Lachsangeln Victoria/Sooke, BC, Kanada

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cohosalmon
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28.7.2019; Sooke

Beitragvon cohosalmon » 31.07.2019 - 1:41

Eine fantastische Angelei ist jetzt hier im Meer vor der BC Kueste moeglich. Ich hoerte ueberschwaengliche Berichte vom hohen Norden bis vor meine Haustuer hier im Sueden. Ob es einfach ein natuerlich guter Jahrgang ist (ganz im Kontrast was das Fischereiministerium vorausgesagt hatte) oder ob die Beschraenkungen der Berufs-und Freizeitfischerei vom Norden runter bis hier solch ein Resultat ergaben, jedenfalls ist im Moment eine Menge Chinooks vor Ort und obwohl man keinen behalten darf bis 1.8., erfreuen sich die Angler an gekruemmten Ruten.

Sonntag fuhr ich mit meinem “Kleinen”, Alexander, und unserem Familienfreund und begeisterten Angler Alec zum Lachsangeln nach Sooke. Alexander erinnerte mich noch die Krabbenfalle mal wieder mitzunehmen. Ausserdem hatte ich mir erst letzte Woche nach einem kleinen Missgeschick beim Wassersporturlaub am Sproat Lake einen neuen Schleppmotor kaufen muessen. Der musste auf dieser Tour erst eingefahren werden. So hatte ich schon gleich ein paar Aufgaben. Bei voller Ebbe slippten wir an der Sunny Shores Marina und legten zuerst die Krabbenfalle in ca. 20 m Wassertiefe nicht weit vor der Marina aus. Auch wenn ich ein schlechter Krabbenfaenger bin, weil ich es nicht regelmaessig mache, diese Stelle dort hat fuer mich immer verlaesslich produziert.

Dann duesten wir durch den warmen Sommermorgen den Sooke Fjord hinaus. Kaum Wind und keine Wellen – wenn jetzt noch die Lachse mitspielten, koennte das ein perfekter Tag werden, dachten wir. Es zogen gerade die Pinks (Buckellachse) durch die Juan de Fuca Strait. Zwar war dieser Zug auch schon nicht mehr so zahlreich wie noch vor 10-12 Jahren als jedes zweite Jahr 15-20 Millionen dieser Lachse zum Fraser River zogen. Aber selbst 5 Millionen waren noch eine Menge Fisch! Daneben die unerwartet zahlreichen Chinooks, vielleicht ein paar Cohos und wer weiss was noch!

Alexander verzog sich gleich in die Koje und tauchte auch fuer die ersten 3 Stunden nicht mehr auf. Ich fuhr uns zur Trap Shack Bucht. Wir kamen schon an einer Menge Boote vorbei; trotz der Entnahmesperre fuer Chinook bis zum 1.8. hatten die Pinks und das schoene Wetter etliche Angler herausgelockt. Alec und ich liessen je eine Rute an den Downriggern in Wasser. Ich schlug flach vor – wollte zuerst ein paar Passagen dicht vor den Felsen am Ufer entlang machen. Der neue Schleppmotor sprang sofort an – schon mal ein gutes Zeichen. Ich musste den Motor jedoch die ersten 10 Stunden hoch und runterdrehen und nur bis Halbgas. Die Fernsteuerung des ProTroll Systems machte das sehr bequehm und einfach.

Ich drehte gerade das erste Mal dicht vor das Ufer da riss es an der Rute mit dem Glow-weissen Squidimitat und der Downriggerclip loeste aus. Alec sprang hin und meldete guten Widerstand. Nach ein paar wilden Kopfstoessen zog der Fisch los. Aha, gleich ein richtiger Fisch! Ich raeumte die 2. Rute aus dem Weg und holte beide Downrigger hoch. Ausserdem steuerte ich uns vom Ufer weg und durch die paar anderen Boote hindurch. Nach 2 guten Fluchtes des Fisches bekam Alec seinen Gegner langsam unter Kontrolle. Der Fisch tobte dann hinter dem Boot an der Oberflaeche und sausste immer wieder von links nach rechts und zurueck. Dadurch wurde er schnell muede und bald brachte Alec einen strammen 12-13 Pfund Chinook zur Bootsseite. Ein kurzes Foto zum Andenken im Wasser und dann durfte er unberuehrt wieder schwimmen. Ein feiner Anfang!

