Wie züchtet man Maden selber?

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Wie züchtet man Maden selber?

Beitragvon asv-sififan » 13.09.2009 - 18:32

Hallo,
ich wollte euch fragen ob ihr mir sagen könnt wie man Maden selber züchten kann.
Ich bedanke mich im voraus.
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andal
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Beitragvon andal » 13.09.2009 - 18:40

Vernünftig gar nicht. Wenn du nicht willst, dass dich deine Eltern zur Adoption freigeben, dann vergiss es!
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Holger Wulf
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Beitragvon Holger Wulf » 13.09.2009 - 18:42

Ich kann von solchen Versuchen nur dringend abraten, außer du verfügst über ein sehr großes Grundstück, am besten ganz ohne Nachbarn und Mitbewohnern (oder gar Mitbewohnerinnen).
Falls du auf diesen Rat nicht hörst:
Nimm ein Stück Leiche, kann auch vom Schwein sein (Kotelett etc.). Leg es auf ein Sieb, darunter kommt eine Schüssel mit Sägespäne. Ein heißer Tag im Freien und viele Fliegen, schon hast du die Grundlage der Maden, nämlich Fliegeneier, im Fleisch. Dann lässt du der Natur ihren Gang - in den Eiern reifen die Maden, das Fleisch verfault, die sich ausbreitenden Gerüche sorgen dafür, falls obige Bedingungen mit Nachbarn und MitbewohnerInnen nicht erfüllt, dass du jetzt Stress bekommst. Nebenbei reifen die Maden weiter, verlassen die Eier, fallen durch das Sieb in die Sägespäne und du musst nur noch dafür sorgen, dass das Fleisch, falls man es noch so nennen will, entsorgt wird (oder deine Mitbewohner haben dich inzwischen entsorgt und du bist selber eine zukünftige Grundlage für die Madenzucht - bringt mehr Maden als ein Steak, aber du kannst damit keine Fische mehr fangen).
Die Maden im Sägemehl sind jetzt eine saubere Sache.
Ich bin mir sicher, du machst das ganz genau ein einziges Mal, danach gehst du wieder zum Gerätehändler und bittest um einen Liter Maden für ein paar Euro fuffzich...

Da war Andal schneller....
Angeln, angeln, angeln und auch mal an die Leser denken!

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Beitragvon AalAlf » 13.09.2009 - 19:17

Finger weg, ist besser ich hab das auch schonmal probiert.
Ich war aber ne nummer härter, ich habe mir als ich 11 war im Park ca. 2kg Hundekot gesammelt und auf der Terrasse in die Sonne gelegt.

Das alles natürlich so versteckt das die Eltern es nicht finden konnten.

Aber es kam wie es kommen musste sie haben es gefunden.

Für mich gabs damals 2 Wochen Hausarrest und eine anschließende Taschengelderhöhung mit der Begründung das ich mir damit meine Maden kaufen kann^^.

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Beitragvon Michael Frei » 13.09.2009 - 19:55

Wenn du deine Maden kaufst, bekommst du sicher weniger Probleme.

Ein Kollege von mir hat mir mal erzählt, er habe nach dem Fischen die Maden in den Kühlschrank gestellt, mit dem Gedanken, sie würden ihm länger frisch bleiben. Was er aber nicht gemerkt hat, er hat den Deckel nicht richtig drauf getan. Einige Zeit später bemerkte seine Frau dann, dass überall im Kühschrank Maden rumkriechen. Die hatte natürlich keine Freude. Ob es inzwischen Nachwuchs bei den kleinen Madne gegeben hat, weiss er nicht. Er hat auf alle Fälle den Kühlschrank danach sofort ausgeräumt und ordentlich geputzt.

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Beitragvon prinzbitburg112 » 13.09.2009 - 21:08

So was ähnliches hatten wir doch letztens schon mal !

Frag lieber nach einer Taschengelderhöhung,um Dir mehr Maden kaufen zu können.

Alles andere ist.... :Q__

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Beitragvon Kretzsche73 » 13.09.2009 - 21:23

Mal 1-2 € für Maden auszugeben ist nicht so schlimm, als die Sch... mit dem selber züchten. Wer an den Maden sparen will, spart an der falschen Ecke!

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Beitragvon Schwingspitze » 13.09.2009 - 22:32

Hallo,
lass es bloß sein, die Maden die Du da bekommen würdest
wenn du ein Stück Fleisch inne Sonne legst ,können LEICHENGIFT
übertragen , die Maden die Du kaufen kannst werden mit Amonjag entgiftet , deswegen riechen sie auch immer so komisch.
Maden züchten ist in Deutschland verboten so weit ich weis, deswegen Finger weg

die Schwinge

PS. auch die Maden im Hochsommer in der grünen Tonne , FINGER WEG

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Beitragvon reverend » 13.09.2009 - 22:45

Wieder mal ein neuer Ekel-Thread...

Maden im Angelladen kosten nun wirklich nicht die Welt.
Und lieber dafür einen Euro ausgeben, als für eine Riesenschweinerei noch mehr brappen, oder?
Cogito, ergo sum.
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Piscor, ergo vivo.

P.S.: Don't buy a fly - just tie!

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Beitragvon Kai S. » 14.09.2009 - 0:54

Schwingspitze hat geschrieben:Hallo,
lass es bloß sein, die Maden die Du da bekommen würdest
wenn du ein Stück Fleisch inne Sonne legst ,können LEICHENGIFT
übertragen , die Maden die Du kaufen kannst werden mit Amonjag entgiftet , deswegen riechen sie auch immer so komisch.
Maden züchten ist in Deutschland verboten so weit ich weis, deswegen Finger weg

die Schwinge

PS. auch die Maden im Hochsommer in der grünen Tonne , FINGER WEG


Hm davon habe ich noch nie was gehört.
Hast Du dafür irgendwelche Belege, also die Sache mit dem Ammoniak zum säubern und dem Verbot?

