"Jäger" unter sich :)

  • Man kann mich auch nur "Basti" nennen, das bevorzuge ich sogar.


    Michael(so heißt du doch?!), es hat mich schon gewundert das es so lange dauert bis einer sich meldet und was sagt das wir total vom Thema abschweifen. Außerdem sind wir ja in gewisserweise ja beim jagen geblieben.


    Ja, dann bring mal was, mir fällt jetzt nichts ein. Ähhhhhh.........!! Ein gutes Jagdspiel für den PC, also ich habe "Deer Hunter - The 2005 Season" ist echt klasse, da man auch dem heimischen Rehwild nachstellen kann, einmal im Schwarzwald, im Bayrischen Wald und noch in Holland.

    "Es ist nicht wichtig was zu machen oder viel zu machen. Es ist wichtig nichts zu machen. Oder was zu machen, was nicht zu machen, was man sonst machen würde."

  • Jo Basti,
    Ich heiße übrigens Markus nicht Michael ;)


    Deer Hunter ist echt spitze, aber leider auch nicht ganz billig.
    Aber die Grafik ist genial und man kann den Weißwedel-Hirsch (White tail)
    bejagen :D


    Hast du das Spiel vielleicht?

  • Sorry Markus,


    Ich glaube das ich in meinen Post geschrieben habe: "Ich habe"


    Wenn ich das hinbekomme kann ich dir ja mal ein paar persönliche Screenshots senden, besonders von meinen beiden am realistisch ausehendsten Böcken, es gibt nämlich verschiedene Geweihfarben und Fellfarben. Fell: Kastanienbraun, Grau, Beesch(ich weiß man schreibt es anders), Geweih: Grau,braun und Feuerrot(!!!) Den weißwedelhirsch hast du ja in jeder Jagdsimulation sowie Maultier -und Schwarzwedelhirsch sind dabei, der ist standard. Du hast dann auch noch den australischen Axishirsch, ist auch nett so im Outback zu pirschen. Dazu hast du noch etliche Nebenwildarten die du allerdings nur zum Spaß abschießen kannst, kannst du nicht mitnehmen, da wären wie in Australien: Känguruh, eine komische grüne Echse die sich "Sand Monitor" nennt, und dann noch das Schnabeltier. Dann wären noch Enten und Gänse, Waschbären, Truthähne, Hasen u.s.w oder hab ich schon alles??


    Du hast aber nur maximal ein 4x12 Zielfernrohr, das ist nicht gerade toll, ein gezielter Blattschuss ist nahezu unmöglich bei über 200m. Das ist auch geil, wenn du das Blatt triffst oder das Wild generell im Knall liegt kommt eine richtige Zeitlupe wo du die Kugel auf ihrem Weg vom Lauf aus dem Gewehr raus bis zum tödlichen treffer siehst.
    Dann hab ich noch Trophy Hunting 2, das hat zwar kein Rehwild, aber dafür stärkere Zielfernrohe(bis 12x40) und du kannst Schwarz- und Braunbären, Karibus und Elche jagen. Dafür ist das grafische bei Deer Hunter wieder besser.

    "Es ist nicht wichtig was zu machen oder viel zu machen. Es ist wichtig nichts zu machen. Oder was zu machen, was nicht zu machen, was man sonst machen würde."

  • @riotkid: WIE!? Es ist ein PC-SPIEL, nix Realität, im übrigen hält sich da auch in Wirklichkeit nicht jeder dran.

    "Es ist nicht wichtig was zu machen oder viel zu machen. Es ist wichtig nichts zu machen. Oder was zu machen, was nicht zu machen, was man sonst machen würde."

  • In manchen Gebieten is tes aber anders kaum möglich, wie in der "Unsere Jagd" wo es in einem bericht um das "stalken" auf Rotwild in Schottland geht, dort kann es dich bei ungünstigen bedingungen und falschen Verhalten schon über 1 Km wittern. Dort sollte man nicht so diese typisch konservativen Sprüche, wie; "Wer weiter aus mehr als 100 Schritten Entfehrnung schießt, pirscht nicht weitgerecht." ernst nehmen, übrigens wenn man ein dementsprechend gutes Zielfernrohr hat geht das schon.

    "Es ist nicht wichtig was zu machen oder viel zu machen. Es ist wichtig nichts zu machen. Oder was zu machen, was nicht zu machen, was man sonst machen würde."