Keine 10 Minuten spaeter zog wieder die Squidrute ab. Das ging ja wie das Bretzelbacken! Alec hatten wieder einen sportlichen Gegner, aber doch etwas kleiner dieses Mal. Ein vielleicht 8 pfuendiger Chinook kam in Kontakt mit unserer Loesezange. Kurze Zeit darauf noch einer der allerdings in die Klein-Chinookkategorie passte. Es zogen wohl einige groessere Gruppen Chinooks durch unsere Bucht. Hoffentlich waren auch paar ganz grosse Brocken dabei – vor 3 Tagen hatte ein alter Angelkollege von mir seinen ersten Tyee (30+ Pfund Chinook) gefangen! So einer fehlt mir schon seit Jahren in meiner Sammlung. Und fuer die Jungs auf meinem Boot heute waere es sowieso der erste Tyee.

Eine erneute Runde dicht vor dem Ufer brachte noch einen weiteren Klein-Chinook und einen kleinen Felsenbarsch als wir mal dicht am Grund vorbeischleppten. “Dann vielleicht etwas weiter draussen”, dachte ich. Irgendwo sollten sich doch auch die Pinks herumtreiben. Erst einmal fanden wir eine Menge treibendes Seegras und anderes Treibgut was uns fuer einige Zeit beschaeftigt hielt. Ich zog jetzt meine Bahnen vor dem Trap Shack Riff ueber ca. 40 – 70 m tiefem Wasser. Da ruckte die Blinkerrute mal los aber bis ich dran war, war auch schon wieder Ruhe. Hm. Im naechsten Moment hechtete Alec an mir vorbei und zur Squidrute. Ich sah noch im Augenwinkel, dass die Rute, schon ausgeloest, sich tief verneigte. War das ein richtiger Fisch? Alec schlug an und nickte eifrig. Ich traute dem Ganzen noch nicht so richtig und liess die zweite Rute noch im Wasser. Aber dann heulte auf einmal Alecs Rolle los – ok, das war Grosslachs! Fix holte ich alle Geraete aus dem Wasser und bereitete alles zur Landung vor. Alec gewann inzwischen mal ein paar Meter und verlor wieder paar. Der Fisch war noch weit und tief.

Jetzt wurde der Fisch wohl erst richtig wach denn mit einem Ruck waren bestimmt 50-80 m Schnur weg. Ich sah nun bedenklich auf zwei sich naehernde Boote, die keine Ahnung hatten, dass wir 150 m weg einen Fisch vor ihrem Bug hatten. Schnell drehte ich das Boot um und fuhr dem Fisch hinterher. Alec musste nun kurbeln wie verrueckt um mitzuhalten. Ausserdem winkte ich den beiden Boote zu und beide verstanden und drehten ab. Gut! Wieder machte Alecs Fisch einen Satz und nahm vielleicht 30 m Schnur mit. Das war ein Brocken, keine Frage. “Bestimmt Dein erster Tyee!”, machte ich Alec nun nervoes und lachte vergnuegt. Alec war sehr ehrgeizig und verlor nicht gerne. Ploetzlich drehte der Fisch und raste auf das Boot zu und Alec kurbelte wie ein Berserker um die Schnur straff zu halten. Um ihm zu helfen drehte ich den Motor auf. Als ider Fisch zum Stehen kam und ich Gas nachlassen wollte indem ich die Runtertaste an der Motorfernsteuerung drueckte, passierte nichts. Der Motor fuhr hochtourig weiter.

Alec schaute mich fragend an denn seine Rute bog sich nun gewaltig under dem Druck und die Rolle sang auf. Was war los? Ich sprang zum neuen Motor und schaltete ihn ab. Um weiter zu untersuchen nahm ich den Deckel ab und fand, dass sich der Baudenzug der Fernsteuerung bei Vollgas verklemmte und nicht wieder zuruecksprang. Ich konnte das Problem beseitigen aber waehrend ich ueber dem Motor hing, schwamm Alecs Fisch wieder auf das Boot zu und er konnte kaum mithalten. Ich war aber noch nicht bereit wieder helfend mit dem Motor einzugreifen und so wurde die Angelschnur kurz schlapp und das Verhasste passierte – der Fisch war weg! Alec war aergerlich und ich war auch enttaeuscht. Wenn wir ihn wenigstens mal gesehen haetten! Wir haetten ihn ja eh wieder freigelassen. So werden wir nie wissen, wie gross der Bursche wirklich war. Er war gross gewesen, das stand fest!

