Schnurclip-frage

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Beitragvon hecht1234 » 18.03.2012 - 21:02

Danke für die vielen Antworten :D
ich werd des mit dem Power gum mal probieren ;D

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Beitragvon stratmann » 19.03.2012 - 12:03

Weise Entscheidung!

Ich mache das auch seit Jahren so!

Natürlich kann und sollte man das präzise Werfen auch üben, gerade nachts oder bei sehr großen Wasserflächen fehlen aber die Anhaltspunkte gerade hinsichtlich der Distanz. Und bei Wurfweiten jenseits der 50 m ist schon die genaue Richtung Herausforderung genug!

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Beitragvon hecht1234 » 19.03.2012 - 14:45

des is natürlich klar :D
aber so ganz präzise wirds auch nie gellingen ;DD

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Beitragvon Diox » 20.03.2012 - 20:15

Hab ich das richtig verstanden? Der Gummi wird in die Schur geknotet?
Im Moment suche ich einen Programmierer der mit bei einem Projekt helfen würde! HTML und CSS gefragt! Jave Vorteilhaft!

Ansonsten Bla Blub

http://fliegenfischen.blog.de/

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Beitragvon stratmann » 21.03.2012 - 9:21

Nein!

Feedergum wird zu einer Schlaufe geknotet, die Schlaufe wird nach dem ersten Wurf über die Spule gezogen und mit dem "Knotenende" in den Clip gehängt.

Zusätzlich wird die Entfernung auf der Schnur makiert.

Bei einem großen Fisch, kannst Du durch die überstehenden Enden sehr leicht das Feedergum aus dem Clip nehmen und locker Drillen.
Die zusätzliche Markierung hilft dann beim wiederfinden der Distanz.

Gerade beim Method-Feeder kommt es darauf an, das der Korb nach dem Einwurf nicht mehr bewegt wird! Da reicht eine einfache Markierung auf der Schur, wie ich sie beim Matchfischen nutze, nicht aus.

Ich durfte mal ein paar Holländer am Amsterdam-Rhein-Kanal beobachten, die mit der Technik (Feedergum im Clip + genaues Werfen) auf der gegenüberliegenden Uferseite und damit auf ca. 110m Distanz auf einem Futterplatz von 2*2 m gefischt haben. Das war ne tolle Show!!!
Geht ohne Clip so nicht!

Auch nicht wenn Andal noch weitere 40 Jahre übt

;)
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Beitragvon andal » 21.03.2012 - 12:08

Muss er auch nicht. Wenn er am gegenüberliegenden Ufer angeln will, dann nimmt er ne Brücke und fischt gleich drüben! ;)

Immer dieser mit aller Gewalt auf Distanz Krampf. Vor den eigenen Füßen gibts keine Fische, nur janz weit draußen. Darum fangen die Stipper auch nie einen Fisch. Oder Olli!? :lol:
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon stratmann » 22.03.2012 - 12:10

Wenn nur viele Kollegen auf der gleichen Seite sitzen kann es durchaus den entscheidenden Fisch mehr bringen, auf die andere Seite zu wechseln.

Bei den großen Wettfischen (ist Holland - die dürfen das!) dort fischen Viele auch mit der Kopfrute am eigenen Ufer und fangen zum Teil auch sehr gut. Vor Allem dann, wenn viele Mitstreiter auf der anderen Seite feedern. Können muss man da Beides um regelmässig vorne zu liegen. Und vor dieser Präzision der Kollegen dort habe ich allerhöchsten Respekt!

Wie dem auch sei, im kleinen Wiesenbach gehts natürlich auch ohne - wenn es die Bedingungen erfordern weiter als 30 m zu werfen, macht das Begrenzen der Wurfweite aber durchaus Sinn und eliminiert schon mal einen von vielen möglichen Fehlern.

Gruß
Olli
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Beitragvon andal » 22.03.2012 - 19:45

Ja beim Wettfischen, wo sich hochspezialisierte Angler treffen, die alle schon weiß Gott wie viele Jahre Praxis hinter sich haben. Das ist eine Sache. Aber auf der anderen Seite deren Finessen ungefiltert einem weitaus weniger erfahrenen Angler anzudienen, ihm zu raten sich irgendwas um die Spule zu wickeln, noch bevor er richtig gezielt werfen kann, ist in meinen Augen Unfug.

Aber es passt in das Schema, das die Industrie forciert. Mit maximalem Firlefanz an Gerätschaften unbedingt immer ganz weit werfen müssen, nur das sichert den Erfolg. Egal wo der Fisch steht, weit werfen ist ja viel wichtiger.

Bevor man anfängt zu laufen, sollte man erst mal das gehen gelernt haben!
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Beitragvon stratmann » 23.03.2012 - 11:28

Hätte ich seinerzeit vernünftige Tips bekommen, wäre mir manch erfolgloser Angeltag erspart geblieben!

Da gabs aber noch kein Blinker-Forum!
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