Wels - Wer hat Tipps

  • Zitat von snoek

    andal: .....Vielleicht solltest Du mal wieder fischen gehen, anstatt nur noch in den verschieden Foren zu theoretisieren


    Da ist einer (Snoek) scheinbar auf dem Höhenflug!!!!


    Ich bin mir fast sicher, dass kaum ein User versteht, was Dich und den silurus da reitet! :roll:


    Aber bitteschön, wenn es Euch dann besser geht:


    Ja - Ihr habt absolut recht!
    Ja - alle offenen Fragen die Ihr gestellt habt haben wir hiermit in Eurem Sinn abgenickt!
    Wir werden auch wieder mehr zum Angeln gehen anstatt in den Boards zu theoretisieren
    (aber nicht neidig sein auf den Andal weil er was weis - gelle!)


    Ok - gehts jetzt besser?
    Das freut mich aber jetzt gewaltig, dass ich etwas für Euren Seelenfrieden tun konnte.


    Gruß,
    Peter

  • Mein Gott Rainer,


    mach und denk doch, was Du willst. Sei es Dir gegönnt. Ich bin mir dessen, was ich tue bewußt. Ich lebe und fische damit gut. Sehr gut sogar.
    Ansonsten tangiert mich diese Dabatte nicht mehr.

  • Zitat von Taxler

    Ich bin mir fast sicher, dass kaum ein User versteht, was Dich und den silurus da reitet! :roll:


    Was soll uns denn reiten? Ich dachte, wir diskutieren hier über Schnurstärken, wobei wir offensichtlich verschiedener Meinung sind.



    Zitat

    Ja - Ihr habt absolut recht!
    Ja - alle offenen Fragen die Ihr gestellt habt haben wir hiermit in Eurem Sinn abgenickt!



    So?, aber eine vernüftige Begründung (ausser dem Abrieb) habe ich immer noch nicht gelesen, und die kam ursprünglich von Til.


    Zitat


    Ok - gehts jetzt besser?


    mir ging es noch nie schlecht, aber trotzdem danke der Nachfrage.




    Übrigens hat Snoek auch recht bzgl. der Schnurstärken beim Aal-Fischen. Ich nehme bei mir an der Donau sogar eine 35'er monofile. Und nein, das ist nicht übertrieben.


    Aber was solls, fischt doch wie Ihr wollt

  • Hallo Leute !!!!!


    Wieso kann man sich über dieses doch wohl liebste Hobby von uns allen so in die Haare kriegen ???? Kann mir das mal jemand erklären ???


    Diskutieren ist ja ganz schön und gut aber sich dabei zu streiten ist doch wohl ....... !


    Naja ist aber auf der anderen seite auch ganz amüsant :badgrin:


    Gruß


    Stefan

  • @ CyberCorp:


    Streiten? Wenn ich streiten würde, dann würde sich das aber anders lesen! ;)


    @ all:


    Wobei wir wieder bei den Widersprüchen sind. Beim Waller soll es ein "Schnürl" tun und für einen Aal brauchts aber einen Tampen!?


    Ja was denn jetzt?


    Auf Aal wird, wenn man den gemachten Aussagen glauben soll/will, mit 30er bis 35er Schnur gefischt. Geht man dann, sehr wohlwollend, von einem Aal von 1.000 gr. aus und davon dass die Schnur durchschnittlich dann 9,5 kg Tragkraft hat, mit was müsste man dann auf einen Waller fischen? Nur mal so als Rechenaufgabe an die, die sich angesprochen fühlen?

    Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

    Einmal editiert, zuletzt von andal ()

  • Widersprüche gibt es doch immer beim Angeln.


    Hab' schon Aale (keine Schnürsenkel) mit Winkelpicker aus dem Wasser gezogen.


    Meinen einzigen maßigen Waller hab ich ganz zufällig an einer leichten Grundrute (wollte eigentlich Brachsen fangen) mit 25er Hauptschnur, 20er Vorfach und 10er Haken gefangen.


    Nur wenn man sich gezielt auf diese Fische ansetzt sollte das Gerät schon angepasst sein.

  • @all Mods:Wo ist denn jetzt die Begründung, dass Spin-Fischen auf Waller wohl mit ner 25er gefolchtenen geht (auch bei Profis). Argumente bzw. Gegenargumente wären interessant, nicht das ausweichen auf die anderen Punkte.

  • Hallo Jungs,


    ich kann Taxler nur recht geben. Wenn ein gezieltes Wallerfischen, egal an welchem Gewässer, stattfinden soll, so ist eine 20 er geflochtene Schnur niemals ausreichend.