Ich wechselte danach den Blinker gegen einen anderen Blinker aus. Heute war anscheinend Squidtag aber ich wollte die Optionen offenhalten. Blinker versagen eigentlich nie total beim Schleppen. Aber wir setzten nun noch eine dritte Rute am 3. Downrigger ueber das Heck ein. Auch mit einem Squidimitat, allerdings in pink. Es mussten doch mit der einsetzenden Flut nun auch ein paar Pinks dichter unter Land kommen! Und der neue Blinker fuehrte sich bald gut ein – ein kurzer Ruck und die Schnur loeste aus und Alec war schon wieder am Fisch. Diesmal brachte er einen etwa 10 pfuendigen Fisch ans Boot, ich dachte erst ein halbstarker Chinook aber als der Lachs ploetzlich hinter dem Boot voll aus dem Wasser geschossen kam, dachte ich sofort Coho. Oha! Wenn es ein markierter war, dann wuerde ich den gerne mitnehmen. Gefuehlvoll drillte Alec den Fisch an die Seite des Bootes. Jepp, keine Punkte auf dem Schwanz - also kein Chinook und auch kein Pink. Chum (Hundslachse) waren noch nicht da, also Coho … oder, nein, ein Sockeye (Rotlachs). Und was fuer ein herrliches Exemplar! Die waren im Fraser auch selten geworden im Vergleich zu Zuegen von Millionen bis vor 20 Jahren.

Alec freute sich ueber den seltenen Fang und wollte ein Foto. Aber waehrend ich die Kamera herauskramte und er den Fisch mit den Haenden versuchte zu fassen, kam der Haken los und der Fisch sausste unvermittelt davon. Ok, dann eben kein Foto! Wenn Sockeyes vor Ort waren, sah man immer ein paar Springer an der Meeresoberflaeche und tatsaechlich als wir in der naechsten Zeit das Wasser ueberschauten, sahen wir den einen oder anderen Fisch springen. Aber wo waren die Pinks? Alec fing noch ein oder zwei kleine Chinooks und einen kleinen Coho und dann rappelte ploetzlich die flache Rute mit dem pinken Squid los. Anschlag, Rute krumm, zwei, drei Kopfstoesse… Rute wieder schlaff. Mist. Kurz darauf die tiefe Rute mit dem weissen Squidimitat und diesmal hing der Fisch. Nach kurzer Zeit sahen wir eine kleineres Silberpaket hinter dem Flasher herumwirbeln. Als der Fisch neben dem Boot war, konnte ich eindeutig einen Pink identifizieren. Aha, hier weiter draussen vor dem Riff zogen sie! Schnell kescherte ich den vielleicht 5 pfuendigen Buckellachs. Ich wollte 4 fuer den Raeucherofen mitnehmen. Alec auch 2-3 fuer seine Familie.

Bei dem naechten Rutenruck war ich mal zuerst dabei und landete einen richtig fetten Pink von mindestens 6,5 Pfund. Alec packte schnell noch einen dazu. Gerade als Alexander wach wurde und aus der Koje herauskam, liess die Beissaktivitaet nach. Bald erkannten wir auch warum. Ein Pod Orcas kam direkt auf uns zu! 3-4 der Transient Orcas – die Fleischfresser! Sie tauchten ca. 30 m hinter dem Boot ab und kamen 30 m seitlich vor uns wieder raus ohne dass wir sie im Wasser unter dem Boot gesehen hatten. Ueber Funk hoerten wir dass naeher am Ufer noch mehr durchkamen. Wir konnten in der Ferne die Fontaenen sehen und das Schnaufen hoeren. Immer wieder toll diese eleganten Schwimmer zu sehen.
Auch wenn die Lachse von den Transient Orcas nichts zu befuerchten hatten, liess die Beisaktivitaet nun enorm nach. Fuer vielleicht eine Stunde tat sich gar nichts mehr. Ich schleppte langsam vor Secretary Island. Dort waren mindestens 20 Boote dabei die Stelle zu beackern. Wir gesellten uns dazu und wurden nicht enttaeuscht. Wir bekamen nun regelmaessig wieder Bisse, einmal sogar einen Doppelbiss. Die Pinks zogen tiefer als erwartet – 25 – 30 m tief. Aber als wir das heraushatten ging es Schlag auf Schlag. Als wir den 8. Pink im Boot hatten machten wir mit der Entnahme Schluss. Aber wir fingen bestimmt noch 5 oder 6 die alle wieder schwimmen durften. Auch noch einige kleinere Chinooks waren dabei und Alexander fing sogar noch einen schoenen Sockeye. Wir verpassten noch etliche Bisse und verloren viele Fische im Drill. Es war aber kein Gross-Chinook mehr dabei.