  • Zitat von Faulenzer-Basti

    (...) Dort sollte man nicht so diese typisch konservativen Sprüche, wie; "Wer weiter aus mehr als 100 Schritten Entfehrnung schießt, pirscht nicht weitgerecht." ernst nehmen, übrigens wenn man ein dementsprechend gutes Zielfernrohr hat geht das schon.


    das hat ersten nichts mit konservativen sprüchen zu tun und zweitens absolut GAR NICHTS mit dem zielfernrohr. selbst wenn ich utopischster weise n zielfernrohr auf meiner waffe hab mit dem ich auf 500 meter noch die beine der zecken auf dem tier zählen kann, heisst das noch lange nicht, dass ich auf die entfernung auch treffe. je weiter man schiesst, desto mehr faktoren "versauen" dir dein schussbild, sei es wind, niederschlag oder einfach ganz stumpf falsch "berechneter" haltepunkt.


    und mir ist bewusst dass beim stalking in schottland durchaus auf grössere entfernungen geschossen wird, die jäger da kennen aber 1. ihre waffen und wissen genau was möglich ist und zwietens schiessen die wohl auch kaum auf 3-400m. trotzdem würde ich nur mit nem schlechten gefühl in der magengegend auf 200m hinlangen, selbst wenn ich wüsste, dass es mit meiner waffe gehen würde... es bleibt immer die möglichkeit, sei es auch nur minimal, beim schuss zu verreissen und je grösser die entfernung, desto mehr auswirkung hat n kleines mucken. da bleibt der finger halt mal lieber mal gerade...

  • @ riotkid:


    Das ist eben der weitverbreitete Irrglauben, dass man nur ein Zielfernrohr auf der Waffe haben muss und schon trifft man, wie ein junger Herrgott.


    Da haben wir uns mal bei Bund das Spielchen gemacht und Leute, die der Meinung waren, mit einem ausgesucht guten Präzisionsgewehr mit Zielfernrohr schießen lassen. Eine ganz primitive Schießübung auf 300 m auf die 10er Ringscheibe; Anschlag am Anschusstisch mit allem Komfort. Obwohl das Waffen waren, die auf diese Entfernung ohne weiteres deckend schossen, waren die Ergebnisse genau so bescheiden, wie mit Standardgewehren bei normalem Ringkorn und 100 m. Man muss nur minimal verkanten, oder nicht durchs Feuer blicken und schon sitzt der Schuss irgendwo, nur nicht im Ziel!


    Die Trefferlage hängt nun mal zu weit mehr als der Hälfte vom Schützen ab und ein Blindfuchs trifft auch mit dem besten SSG vielleicht mal eine Scheune von innen. Und ein guter Schütze wirst Du nur, wenn Du möglichst viel schießt. Das kostet Zeit und das kostet Geld, besonders bei den Großkalibern und dementsprechend bescheiden wird eben auch getroffen!

  • Zitat von andal

    Und ein guter Schütze wirst Du nur, wenn Du möglichst viel schießt. Das kostet Zeit und das kostet Geld, besonders bei den Großkalibern und dementsprechend bescheiden wird eben auch getroffen!


    und genau deswegen wird, gerade nicht so finanzstarken jungjägern, auch davon abgeraten sich ein "exotisches" kaliber für den anfang zuzulegen, da ist ein weitverbeitetes standardkaliber doch besser. Bedenkt man, dass man bei 7x64, .30-06 oder .308 bei etwa einem euro bis 1,50 pro schuss ist, ist man bei anderen kaliber locker mal bei 4bis 5 pro schuss. oder die tollen afrika kaliber wie .500NE wo dann die packung mit 5 patronen mal geschmeidige 80 euro kostet. und das geht dann wirklich richtig in's geld. sollte es zumindest, die meisten hören dann aber einfach auf zu üben wenn die "50 euro" alle sind und nicht wenn sie loch in loch treffen

  • Kommt noch dazu, dass sich sehr viele Schützen vor den Schüssen mit Großkalibern regelrecht fürchten. Das konnte ich im Rod & Gun Club Bad Tölz beinahe an jedem Wochenende beobachten, als es ihn noch gab.