    1. Waller sind Fische die hindernissreiche Gewässerabschnitte bevorzugen. Also ist auch mit einem scheuern der Schnur im Drill zu rechnen. Dem muss Rechnung getragen werden.


    2. Die angegebenen Tragkraftswerte einer Dyneemaschnur sind in aller Regel errechnete Werte bei denen die Tragkraft der Einzelfasern addiert werden. Das heist diese theoretischen Werte stehen dem Angler beim tatsächlichen Angeln keinesfalls zur Verfügung.


    3. Im Normalfall wird die Tragkraft einer Dyneemaschnur durch die verwendeten Knoten, oft bis zur Hälfte reduziert. Im Gegensatz zu monofilen Angelschnüren.


    4. Auch beim modernen Karpfenangeln wird in aller Regel eine 0,35 er monofile Angelschnur mit einer Tragkraft +/- 10 kg verwendet. Aber ein Grosskarpfen mit 20 kg wird in aller Regel nur mit einer Zugbelastung von 1 - max. 4 kg gedrillt. Also ist ein mehrfacher Sicherheitsfaktor einkalkuliert.


    5. Waller sind im Drill nicht mit Karpfen zu vergleichen. Sie schwimmen sich nicht von selbst müde. Ist der ausgeübte Druck im Wallerdrill nicht groß genug, dann legt er sich einfach auf dem Gewässerboden ab. Um ihn dann von dort wieder zu lösen, muss ein mindestens doppelter Druck ausgeübt werden.


    6. Das Wallerforfach sollte sogar mindestens 1 mm dick sein, um den Hechelzähnen der Welse auch eine entsprechende Materialdicke entgegenzusetzen. Solche Materialien tragen dann oftmals über 100 kg. Diese Tragkraft von 100 kg braucht zwar kein Mensch, (Wallerangler) aber die Materialdicke von 1 mm wird schon benötigt.


    7. Bei der Verwendung moderner gefochtener Dyneemaschnüre mit fast null Dehnung entstehen enorme Spitzenbelastungen im Wallerdrill, die auch mal schnell, für sekundenbruchteile über 30 kg liegen können.


    Mein Tip ist mindestens eine 0,40 er für ein deutsches Wallergewässer, besser noch eine 0,50 er.
    Für ein Top- Wallerrevier wie in Italien am Po sogar eine 0,60 er.



    Mit freundlichen Grüssen


    Waller- Kalle

  • Hallo,


    und noch eins:


    Natürlich werden auch Waller mit Spinnruten mit 0,20 er Dyneemaschnur gefangen.
    Aber wieviele gehen dabei im Drill verloren ?
    Ich selbst habe vor über 10 Jahren am Neckar mit 0,20 er gefischt. Damals waren Waller mit 1,40 m im Neckar als groß zu bezeichnen. Ich fing in der ersten Saison etwa 20 Stück und habe mindestens genau so viele mit aufgebogenen Drillingen, Sprengringen oder gerissener Hauptschnurn verloren.
    Und was glaubt Ihr wieviele Blinker mit 40 - 60 g beim Auswerfen abgerissen sind, weil ab und zu der Rollenbügel zuflog.
    Mit Sicherheit mehr als 20 Stück.

    Am Anfang der folgenden Saison benutzte ich bereits eine 0, 30 er um noch in der gleichen Saison auf eine 0,35 er umzusteigen. Noch dicker war leider nicht möglich, da ich dann an den meisten Angelstellen (Schleusen) nicht die erforderliche Wurfweite zusammen brachte. Aber für zwei andere Angelstellen, an denen nicht so weit geworfen werden musste, hatte ich eine Ersatzspule mit einer 0,40 er dabei.


    O.K. in der Vergangenheit wurde mit einer 0,60 er monofilen auf kapitale Waller geangelt.
    Allerdings liegt die Tragkraft einer monofilen 0,60 er auch bei ca. 25 kg. Gepaart mit teilweise über 10 % Dehnung. Und aus diesem Grund ist diese monofile Tragkraft von 25 kg einer dehnungsarmen Dyneematragkraft von 60 kg gleichzusetzen.
    Und wie groß waren denn die damaligen Rekordfänge: Schaut mal in alten Blinker- Hitparaden vor über 10 Jahren nach. Mit einem 100 Pfünder hatte man gute Chancen Jahressieger zu werden. Heute fliegt man in aller Regel mit diesem 100 Pfünder ab Oktober aus der Wertung.


    Die Wallerangelei hat sich in den letzten 10 Jahren durch das intensive Wallerfischen am Po und am Ebro weiterentwickelt. Und zu dieser Entwicklung gehört auch die Verwendung von 80 kg Schnüren.