Bevor ich noch einen Stellenwechsel zu einer guten Chinookstelle vornahm, fragte ich ob die Jungs noch ein bisschen pilken wollten. “Immer!”, meinten beide gleichzeitig. Ich setzte das Boot vor den Gezeitenstrom um die Insel herum und im Nu war Alexnders Rute krumm – aber auch wieder schnell weg! Dann Alec und er brachte doch tatsaechlich noch einen schoenen Pink am Pilker heran. Dann fuhr ich an die Klippen der Insel und beide fingen noch ein paar schwarze Felsenbarsche, wovon wir einen zum Abendbrot mitnahmen, ein paar kleine Gelbschwanz Felsenbarsche und Alec eine fette Seegurke. Diese Angelei war kurzweilig und machte uns viel Spass. Ein paar Koedereinbussen waren allerdings nicht zu verhindern.

Fuer die letzte Stunde verlegte ich das Boot nochmal paar Minuten weiter westlich. Hier ergab sich am Ende der Flut eine leichte Kehrstroemung und Futter und Treibgut sammelte sich. Das war allerdings nicht sehr offensichtlich und da hier auch keine Bodenstruktur vorhanden war, war diese Stelle ziemlich unbekannt und wenig beangelt. Gut so, solch kleine Tricks muss man sich eben ueber Jahre erarbeiten. Wir setzten wieder alle drei Ruten ein und harrten der Dinge. Die erste halbe Stunde tat sich nichts. Ich zog in etwas tieferes Wasser und ploetzlich riss es die Squidrute fast aus dem Halter. Oha, das war was Besseres! Alec war zuerst dabei. Alex und ich raeumten ruckzuck das Deck ab. Alecs Fisch ging in Fluchtmodus und die Schnur flog nur so von der Rolle. “Nun kannst Du Dich rehabilitieren!”, feuerte ich ihn schmunzeln an. Er war angestrengt fokusiert. J”Ja nicht die Spannung verlieren”, meinte er leise immer wieder.

Wir hatten das ganze Meer hier fuer uns und Alec konnte den Fisch in alle Richtungen austoben lassen. Nur wenn er auf uns zukam, musste er aufpassen und Spannung halten. Dann war es wieder so weit und der Fisch drehte um schwamm auf uns zu. Alec kurbelte stoehnend und ich drehte den Motor vorsichtig hoeher um nicht wieder das Kabel zu verklemmen. Aber das war nicht genug und Alec verlor wieder den Widerstand und was soll man sagen? Der Fisch war wieder weg! So eine Sch….! Alec war wuetend und fluchte dem Fisch hinterher. Schade, schade. Wir liessen die Koeder nochmal rein und schleppten nun schon Richtung Hafen. Die tiefe Rute ruckte tatsaechlich nochmal los und ich uebernahm nun nochmal die fischereiliche Verantwortung. Papa muss eben nochmal zeigen wie’s geht! Es war aber leider kein Grosslachs sondern nur noch mal ein anstaendiger 6 pfuendiger Pink der wieder schwimmen durfte. Dann duesten wir zurueck zur Krabbenfalle. Die war erstaunlich voll und so war die Stimmung in Vorfreude auf einen frischen Krabbenschmaus zum Abendbrot wieder in Ordnung.

Alles in allem waren wir hochzufrieden mit diesem Tag. Wir hatten mit Sicherheit 20 Lachse gefangen, 8 davon mitgenommen, etliche noch verloren, ein paar Barsche gehakt, jeder 3 schoene Krabben zum Mitnehmen – eigentlich ein fantastischer Tag wenn da nur nicht der Stachel der zwei verlorenen Grosslachse waere! Spass war es auf jeden Fall! Und 4 von 5 Lachsarten an einem Tag. Vielmehr geht nicht!

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Re: Lachsangeln Victoria/Sooke, BC, Kanada

Beitragvon Thorben » 31.07.2019 - 8:20

Petri zu den Fängen und vielen Dank für den tollen Bericht! Schade dass ihr die zwei großen verloren habt, aber es ist ja noch nicht aller Tage Abend :badgrin:

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Re: Lachsangeln Victoria/Sooke, BC, Kanada

Beitragvon Argail » 31.07.2019 - 8:46

Wie immer ein klasse Erlebnisbericht,toll! :clap:
Scheißwetter ist Beißwetter!!! :D

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Re: Lachsangeln Victoria/Sooke, BC, Kanada

Beitragvon Valestris » 31.07.2019 - 8:52

Argail hat geschrieben:Wie immer ein klasse Erlebnisbericht,toll! :clap:

Dem schließ ich mich an :clap: :clap:
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Re: Lachsangeln Victoria/Sooke, BC, Kanada

Beitragvon Schimpi » 31.07.2019 - 9:01

Auch ein "VIELEN DANK" von mir. :clap:
Immer wieder geil deine Berichte.