    Bei einer .222 Remington, oder bei 9 mm Para in der Faustwaffe schossen sie noch recht manierlich. Hatten sie dann mal eine .454 H&H, oder mehr als eine .44 mag im Anschlag, dann merkte man, wie ihnen die Muffe davor geht, dass jetzt gleich der gewaltige Schuss bricht!


    Wer übrigens wissen möchte, was ein satter Rückschlag ist, der sollte man mit einer 8er Vorderladerflinte, oder einer Contender im Kaliber über .308 win schießen. Das ist wirklich der sprichwörtliche Muli, der einen tritt!

  • Zitat von andal


    Bei einer .222 Remington, oder bei 9 mm Para in der Faustwaffe schossen sie noch recht manierlich. Hatten sie dann mal eine .454 H&H, oder mehr als eine .44 mag im Anschlag, dann merkte man, wie ihnen die Muffe davor geht, dass jetzt gleich der gewaltige Schuss bricht!


    das hatte ich beim allerersten mal schiessen auch, erst locker einmal dne jagdlichen durchgang mit der .22 hornet und dann "haste lust mal mit der .308 zu schiessen? keine angst, die tritt auch nicht" ..als dann kurz vorm schuss von hinten die hand kam die meinen kopf n bisschen vom zielfernrohr zurückgezogen hat hab ich mich gewundert. nach dem shcuss wusste ich warum. aber das ist alles gewöhnungssache.

  • Zitat von andal

    Kommt noch dazu, dass sich sehr viele Schützen vor den Schüssen mit Großkalibern regelrecht fürchten. Das konnte ich im Rod & Gun Club Bad Tölz beinahe an jedem Wochenende beobachten, als es ihn noch gab.


    Bei einer .222 Remington, oder bei 9 mm Para in der Faustwaffe schossen sie noch recht manierlich. Hatten sie dann mal eine .454 H&H, oder mehr als eine .44 mag im Anschlag, dann merkte man, wie ihnen die Muffe davor geht, dass jetzt gleich der gewaltige Schuss bricht!


    Wer übrigens wissen möchte, was ein satter Rückschlag ist, der sollte man mit einer 8er Vorderladerflinte, oder einer Contender im Kaliber über .308 win schießen. Das ist wirklich der sprichwörtliche Muli, der einen tritt!


    Die sind für die Jagd ja nur bedingt geeignet ;) :D

  • Das ist mir durchaus bewußt, aber schau Dich mal um, was bei den Waidmännern teilweise so alles im Waffenschrank steht. Das sieht bisweilen aus, wie die Rüstzeugkammer vom Osama bin Laden! ;)


    Wozu benötigt man bei der Ausübung der Jagd eine Selbstladepistole mit 15 Schuss im Magazin, oder Selbstladebüchsen und -flinten?

  • Zitat von andal


    Wozu benötigt man bei der Ausübung der Jagd eine Selbstladepistole mit 15 Schuss im Magazin, oder Selbstladebüchsen und -flinten?


    Guggst Du in Deinen Angelgeräte-Schuppen - ... aus genau dem selben Grund ;)


    Gruß,
    Peter

  • Zitat von andal


    Wozu benötigt man bei der Ausübung der Jagd eine Selbstladepistole mit 15 Schuss im Magazin,


    fangschuss, baujagd, fallenjagd und selbst-/jagdschutz. klar sind 15 schuss im magazin etwas "überproportioniert" aber soll man sich dann nen stift ins magazin bauen der die kapazität auf 3 oder 5 schuss begrenzt?
    Ich halte nen Revolver zwar für sinnvoller als ne pistole, weil man nach dem schuss nicht erst die hülsen suchen muss aber jeder wie er will


    ich denke die kurzwaffe bei der jagd macht schon sinn...


    Zitat von andal

    oder Selbstladebüchsen und -flinten?


    selbstladebüchse für den "schnellen zweiten" bei der drückjagd. halte ich zwar auch eher für unsinnig weil man mit nem repetierer locker doppelt soviele murmeln im magazin hat und nur unwesentlich langsamer ist wenn man mit seinem repetierer geübt ist.


    selbstladeflinte das gleiche, wobei man bedenken muss, dass für jagdliche zwecke die magazinkapazität auf 2 schuss sowohl bei flinte wie auch bei büchse begrenzt ist. wenn es um jagdschutz geht sieht das dann anders aus, da kann man sich auch nen selbstlader mit gurtzuführung nehmen und aus dem auto schiessen... wer's braucht :roll:

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