    Und in dem geschilderten Beispiel sollte auf jedem Fall eine 0,40 er zum Einsatz kommen.


    Mit freundlichen Grüssen


    Waller- Kalle

  • Hallo zusammen,
    VIIIIIIIIIIIIIIIIIIEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEELen dank waller-kalle.
    Wenn die anderen einem Voll Profi wie dir nicht glauben, ja wem denn sonst bitte ????????
    Vielleicht sollten sie ja doch lieber Tauben züchten (sorry an alle Vogelfreunde)
    Viele Grüße AO-Meister

  • Na super, endlich meldet sich mal ein Profi hier zu Wort. (Ich gehe mal davon aus, dass Du wirklich DER Waller-Kalle bist)



    Aber jetzt wollen wir doch mal Dein Posting etwas "zerpflücken"



    Zitat von waller- kalle



    1. Waller sind Fische die hindernissreiche Gewässerabschnitte bevorzugen. Also ist auch mit einem scheuern der Schnur im Drill zu rechnen. Dem muss Rechnung getragen werden.


    Einverstanden, das sehe ich auch so.


    Zitat von waller-kalle

    2. Die angegebenen Tragkraftswerte einer Dyneemaschnur sind in aller Regel errechnete Werte bei denen die Tragkraft der Einzelfasern addiert werden. Das heist diese theoretischen Werte stehen dem Angler beim tatsächlichen Angeln keinesfalls zur Verfügung.


    3. Im Normalfall wird die Tragkraft einer Dyneemaschnur durch die verwendeten Knoten, oft bis zur Hälfte reduziert. Im Gegensatz zu monofilen Angelschnüren.



    Ahaa, das ist ja mal ein ganz neuer Aspekt. Dass das so extrem ist, wusste ich nicht.



    Zitat von waller-kalle

    4. Auch beim modernen Karpfenangeln wird in aller Regel eine 0,35 er monofile Angelschnur mit einer Tragkraft +/- 10 kg verwendet. Aber ein Grosskarpfen mit 20 kg wird in aller Regel nur mit einer Zugbelastung von 1 - max. 4 kg gedrillt. Also ist ein mehrfacher Sicherheitsfaktor einkalkuliert.


    Ich kenne zwar in meiner Umgebung niemand der eine 35'er für Grosskarpfen benutzt (> 20 Pfd), sondern eher eine 25'er, aber trotzdem ist da schon was wahres dran


    Zitat von waller-kalle

    5. Waller sind im Drill nicht mit Karpfen zu vergleichen. Sie schwimmen sich nicht von selbst müde. Ist der ausgeübte Druck im Wallerdrill nicht groß genug, dann legt er sich einfach auf dem Gewässerboden ab. Um ihn dann von dort wieder zu lösen, muss ein mindestens doppelter Druck ausgeübt werden.


    Kein Zweifel, das stimmt. Mit wieviel Kraft ziehst Du denn dann an dem Fisch? Wie stark ist denn die Bremse wirklich eingestellt?


    Zitat von waller-kalle

    6. Das Wallerforfach sollte sogar mindestens 1 mm dick sein, um den Hechelzähnen der Welse auch eine entsprechende Materialdicke entgegenzusetzen. Solche Materialien tragen dann oftmals über 100 kg. Diese Tragkraft von 100 kg braucht zwar kein Mensch, (Wallerangler) aber die Materialdicke von 1 mm wird schon benötigt.


    An dem dicken Vorfach habe ich noch nie gezweifelt, ist plausibel



    Zitat von waller-kalle


    7. Bei der Verwendung moderner gefochtener Dyneemaschnüre mit fast null Dehnung entstehen enorme Spitzenbelastungen im Wallerdrill, die auch mal schnell, für sekundenbruchteile über 30 kg liegen können.


    Und warum nur für Sekundenbruchteile?




    Und wie dick wäre dann analog dazu die monofile Schnur?



    Zusammenfassend lese ich hier raus, dass auch Waller-Kalle persönlich nicht die Kraft hat, um die volle Tragkraft auszunutzen. Danke für die Bestätigung.


    Mit etwas anderen Worten könnte man also auch sagen, "wenn die Schnur net so ein Gelumpe wäre und die zugesicherten Eigenschaften halten würde, täte es eine dünnere schon lange"


    Das Argument mit den Leistungsreserven ist nachvollziehbar, dieser Aspekt wurde ja schon ein paar mal angesprochen.