Irgendwann, IRGENDWANN komme ich mal bei dir vorbei und dann nimmste mich mal mit auf`s Wasser.
Mein Glück ist, dass meine Riesen-Kanada-Fan ist und auch schon ein paar mal in BC war. Sie will da wieder hin und dann mache ich gleich mal mit. :lol:
Wir müssen eindeutig aufhören so wenig zu angeln !!!

P.S.: Diese Info wurde auf 100% recycelten Datensätzen geschrieben und ist nach der Löschung sämtlicher Buchstaben und Zahlen erneut verwendbar.

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Re: Lachsangeln Victoria/Sooke, BC, Kanada

Beitragvon Gerd » 31.07.2019 - 14:02

Ich liebe Deine Fangberichte und die Bilder - da ist man immer 'halblive' mit dabei. Irgendwann treff ich bestimmt mal den Schimpi in BC :lol:
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Re: Lachsangeln Victoria/Sooke, BC, Kanada

Beitragvon cohosalmon » 31.07.2019 - 15:43

Dann schliesst Euch mal kurz und macht das klar! Naechstes Jahr wird es schon ziemlich voll hier bei mir aber vielleicht koennt Ihr 2021? Wartet nicht zu lang; ich werde auch nicht juenger und die Angelbestimmungen entwickeln sich auch nicht erfreulich! Noch geht's!

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Re: Lachsangeln Victoria/Sooke, BC, Kanada

Beitragvon Gerd » 02.08.2019 - 8:04

Was ist denn Deiner Meinung nach die 'beste' Jahreszeit, was würdest Du da denn empfehlen ?
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Re: Lachsangeln Victoria/Sooke, BC, Kanada

Beitragvon cohosalmon » 02.08.2019 - 8:52

Gerd; das haengt davon ab was Du vorhast:
1) Lachstrolling oder Pilken im Meer auf Chinook: Juli/August am besten (Grosslachs) sonst ganzes Jahr auf kleinere Fresslachse (Winter Chinooks)
1a) Trolling und Pilken auf Buckellachs: Ende Juli/Aug jedes ungerade Jahr
2) Trolling/Spinnfischen/Fliegenfischen auf Cohos im Meer: Sept/Okt
3) Spinnfischen auf Chinooks im Fluss auf Vancouver Island (wenig Moeglichkeiten): Sept/Okt
4) Spinn/Flugangeln auf Coho/Chum im Fluss: Okt/Nov
5) Steelheadfischen im Fluss: Jan-April
6) Forellen in Fluss oder Seen: April-Juni und Okt-Dez
7) Schwarzbarsch in Seen: April-Okt
8.) Heilbutt vor Victoria: Feb-Juni, Sept/Okt
9) Heilbutt/Lingcod/Felsenbarsch an West- und Nordinsel: Juni-Sept

Das ist so ungefaehr der Angelkalender hier auf Vancouver Island. Die Flusslachsangelei haengt stark vom Timing der Herbstregen ab. Da koennen Touris schon mal Pech haben und die Fluesse sind im Okt noch trocken und die Lachse koennen nicht rein.

Auf dem Festland im noerdlichen BC sind die Fluesse gletschergespeist und Lachse steigen den ganzen Sommer ueber auf, zB im Skeena Gebiet. Leider sind die Bestaende dort im Moment so schlecht, dass die Angelei teilweise komplett verboten ist. Kann ich momentan nicht empfehlen. Eher noch der Kitimat River.

