Blei


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jumakanakana
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Blei

Beitragvon jumakanakana » 02.05.2009 - 21:52

Hallo
Woher bekomme ich Blei (Hartblei)

Gruß Juma

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Beitragvon Zanderschreck » 02.05.2009 - 22:03

Bei Reifenhändlern, die alten Auswuchtgewichte zu, Beispiel.
Gruß
Volker

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jumakanakana
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Beitragvon jumakanakana » 02.05.2009 - 22:16

Hallo
Die auswuchtbleie sind jezt aus Zinn

Gruß Juma

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Beitragvon JuliFisch » 02.05.2009 - 23:29

Dann halt vom Dachdecker,
oder bei Ebay...

jumakanakana
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Beitragvon jumakanakana » 02.05.2009 - 23:48

Beim Dachdecker bekommt man Walzblei, das ist Weichblei
Bei ebay kostet es mehr als beim Schrotthandel, und es ist auch Weichblei.
Brauche aber Hartblei.
Hat jemand von euch die Adresse oder HP eines Händlers?

Gruß Juma

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Beitragvon lounger » 03.05.2009 - 14:50

Ist schwierig. Bei uns gibt es auf dem Schrottplatz einen Container mit ollen Reifengewichten ... ist aber eine Wühlerei.
Du solltest mal nach Letternblei suchen, dass kann man mit ein bisschen Weichblei strecken.

Es gibt auch Anbieter von leicht legiertem Blei wie z.B.:
http://www.tauchblei.de/

Deren Blei hab ich selber nicht gestestet.

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Beitragvon -Salmo- » 18.06.2009 - 21:35

Ich nehme alte Auswuchtgewichte (Blei u.Zinn) ,schmelze sie zusammen ein.Das Blei wird dadurch härter.
PETRI HEIL

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Beitragvon 45er Barsch » 25.07.2009 - 19:31

hallo,auch ich habe mit alten wuchtbleien gute erfahrungen gemacht.
für grundbleie und twisterköpfe sind die eigentlich ganz o.k. , nur für die bleischlitten der futterkörbe benutze ich weichblei.
die wuchtbleie besorge ich mir meistens am winteranfang oder im frühjahr bei den reifenhändlern.
das weichblei ist von alten wasserleitungen oder alte telekomm-erdmuffen.

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Beitragvon Rheindorfer » 25.07.2009 - 19:57

ich will ja hier nicht den "Schlaumeier" raus hängen...aber Blei is aus chemischer Sicht eh weich... hartes Blei in natura gibt es nicht ;)
In unseren Angelbleien ist immer ein "Härter" drin.... wie auch beim Dachdecker und so weiter

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Beitragvon Kai S. » 26.07.2009 - 13:52

Darum kaufen viele auch bei Ebay alte Zinnbecher oder Lettern fürs Gießen. Die mischen dann ihre iegenen Legierungen.

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Beitragvon maxal » 05.12.2010 - 22:11

Ich habs aus defekten, alten Autobatterien oder alte Wuchbleie
Auch eine Anfrage bei den Schützenvereinen kann nicht schaden

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Beitragvon Forellenschreck » 06.12.2010 - 20:22

Mal so ne frage.. Wie schmelzt ihr das blei ? mit nem alten Einplattenherd oder mit nem Gaskocher ? undab welcher Temperatur schmilzt Blei eigendlich
Böse Menschen böse Lieder- Böhse Onkelz immer wieder ... :)

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Beitragvon rissfischer » 06.12.2010 - 21:08

Also wenn wir Blei gießen machen wir das immer in einem Schmelzofen.
Der Vater eines Kumpels hat so einen kleinen, wo das immer relativ schnell geht.
Die Schmelztemperatur von Blei, also Pb im PSE liegt 328°C. Dieser Wert bezieht sich jedoch auf reines Blei.
Da das Ganze Bleigedöns, das du schmelzen willst vermutlich noch andere Metalle/Legierungselemente enthält, würde ich sagen, dass der Schmelzpunkt da mal höher oder auch mal geringer ausfallen kann.
Je nach Mischkristallbildung und blablabla.

Auf jeden Fall wäre es taktisch unklug, wenn du das Blei während dem Schmelz- und Gießvorgang mit Wasser in Berührung bringst.
Danach kannst du dann renovieren.
Ich würde mich freuen, wenn ich mit Anglern aus der Region Oberschwaben von Ravensburg über Biberach bis Ulm in Kontakt kommen würde!

Kreissportfischereiverein Biberach an der Riss e.V.

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Beitragvon karpfengott24 » 06.12.2010 - 22:50

rissfischer hat geschrieben:Auf jeden Fall wäre es taktisch unklug, wenn du das Blei während dem Schmelz- und Gießvorgang mit Wasser in Berührung bringst.
Danach kannst du dann renovieren.


HALLO, Silvester-Bleigießen???? :?: :?: :?:

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Beitragvon rhinefisher » 07.12.2010 - 6:26

Sylvester hantiert man mit winzigen Tröpfchen - wenn in 5kg Schmelze ein habes Glas Wasser landet; gute Nacht... .
Ich mache das mit Öfen von Lee - die sind günstig und zuverlässig.
Große Mengen im Kochtopf auf nem 12kw Hockerkocher.
Campingkocher sind auch gut zu gebrauchen.
Petri
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