Schnurclip-frage

  • Ich hab im Blinker und anderen Zeitschriften schon oft gelesen, das man die Schnur nach dem Auswerfen in den Schnurclip hängen soll, damit man beim nächsten Wurf wieder am selben Platz liegt.


    Aber reißt da bei einem "kraftvollen" Wurf mit Futterkorb oder so nich die Schnur, wenn die auf einmal abgebremst wird ?

  • Hallo,


    hab ich auch schon recht häufig gelesen und kann mich damit irgendwie auch nicht anfreunden. Unter anderem wegen dem Grund den du schon angesprochen hast. Selbst wenn die Schnur nicht gleich reisst so kann ich mir aber nicht vorstellen, dass das auf Dauer so gut ist.
    Außerdem hab ich da auch bedenken, wenn dann dochmal der Fisch meines Lebens beisst und mächtig Fahrt aufnimmt. Spätestens wenn er mit Anlauf die Schnur bis zum Clip von der Rolle reißt ist imho Feierabend.


    Meiner Meinung nach gibt es bessere Möglichkeiten. Wurde glaub ich auch schon ein paarmal hier diskutiert.

  • Ich praktiziere das mit dem Schnurclip vor allem beim Feedern, allerdings hänge ich nicht die Schnur ein, sondern lege eine Schlaufe aus Feedergum um die Spule und clippe das Feedergum dann in den Schnurclip ein. Dadurch wird die Schnur geschont.

  • Ich habe auch lange Zeit ohne Schnurklipp gefischt. Meine Fische habe da auch gefangen.
    Ich habe allerdings die letzte Feedersaison mal mit Klipp gefischt und muss sagen, dass es dann doch besser war als ohne zu klippen. Man hat immer die gleiche Weite und wenn man immer in die gleiche Richtung schmeißt, fischt man auch immer am gleichen Platz.


    Die Schnur ist mir nie am Schnurklipp gerissen. Man brauch natürlich auch ein bissl Gefühl beim auswerfen. Wenn man nur 15 Meter weit draußen angelt, muss man natürlich nicht mit aller Gewalt auswerfen. Da ist dann ein Abriss vorprogrammiert.


    Wenn man direkt nach dem Auswerfen, während die Montage noch in der Luft ist, die Rutenspitze steil nach oben hält, kann man den Flug der Montag schön abfedern in dem man mit der Rute den Flug der Montage abbremst.

    Wir müssen eindeutig aufhören so wenig zu angeln !!!


    P.S.: Diese Info wurde auf 100% recycelten Datensätzen geschrieben und ist nach der Löschung sämtlicher Buchstaben und Zahlen erneut verwendbar.

  • Zitat von Döbelkiller

    Du kannst es auch so machen, nach dem ersten mal Auswerfen makierst du die Schnur an der Rolle, so musst du beim nächsten Wurf nur in die selbe Richtung werfen und kurbelst bis die Makierung kommt.


    Dann liegt Dein Futter aus dem Korb aber schwer Abseits vom Köder. Keine gute Lösung. Wenn ich mal mit der Feederrute fische, dann ziehe ich nach dem ersten Auswurf ein Stück Fahrradschlauch über die Spule UND markiere die Schnur davor mit einem Fettstift. So wird der Wurf vom Schlauch gebremst, im Falle eines unerwarteten Großfischeß kann dieser trotzdem Schnur nehmen, der Schlauch springt meistens ab. Zum Wiederfinden der Entfernung hilft dann die Markierung.

    So wie ich die Sache sehe ist die Intelligenz bereits ausgestorben und es leben nur noch die Idioten.

  • Wie jetzt Andal??? Das geht?
    Am Schluss willst du mir noch erzählen, man könnte ohne Boilies Karpfen fangen... :D


    Ich persönlich bevorzuge die Methode, dass ich für die Richtung eine Landmarke am gegenüberliegenden Ufer anpeile und bei der Weite orientiere ich mich bei gutem Wetter (spiegelglatte Wasseroberfläche) an der Spiegelung des Ufers. Der Rest geht mit Gefühl.

  • Zitat von Christian O.

    Wie jetzt Andal??? Das geht?
    Am Schluss willst du mir noch erzählen, man könnte ohne Boilies Karpfen fangen... :D


    Ganz unter uns. Aber nicht weitersagen! Es geht wirklich. Sogar wenn man kein Rod Pod hat! 8)

  • ... und einen großen Flachen. :D


    Ja dass waren noch Zeiten als ich in meiner Jugend mit ner einfachen Teleskoprute, ner Dose Mais und einer einfachen Pose losgezogen bin. Ist aber auch schon (Mist, ich werd Alt) Jahre her.