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Re: Lachsangeln Victoria/Sooke, BC, Kanada

Beitragvon Gerd » 05.08.2019 - 14:26

Oh Mann, da muss man ja mindestens 3 Monate bleiben :lol:
Das nenn ich mal ausführlich beschrieben, danke :clap: Man könnte ja glatt meinen, dass Du damit Deinen Lebensunterhalt verdienst
Ich wusste gar nicht, dass ihr so hoch im Norden auch Schwarzbarsch habt, jetzt wird es wirklich interessant. :x
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Re: Lachsangeln Victoria/Sooke, BC, Kanada

Beitragvon cohosalmon » 06.08.2019 - 5:55

Da taeuschst Du Dich etwas, Gerd! Victoria ist etwa auf dem selben Breitengrad wie Garmisch in Bayern. Nix noerdlich! :-)

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Re: Lachsangeln Victoria/Sooke, BC, Kanada

Beitragvon Gerd » 07.08.2019 - 14:25

Ok, aber in Garmisch gibts auch keine Schwarzbarsche 8) 8)
Hätte jetzt gedacht, dass Victoria wesentlich weiter im Norden liegt :oops:
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9.8.2019; Port Hardy

Beitragvon cohosalmon » 20.08.2019 - 22:08

Endlich war er wieder hier; unser jaehrlicher Maenner-Angeltrip zu entlegenen Gegenden auf unserer Insel. Nachdem wir letztes Jahr an der Insels Westkueste den Fischerort Bamfield unsicher gemacht hatten, wollte die Mehrheit dieses Jahr wieder nach Port Hardy am Nordende der Insel. Nach 3 vorherigen Trips nach Hardy in den vergangenen Jahren, kannten wir die Gegend mittlerweile recht gut. Die endlose Inselwelt vor Port Hardy zum Festland hin, die wilde offene Nordkueste von Vancouver Island und das etwa 20 km entfernte Festland boten allerdings so viel Abwechslung an, dass keiner etwa Angst vor Langeweile gehabt haette. Hier konnte man ein Leben lang fischen ohne die gleiche Stelle zweimal zu beangeln.

Wir waren dieses Jahr eine kleinere Runde da einige unserer Angelfreunde familiaere oder berufliche Verbindlichkeiten hatten. Dave hatte uns eine fabelhafte Unterkunft gebucht; fast schon zu luxurioes. Allerdings hatten wir diesmal keinen Bootsdock direkt vor der Unterkunft sondern mussten 5 Minuten fahren. Die Marina war klein aber gut gepflegt und ausgestattet. Mein “kleiner” Sohn Alexander kam dieses Jahr zum ersten Mal mit auf diese Maennertour, nachdem mein “Grosser”, Ricardo, schon etliche Male dabei war. Dave, Alex und ich fuhren schon am Donnerstag nach der Arbeit los und legten wie schon oft zuvor einen Uebernachtungsstop in Campbell River ein, was etwa die Haelfte der 6,5 stuendigen Strecke war. Dort blieben wir bei Daves Freund Stewart und bummelten nach dem Abendbrot zum anglerisch immer interessanten Discovery Pier. Dort waren bei Sonnenuntergang noch einige Angler aktiv um etwa einen Chinook oder ein paar Pinks vom Pier zu erwischen. Ich haette gerne mal wieder dem aeussert schwierigen Landungsmanoever eines Lachses zugeschaut. Es ist schon nicht leicht einen der vorbeiziehenden Lachse im vielleicht 10 m tiefen, schnell stroemenden Wasser zum Anbiss zu verleiten. Dann noch den Lachs vom Pier mit Schonhaken am Koeder zwischen einigen anderen Anglern auszudrillen. Dann den Lachs zwischen die Pierpfaehlung zu zerren und dann in der Stroemung einen Seilkescher etwa 5 m runterzulassen und den Fisch irgendwie daraufzubugsieren. Wahnsinn, dass jedes Jahr ueber 30 Pfund schwere Lachse so gefangen werden! Leider war an diesem Abend die Beisszeit wohl vorbei.

