Angeljahr 2020

  • Hallo,
    Mich würde mal interessieren wie bei euch das Jahr 2020 also angeltechnisch verlaufen ist?
    Vor allem bezüglich der Fänge.
    Die Fangmeldungen waren auch schon mal besser, aber klar schreibt hier seine nicht jeder rein, daher wollte ich mal hier mal nachfragen.
    Bei mir war es das schlechteste Jahr seit langem. Okay muss zugeben ich war nicht sehr oft, vielleicht 10mal, da kann man auch nicht viel erwarten.
    Viele Grüße, John.

  • Moin John,
    ich hatte ein gutes Angeljahr und habe vom ersten Angeltag 04.01. bis Stand heute insgesamt 832 Fische gefangen. Darunter 1 neuer PB ( Saibling 63 cm). Kann also nicht klagen. Fische aber dieses Jahr auch erstmals fast ausschließlich im Forellensee. Eben weil die Vereinsgewässer bei uns immer mehr veröden.

  • Deshalb fragte ich ja, wie viele Finger Du pro Hand hast . :badgrin: :badgrin:


    Bei mir lief das Jahr relativ durchwachsen was aber auch daran gelegen hat, dass ich mal wieder nicht so oft am Wasser war, wie ich mochte. Was mir aufgefallen ist, sind extrem viele Angler, solch einen Zuwachs habe ich noch nicht erlebt. Könnte aber auch daran liegen, dass ein Teil 'meines' Rheinufers nur noch erschwert befischt werden konnte, da die Zufahrt am Wochenende gesperrt wurde. So haben sich die Angler auf andere Stellen verlagert. Trotzdem ist an meiner Hauptstelle ein Betrieb, dass man zwischenzeitlich Platzkarten ziehen muss und es werden immer mehr Angler. Inzwischen sind dort auf dem Parkplatz Autokennzeichen zu sehen, die mindestens 50 Kilometer und mehr Anfahrt haben. Spricht sich halt scheinbar rum, was gefangen wird und dann kommt Hinz und Kunz und die bringen dann noch Kreuz und Quer mit :roll:
    Deshalb habe ich im Sommer wieder vermehrt Reviere aus früheren Zeiten befischt, es hat sich zwar einiges geändert, trotzdem konnte ich dort zum Teil recht gut fangen. War halt nicht so 'bequem' aber die Flexibilität hat sich schlussendlich ausgezahlt :p

  • Zitat von Gerd

    Was mir aufgefallen ist, sind extrem viele Angler, solch einen Zuwachs habe ich noch nicht erlebt. Könnte aber auch daran liegen, dass ein Teil 'meines' Rheinufers nur noch erschwert befischt werden konnte, da die Zufahrt am Wochenende gesperrt wurde. So haben sich die Angler auf andere Stellen verlagert. Trotzdem ist an meiner Hauptstelle ein Betrieb, dass man zwischenzeitlich Platzkarten ziehen muss und es werden immer mehr Angler. Inzwischen sind dort auf dem Parkplatz Autokennzeichen zu sehen, die mindestens 50 Kilometer und mehr Anfahrt haben. Spricht sich halt scheinbar rum, was gefangen wird und dann kommt Hinz und Kunz und die bringen dann noch Kreuz und Quer mit :roll:


    Moin Gerd,


    das hatte ich ja damals schon "bemängelt" :
    https://www.blinker.de/forum/viewtopic.php?f=150&t=41619


    An der Elbe habe ich in den Jahren durch Selbstversuche ein paar wenige HotSpots gefunden (wenn überhaupt dann bekommt man Tips nur innerhalb der Familie oder von guten Freunden). Natürlich - oder komischerweise - waren diese Spots speziell in diesem Jahr viel zu oft belegt, letztes Jahr war es noch nicht so extrem. Da steht dann auch nicht ein Angler auf der Buhne sondern ganze Gruppen, vier, fünf oder sechs Leute. Einmal davon abgesehen das man mit z.B. fünf Leuten nicht mehr vernünftig von einer einzigen Buhne angeln kann...so extrem war das lange nicht.


    Mein persönliches Angeljahr 2020 war bescheiden, ich könnte ohne Notizen immer noch in etwa sagen wo ich was gefangen habe - und das ist schlecht! :lol:


    Größtes Problem: Zu viele Untermaßige, egal ob Zander, Hecht oder Aal. Komischerweise auch mehr Aussteiger als letztes Jahr - aber das verursacht bekanntlich meistens der Angler selbst. :? :D
    Dann Beifänge die ich nicht verwerten wollte wie z.B. Haufenweise Rapfen, Brassen oder Aaland.


    DK im September war auch Kacke - oki, war kein wirklich geplanter Angelurlaub. Aber diverse Ruten am Start, zwei Tage sollte es laufen. Was soll ich sagen: Komplett falsche Zeit, falscher Ort, drei Heringe in vier Stunden. :lol:
    Tags darauf wurde wieder besser gefangen, das habe ich im Hafen gesehen als ich mit meiner Frau Eis essen war. Der zweite geplante Angeltag fiel total ins Wasser, landiger Wind von etwa 60km/h.


    Mein Fazit: Ich versuche noch einmal im Dezember auf Zander zu gehen. Ansonsten hoffe ich mal auf 2021 und das Covid19 im Laufe des kommenden Jahres abschwächt und sich die Homeoffice-Leute nicht am frühen Vormittag auf der Buhne tummeln. ;)

  • ...wobei unsere Statistik ja auch damit im Zusammenhang steht "wer wie oft und wie lange" am Gewässer war. ;)


    Meine wenigen Ansitze über wenigstens drei Stunden brachten fast immer Fisch - auch wenn sie nicht immer verwertbar waren (Untermaß bzw. unerwünschter Beifang).


    Mein "spontanes" Angeln (nach der Arbeit kurz mal an den Fluß) lief meistens erheblich bescheidener...

  • Hallo zusammen


    Mein Jahr verlief auch etwas durchwachsen. Das hängt aber eher damit zusammen, dass ich dieses Jahr einfach nicht so oft ans Wasser konnte, wie ich das gerne getan hätte. Ich muss aber sagen, dass die einzelnen Male, die ich konnte, wirklich angenehm waren. Und ehrlich gesagt, war das Fischen auch aufgrund meiner neuen Schuhe so toll! Ich habe mir neue Treter angeschafft und zwar Sicherheits- bzw. Arbeitsschuhe. Obwohl man diese vielleicht nicht direkt mit dem Fischen in Verbindung bringt: Man kann darin echt stundenlang stehen und die Füsse machen nicht schlapp. Für euch also einen Tipp fürs neue Jahr, Sicherheitsschuhe bringen echt was!

  • Ich bin ganz zufrieden, dass bei mir Aufwand und Ertrag einigermaßen gepasst haben. Umzug ins Eigenheim und Familie halten einen gut vom Wasser weg, dazu kam noch im Sommer ein doppelter Bänderriss. Aber an meinem Hausgewässer haben ich den Dreh immer mehr raus und habe viele Beobachtungen zu den Fischen und deren Verhalten machen können. Am meisten habe ich mich über meinen Barsch PB gefreut mit 35cm. Morgen gehts aber auf jeden Fall nochmal ans Wasser. :)

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