mal so XP ) hab ich leider auch nicht... wie krieg ich das Zeug raus?

  • Mais kannst du wunderbar nach dem quellen in geeigneten Gefäßen, z.B. in Filmdosen oder in Magerineschachteln mit ein bisschen Wasser einfrieren. Wenn sie gefroren sind, dann kippst du den Inhalt raus und hast sozusagen richtige kleine Futterbomben.
    Auf die Art kannst die Teile bis ca. 40m weit rausfüttern. Wenn du die Filmdosengeschosse mit einer Schleuder rausballerst dann gehts auch noch weiter.

    Sich zu melden verhält sich zu einfach drangenommen werden
    wie
    Von "Amts wegen" zu "auf Antrag"


    -Sprach der Rechtspfleger ;)

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