Wir fuhren auch noch am Tyeepool vorbei; die Arena eines der aeltesten nordamerikanischen Angelclubs, des Tyee Clubs. Vor ueber 100 Jahren in Campbell River gegruendet, dessen Mitglieder sich ruehmend an einer begrenzten Stelle vor der Muendung des Campbell Rivers in die Johnston Strait einen 30+ Pfund Chinook (genannt Tyee) von einem Ruderboot mit 12 Pfund Schnur und nur einem Blinker oder Wobbler mit Einzel-Schonhaken gefangen zu haben. Ein Kultunternehmen, dass eine ganze Guideflotte geschaffen hat. Einige Beruehmtheiten aus Kunst, Sport und Politik konnten sich schon in die elite Mitgliedschaft einreihen. Waehrend vor 60-70 Jahren noch bis zu 200 neue Mitglieder pro Jahr aufgenommen wurden, sind es in den letzten Jahren noch hoechstens eine Handvoll pro Jahr gewesen. Viele probieren es etliche Male und fangen nicht mal einen Lachs ueberhaupt, geschweige denn einen Tyee. Trotzdem ist es noch ein beliebtes Unterfangen und an diesem Donnerstag Abend waren bestimmt 50-60 Ruderboote unterwegs, so dicht, dass man haette von Boot zu Boot springen koennen. Vielleicht koennen die lokalen Freiwilligen ja irgendwann mal wieder den beruehmten Campbell River Grosslachsstamm auf Vordermann bringen so dass 60 Pfuender nicht nur noch in schwarz-weissen historischen Fotos und Schautafeln des Tyee Clubs zu finden sind.
Am Freitag donnerten wir dann die Reststrecke nach Hardy hoch. Bei feinem Sommerwetter kamen wir am fruehen Nachmittag an, nahmen die Unterkunft in Beschlag und liessen mein Boot ins Wasser. Bis die 4 anderen Jungs kamen, wollten wir schon mal Testfischen. Einige gute Lachsstellen lagen nur Minuten vor unserer Marina. Wer meine frueheren Berichte von Port Hardy gelesen hat, weiss, dass wir in Hardy nie so richtig gut Lachs gefangen hatten. Ok, das gilt fuer Chinook; bei Cohos und Pink hatten wir oefters zugeschlagen, aber die grossen Chinooks hier oben hatten wir nie richtig entraetseln koennen. Dafuer war uns die Grundfischangelei immer treu gewesen und hatte uns Sternstunden bei Heilbutt und Lingcod besorgt. Damit rechneten wir wieder.

Dave, Alex und ich waren die Crew fuer mein Boot fuer die kommenden Tage. Alle erfahren am Lachs- und Grundfischgeraet. Da sollte doch was gehen. Wir fuhren zum Duval Point am Ausgang der Hardy Bay. So dicht vor dem Ort war dort immer etwas Bootsbetrieb und auch an diesem Nachmittag schleppten dort schon 10 Boote. Wir reihten uns ein und fuhren eine altbekannte Strecke, die uns in der Vergangenheit schon viele Cohos und Pinks und den einen oder anderen halbstarken Chinook gebracht hatte. Beide Ruten bekamen einen Koederfisch verpasst. Alex ging auf 26 m runter, Dave auf 18 m. Fuenf Minuten spaeter machte ich gerade einen Schlenker um ein bisschen Treibgut als Alex’ Rute leicht wippte. Hm, wird was Kleines sein, dachten wir und Alex schlich dementsprechen auch unmotiviert hin, nahm die Rute auf und ruckte an. Nanu? Die Rute blieb tief gekruemmt beim Anschlag stehen. “Noch im Clip?” riefen Dave und ich gleichzeitig. Alex ruckte nochmal feste an und auf einmal ging die Post ab!

Der Fisch hatte wohl jetzt erst gemerkt, was Sache ist und riss nun aus. Die Rute wurde Alex fast aus der Hand gezogen denn die Bremse war noch sehr fest. Waehrend die Rolle stoehnend lossang, fummelte er an der Bremse herum – vorsichtig, um die schnell rotierenden Griffe nicht auf die Finger geschlagen zu bekommen. Der Fisch nahm gleichmal 50-60 m Schnur. Das war ein richtiger Fisch! Nach 5 Minuten! Was fuer ein Start in den Urlaub! Dave raeumte das Deck und ich manoevrierte das Boot ins offene Wasser weg von Booten und Uferkante. Gluecklicherweise spielte der Fisch mit und kam hinterher. Alex parierte alle Finten des Fisches klasse und nach 10 Minuten hatte er ihn in Bootsnaehe. Dave war mit dem Kescher bereit. Noch ein paar wilde Kapriolen um das Boot herum liessen Alex’ Puls nochmal schneller schlagen, aber dann sackte Dave den Fisch ein. Fantastisch! 18 Pfund nach 5 Minuten. Neuer Hardy Rekordstart! Alex war stolz auf seinen Fang.