  • silurus


    Sei Dir sicher das es der echte "Waller Kalle" ist.
    Ich habe Ihn persönlich zu diesem Thread eingeladen um mal ein wenig für Klärung zu sorgen ;) .


    Wer könnte es besser klären (und glaubwürdiger) wie der deutesche Waller-Papst höchstpersönlich :) .
    Ich konnte diesen Sinnlos-Thread nicht mehr ertragen :lol: .


    Deswegen habe ich mit Spaik alles per Mail besprochen ;) .

  • was würdet ihr als vorfach für ansitzangeln auf kleine waller ( ca. 1 meter) empfehlen? dickes mono oder geflochtene? spezielles vorfach hab ich nicht zur hand und bekomme auf die schnelle auch keines mehr, danke,


    mfg
    alex

  • Ja, europäische Waller scheinen wirklich wählerisch zu sein was Schnurrstärken angeht.
    Meine Erfahrung in Thailand zeigt ein anderes Bild. Dort werden an "Wallerpuffs" Exemplare von ca 40-50kg gefangen.
    Und zwar mit kurzen harten Bootsruten und Multi. Dazu gibts dann eine 0,50 -0,60 Mono.
    Da auf der Seemitte der Hauptsteeg verläuft, müssen die Drills hart vorciert werden, damit die Fische nicht hindurch schwimmen.
    Ich selbst hab mit zwei 3m Ruten und 0,33 und 0,48 gefischt und KEINEN meiner Fische verloren.
    Das heißt die Rute samt Schnürre sind sehr hohen Belastungen ausgesetzt.
    Wenn man den Abriebfaktor einmal ausklammert, reichen diese Schnürre allemal aus. Mir ist jedenfalls noch nie ein Fisch durch Abrieb abhanden gekommen. Kaum ein Fisch braucht ein Schnurr die seinem tatsächlichem Körpergewicht entspricht. Es sei denn ein 1000Pf Marlin wird neuerdings mit 1000lbs Schnurr gefischt.
    Das schwerste beim BIG GAME ist jawohl 130lbs, was in etwa einem Wert von 60kg entspricht :oops: .
    OK ein etwas hinkender Vergleich, aber die Rute entlastet die Schnurr entscheidend vom Gewicht.
    Der Hauptgrund für Schnurrbruch liegt an falschen Knoten, nicht an der Tragkraft bzw an schadhaften Stellen der Schnurr.
    Übrigends schaffen nur äußerst große Stationärrollen einen Bremsdruck von 30kg. Dazu gehören zB Shim. Stella 1/20000 und Dai. Saltiga .
    Nicht umsonst kosten diese Rollen ein halbes Vermögen. Selbst Großrollen anderer Hersteller kommen kaum an diese Werte heran, Außnahme Multirollen.
    Wie sollte also eine durchschnittliche "Großfischrolle" von Balzer und Co eine 0,60 Mono ausreizen wenn die Bremse bei 20kg aufgibt :oops: ?


    Heiko

  • Desweiteren würde ich vorschlagen, nur noch E-Mailaddressen in die Foren zu posten, um lästiges andersdenken auszuschliessen :? .


    BlinkerForum :? ..... :lol:

  • Zitat von Sailfishermansfriend

    Desweiteren würde ich vorschlagen, nur noch E-Mailaddressen in die Foren zu posten, um lästiges andersdenken auszuschliessen :? .


    BlinkerForum :? ..... :lol:


    Tja mein Lieber, da bist Du auf dem Holzweg.
    Nicht ich habe Spaik per Mail angesprochen, sondern Spaik mich.
    Spaik hat wohl auch keinen Bock gehabt sich durch diesen Sinnlos-Thread durchzuhangeln.
    Weil diese Diskussion sowas von Sinnlos ist. Es gibt nämlich nicht einen Grund warum man nicht mit 0.50 Geflochtenen fischen sollte, aber viele Gründe es zu tun und von daher ist es für mich alles gelaber !


    Angel Du mal fein weiter mit Deinen Schnüren da in Thailand und in Indien benutzen sie nicht mal Angeln sondern holen die Fische nur mit Schnur und der Hand raus. Solltest Du dir auch mal Gedanken drum machen ;) .

  • @ Sailfishermansfriend:


    Du willst uns also tatsächlich eine Vergleichbarkeit zwischen dem Marlinfang (üblicherweise auf hoher See und ohne jedes Hindernis), sowie einem siamesischen Wallerpuff und dem Welsfang in europäischen Naturgewässern einreden? Im gleichen Atemzug wunderst Du Dich auch noch, warum wirklich Interessierte den persönlichen Kontakt suchen?

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