Der Geruch kommt ja von den Maden selber, die sondern den beim "schwitzen" ab. Daher kommt er ja auch dann wieder wenn Du sie gewaschen hast und sie den los waren.

Das mit dem Verbot wäre mir eben auch neu.

Die Methode von Holger ist auch die beste über die ich bisher gelesen habe, aber ich kaufe sie auch lieber selber statt mir diese Arbeit zu machen. Da musst du aber noch einen Schutz drüber machen, damit die Vögel dir die Maden nicht wegfuttern.

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Beitragvon andal » 14.09.2009 - 10:07

Du kannst aber auch in die Tropen fahren und dir mit einer richtig dreckigen Machete ins Bein hacken. Maden sind dann sehr bald zur Stelle und du musst sie beim Fischen nur noch aus deinem Bein popeln.
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon wolfgang » 14.09.2009 - 12:22

Vom Prinzip haben alle die geschrieben haben, dass man es aus Vernunftgründen lassen soll und sich die Maden lieber kaufen soll recht!


Wenn es dann aber absolut sein soll...

Eine Variante mit vergleichsweise geringer Geruchsbelästigung aus einer Zeit, in der es keine Lebendköder zu kaufen gab....

Man benötigt:

eine dicke Tageszeitung

einen Pappkarton oder ähnliches

einen oder mehrere Fische von etwa 500g Masse

einen großen Garten mit einer "einsamen" Ecke


Man lege den oder die Fische für einige Stunden im Freien aus, am besten an einem warmen und trockenen Tag.
Nach dieser Zeit wird man reichlich Fliegeneier auf dem Fisch vorfinden, das sind Häufchen weisslicher Stäbchen.

Dann werden der oder die Fische schön dicht in die Zeitung gewickelt.

Das Zeitungsbündel wandert dann in den Karton und jener in die "einsame" Ecke des Gartens, möglichst so, dass er vor Regen geschützt ist.

Nun überlässt man die Sache etwa 1 Woche(je nach Temperatur) sich selbst.

Nach einer Woche bei warmem Sommerwetter kann man dann mal den Karton öffnen und wir dann ein eifriges Rascheln im Zeitungsbündel feststellen.

Die Zeitung hat dann im Idealfall die gesamte Feuchtigkeit, welche bei der Zersetzung des Fisches entsteht aufgenommen und müsste selbst auch schon wieder trocken sein.

Packt man das Bündel vorsichtig auf, findet man im Idealfall ein völlig trockenes Gekrabbel vor, dass aus Maden und völlig trockenen Schuppen und Gräten besteht.

Der üble Geruch hält sich wirklich in Grenzen.

Nachteilig ist, dass man die Maden nun raussammeln muß.

Fortgeschrittene User dieser Methode haben damals , also früher..... darauf geachtet wie viele Eier auf den Fischen abgelegt wurden. je weniger um so weniger aber größere Maden, je mehr um so mehr aber kleinere Maden, manche "Spezialisten" haben dann gegebenen Falls noch innerhalb der Entwicklungszeit Fisch "nachgelegt" um so die Größe und Menge der Maden zu steuern.



Methode 2.....
kontinuierliche Methode!

Man benötigt :

1 Konservendose oder ähnliches

1 alte 10-Liter Alu-Milchkanne, Plastiktonne oder ähnliches

1 Stück Draht

5 Liter Sägespäne

Fisch, Fisch-oder Fleischabfälle

eine extrem einsame Ecke im Garten

keine Nachbarn , empfohlen wird eine einsame Insel.........


Milchkanne oder Plastiktonne mit Sägemehl füllen

die Konservendose mit dem Draht über die Öffnung der Kanne oder Tonne hängen

die Dose mit dem Fisch oder den Abfällen befüllen und warten, kontinuierlich mit Fisch oder Fischabfällen nachfüllen

Die Maden krabbeln wenn sie sie so weit sind sich zu verpuppen, die Konservendose innen hoch und purzeln in die Sägespäne, aus denen kann man sie dann aussieben.

Das Ganze muß natürlich geschützt vor Regen aufgestellt werden und ist eine fürchterliche Schweinerei......
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Beitragvon zandrog » 14.09.2009 - 18:07

Also ich finde das gar Nicht so schlimm.
Neme eine Dose mache am Boden viele Löcher rein.
Nehme irgendwelche Inereien Gibt beim Metzger/von Fischen oder bei mir ist der Vater Jäger
tu sie in diese Dose Darunter ne leicht grössere Mit ``Sägemehl``
nach 1-2 heissen tagen haste viele Maden.
Ich hänge die Dosen immer ca. 100 m Vom Haus entfernt an eine ``Schitterbieg``
weis nicht wie das bei euch heisst.
viel Spass beim Ausprobiern
wer rechtschreibfehler findet kann sie behalten :-)
[font=Microsoft Sans Serif]GS[/font] for live

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Beitragvon asv-sififan » 14.09.2009 - 18:16

Fressen die Vögel die Maden oder di Inereien nicht?
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Beitragvon ccarp » 14.09.2009 - 19:59

Mal zu Tom´s Methode. Ich glaube wenn man Fleisch vom Metzger besorgt, dass es mehr kostet wie wenn du dir die Maden vom Händler besorgst?

Erlerne lieber den Beruf Kammerjäger, da muss man glaube ich öfters mal ein Bienennest ausräuchen, dabei kannst du die Bienenlarven bzw Bienenmaden einsameln ;D :D
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