    Zum Thema: Meiner Meinung nach ist dir mit Übung und Augenmas mehr geholfen als mit allen Tricks dieser Welt. Wenn die ungefähre Richtung und Weite nicht passt hilft auch der Schnurclip nichts. Bei zu kurz bist du eh weit am Platz vorbei und wenn du viel zu weit wirfst wird die Montage brachial vom Clip gebremst.

  • Zitat von andal

    Man kann, ganz ohne Gummi, Malereien und Klipse, das präzise Werfen üben. ;)


    Üben ja, kann man durchaus. Und mit viel Übung ist es auch durchaus möglich, den Futterplatz fast zu treffen. Aber schon bei Wurfweiten ab 20 Metern wird die Streuung größer (was nicht immer ein Nachteil ist). Da kannst üben wie Du willst, schon einfache Änderungen der Bedingungen haben da Auswirkungen. Sei es Wind, ein kleinerer Futterkorb, fester oder leichter gedrücktes Futter und und und. Da nehme ich doch lieber einfache aber wirkungsvolle Hilfsmittel in Anspruch.

    So wie ich die Sache sehe ist die Intelligenz bereits ausgestorben und es leben nur noch die Idioten.

  • Zitat von Gerd aus Ferd

    Üben ja, kann man durchaus. Und mit viel Übung ist es auch durchaus möglich, den Futterplatz fast zu treffen. Aber schon bei Wurfweiten ab 20 Metern wird die Streuung größer (was nicht immer ein Nachteil ist). Da kannst üben wie Du willst, schon einfache Änderungen der Bedingungen haben da Auswirkungen. Sei es Wind, ein kleinerer Futterkorb, fester oder leichter gedrücktes Futter und und und. Da nehme ich doch lieber einfache aber wirkungsvolle Hilfsmittel in Anspruch.


    So ist es. Ich kann einigermassen gut werfen, trotzdem verwende ich gerne das Powergum. Warum auch nicht, wenn es die Sache erleichtert?

  • Oder man knotet sich einfach Stopperknoten in auffälliger Farbe auf die Schnur, so daß er später kurz vor dem Rutenring ist. Die Enden schneide ich NICHT ab, so kann man schnell sehen wann beim Auswurf abgestoppt werden muss.
    Vorsicht: Sollte später näher gefischt werden ist der Knoten zu entfernen oder zu verschieben, kann ansonsten am elektronischen Bissanzeiger oder Swinger eventuell Probleme machen.

  • Weise Entscheidung!


    Ich mache das auch seit Jahren so!


    Natürlich kann und sollte man das präzise Werfen auch üben, gerade nachts oder bei sehr großen Wasserflächen fehlen aber die Anhaltspunkte gerade hinsichtlich der Distanz. Und bei Wurfweiten jenseits der 50 m ist schon die genaue Richtung Herausforderung genug!


    Olli

    Take your child to the place where no one cries,
    to the place where the eagle learns to fly!
    Pinkcream 69

  • Nein!


    Feedergum wird zu einer Schlaufe geknotet, die Schlaufe wird nach dem ersten Wurf über die Spule gezogen und mit dem "Knotenende" in den Clip gehängt.


    Zusätzlich wird die Entfernung auf der Schnur makiert.


    Bei einem großen Fisch, kannst Du durch die überstehenden Enden sehr leicht das Feedergum aus dem Clip nehmen und locker Drillen.
    Die zusätzliche Markierung hilft dann beim wiederfinden der Distanz.


    Gerade beim Method-Feeder kommt es darauf an, das der Korb nach dem Einwurf nicht mehr bewegt wird! Da reicht eine einfache Markierung auf der Schur, wie ich sie beim Matchfischen nutze, nicht aus.


    Ich durfte mal ein paar Holländer am Amsterdam-Rhein-Kanal beobachten, die mit der Technik (Feedergum im Clip + genaues Werfen) auf der gegenüberliegenden Uferseite und damit auf ca. 110m Distanz auf einem Futterplatz von 2*2 m gefischt haben. Das war ne tolle Show!!!
    Geht ohne Clip so nicht!


    Auch nicht wenn Andal noch weitere 40 Jahre übt


    ;)

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    Pinkcream 69

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