Beiträge von Colamann

    Mit mehr Kapitalismus hat das aber beides nix zu tun ^^


    Was Du im zweiten Absatz beschreibst, hat nur wenig mit den amerikanischen Wahlmännern zu tun - das ist eine Rätedemokratie. Rosa Luxemburg wäre begeistert gewesen, schlag mal das Wort "Sowjet" nach ;)


    Ich bezweifle aber Minderheiteninteressen es in einem solchen System einfacher hätten, als im aktuellen.

    Und wie auch schon gesagt wurde, muß man sich halt auchmal ansehen, welchen Background in diesem Lande so manchmal die Entscheider so haben.....zB. sollte man schon erwarten, das dem Verteidigungsministerium jemand vorsteht, der auchmal`ne Waffe abgefeuert hat oder wenn man sieht das manche Parteien sogar`ne Kanzlerkanditatin aufstellen, die vermutlich beim nächsten G7-Gipfel für die Bedienung gehalten werden würde, bzw. Joe, Wladimir, Xi & Co fragen würden ob sie denn schon Alkohol trinken darf....

    Ach komm, jetzt fang nicht an wie die Opis in meinem Angelverein ;) Wenn, dann inhaltlich. So ein Laschet wird von einem Putin auch nicht ernst genommen.


    Was die Quali angeht, der Bundeskanzler müsste dann alles schon mal gemacht haben. :P

    Wer nun auch noch von Kipp-Punkten durch Klimawandel redet, versucht lediglich eigenes Versagen zu kaschieren. Aus der Aquakultur wissen wir, dass Bestände mit steigender Temperatur immer produktiver werden, vorausgesetzt diese bleibt unterhalb der artspezifischen Maximaltemperatur.

    Ohne jetzt viel Ahnung von den Details zu haben, kann man aber natürliche Ökosysteme nur beschränkt mit Aquakultur vergleichen. In der Aquakultur werfe ich nach Bedarf Futter oben rein. In einer Nahrungskette gibt es eben auch eine Kette von Maximaltemperaturen, Toleranzen für pH-Schwankungen (Stichwort Übersäuerung der Meere) und weitere Parameter, die in der Natur keiner steuert.


    Wenn eine Studie zu den Auswirkungen des Klimawandels ergibt, dass dieser die natürlichen Dorschbestände gefährdet, dann ist es nicht relevant, was theoretisch in der Aquakultur wäre. Du kannst die Studie in Zweifel ziehen, dann aber mit relevanten Daten zum gleichen Sachverhalt. Nicht mit einem Apfel-Birnen-Vergleich.

    Da Exomosi Posenfischen will, würde ich die Spinnkombi erst mal weglassen. Ich angele mit einer Karpfenrute auf Hecht (Köderfisch auf Grund bzw an der Pose). Damit könnte man sicher auch Karpfen fangen :D

    Ich bin jetzt kein Karpfenspezi, aber den Minifisch kannste doch wegselektieren über den Köder, oder? Klar, auf eine Made oder ein Maiskorn beißt auch der Kleinscheiß.


    Bei dem kleineren Gewässer stell ich es mir schwieriger vor. Aber auf 1,9ha sollten Flussbarsche und Friedfische koexistieren können. Aber wie gesagt, Barsche neigen zum verbutten. An jeder Besatzmaßnahme hängt ein Rattenschwanz dran. Da verändert sich potentiell das Gefüge im See. Deshalb würde ich mir auf jeden Fall jemanden mit Erfahrung dazu holen.

    Moin,


    willkommen im Forum erst mal.


    Was sind das denn für kleine Fische? Weissfisch? Sonnenbarsche? Oder noch etwas anderes?


    Grundsätzlich dürften Flussbarsche in solche Seen passen. Ich würde auch erwarten, dass sie sich relativ schnell von allein einstellen ;)


    Allerdings kannst Du Dir vorstellen, dass ein Barsch auf 1,9 Hektar nicht viel reißt. Wenn, dann eine Population ansiedeln. Da haben wir dann aber ein anderes Problem, Barsche neigen auch gern zum verbutten. Da würde ich einen erfahrenen Gewässerwart hinzu ziehen.

    Drogensucht ist nichts genetisches. Die Nachkommen eines süchtigen Tiers wären nicht automatisch auch süchtig.


    Das Problem wird alle Fische in einem Gewässerabschnitt betreffen. Insofern werden die dortigen Fische durch die Evolution aussortiert (zumindest teilweise), ohne dass ihre Fitness schlechter wäre, als anderswo. Sie haben nur das Pech, mit einem Umweltgift zu kämpfen.

    Achims Antwort wird sich eher darauf beziehen, ob die Rute mit der Rolle gut ausbalanciert ist. Zu kopflastig ist besonders beim Spinnfischen unangenehm. Beim Ansitzen ist es mir quasi egal.

    Ich denke, staatliche Steuerung muss schon sein, wenn man radikale Veränderungen will. Der Hersteller tut nur so viel, wie absolut nötig. Wer mehr täte, würde wohl verdrängt. Und in der Praxis sind das dann oft irreführende Gütesiegel, Verschleierung und Marketing, statt Veränderungen.


    Wenn ökologisch unbedenkliche Lachszucht möglich ist, fände ich es auf jeden Fall besser, statt einem Verbot auf "nur noch öko" zu schwenken. Aber unbedenklich ist auch immer Definitionssache. Zigaretten waren ja auch mal gesund, laut einer Studie von Camel...

    Hast Du Infos zu bestehenden nachhaltigen Lachsfarmen? Ich kenne bisher nur die Variante "schmutzig und schlimm für die Natur, bitte gucken sie weg". In Norwegen ist es mit der Lachsangelei schon schwierig geworden. Nicht wegen Verboten, sondern wegen schrumpfender Lachsbestände. Wenn an einer Flussmündung eine Lachsfarm steht, dann müssen die Elterntiere zum aufsteigen daran vorbei, und der Nachwuchs noch mal beim Absteigen. Auf diese Art fangen sie sich Krankheiten und Parasiten ein, mit denen die Farmen um sich schleudern.


    Ich sehe keine Möglichkeit, das zu verhindern, wenn man Größe und Besatzdichte der Farmen nicht erheblich senkt, und sie außerdem an Orte legt, wo weniger Wildlachse vorbei schwimmen.

    Ich vermute, das Baggern hat Nährstoffe freigesetzt, die im Boden gebunden waren. Und / oder es fehlen die Pflanzen, die sonst die Nährstoffe aufgenommen haben.