Wir drehten nun wieder Runden um die Fangstelle. Dave’s Rute zeigte einen Biss an und er schlug hart an. Fisch On, aber kein Grosser, das war schnell klar. Neben dem Boot fing Dave’s Fisch dann an zu toben – es dauerte eine Weile bis wir ueberhaupt identifizieren konnten, was Dave hier am Haken hatte. Ein fetter Pink – Buckellachs. Der durfte wieder schwimmen. Dave meinte, am Ende der Tour wuerde er vielleicht 2-3 davon mitnehmen, aber nicht am ersten Abend. Alex fing auch noch einen Pink, ich hatte noch einen untermassigen Chinook und dann war es Zeit heimzufahren um die anderen zu begruessen. Die wuerden ja staunen, dass wir schon Erfolg gehabt hatten. Wir schleppten schon in die Hardy Bay Richtung Marina und Dave holte schon seine Rute ein als ich einen Ruck an der anderen Rute sah. Da! Noch ein vorsichtiger Anfasser. Ich schnappte die Rute, nahm Fuehlung auf und als ich noch einen Ruck spuerte, setzte ich mal auf Verdacht einen Anschlag. Oha, sofort war die Rute krumm und ein paar gewichtige Kopfstoesse waren spuerbar. Das war kein Kleiner! Aber er wollte nicht abziehen. Langsam aber sicher brachte ich den Fisch zum Boot; wir waren alle gespannt was da wohl zum Vorschein kam; ich konnte immer wieder heftige Kopfstoesse spueren aber der Fisch wollte keine Flucht machen. Sehr komisch und gefaehrlich; so einen gruenen Fisch voller Energie an kurzer Schnur neben dem Boot herumtoben war nicht ideal. Da tauchte das erste Mal eine Schwanzflosse auf – und die war gross! “Mein Gott, Lachs! Los, renne Dich muede!” rief ich ihm zu. 5 m hinter dem Boot konnten wir ihn das erste Mal voll sehen; der war ueber 20 Pfund, auf jeden Fall. Jetzt kam er mit dem Kopf aus dem Wasser und schuettelte den Rachen hin un her – das ist normalerweise das Ende eines jeden Schonhakens der knapp hing. Ich hatte Glueck, der Drilling sass wohl gut!

Nun tobte der Lachs hinter dem Boot immer wieder kopfschuettelnd, dann gerade nach unten rasend, dann kam er wieder hoch. Immer noch keine Anstalten eine typische Chinookflucht hinzulegen. Jetzt waelzte sich der Fisch wie wild – ich hatte Muehe Spannung zu halten. Dann sprang er sogar 2 Mal halbherzig; was fuer ein seltsamer Lachsdrill. Ich wollte dieses gefaehrliche Spiel so schnell wie moeglich beenden. Ich zog so hart wie ich konnte aber kurz vor dem Boot drehte er wieder ab und raste kurz auf die andere Bootsseite. Ich schob die Schnur schnell an den Motoren vorbei zur anderen Seite und machte wieder Druck. Alex stand mit dem Kescher bereit. Ich zog hart an und sah wie der Fisch Kopf zuerst auf Alexander zukam. Der langte mit dem Kescher zu und in dem Moment setzte der Lachs zu Sprung an. Ich konnte es nicht gut erkennen denn Alex stand vor mir und verdeckte mir die Sicht aber ich sah wie er mit dem Kescher arbeitete. Als ich ueber seine Schultern lugte, sah ich den Fisch halb im Kescher und im Versuch sich wieder herauszuwinden. Alex packte den Kescher dicht am Ring und wuchtete das Netz hoch so dass der Fisch endlich tief in das Netz hereinfiel. Gewonnen! Geschafft! Ich half Alex beim Hereinholen des vollen Keschers. Ein toller Fisch! Und was fuer ein gerissenes Biest das gewesen war! Wir klatschten uns alle ab. 22 Pfund! Was fuer ein Tourbeginn!

Unsere Freunde warteten an der Marina auf uns und bestaunten unsere fruehen Faenge. Sollte es mit den Chinooks diesmal einfach werden? Wir waren gespannt auf die kommenden Tage. Ich hatte im Prinzip schon allen Lachs den ich fuer die Familie mit nach Hause nehmen wollte. Wenn das so weitergehen sollte, wuerde ich viele Lachse wieder freilassen!

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Re: Lachsangeln Victoria/Sooke, BC, Kanada

Beitragvon Argail » 21.08.2019 - 6:20

Nice,nice! Schöne Fische, toller Bericht. Muss immer wieder schmunzeln wenn ich die Rollen sehe,das muss ja echt Spassssssssssssssss machen. :clap: :clap: :clap:
Scheißwetter ist Beißwetter!!! :D

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Re: Lachsangeln Victoria/Sooke, BC, Kanada

Beitragvon Gerd » 21.08.2019 - 8:04

Petrii zu den tollen Fischen :clap:
Humor ist der Knopf der verhindert, daß einem der Kragen platzt

*Joachim Ringelnatz*