zum Bericht vom Karpfen - Weltrekord

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Beitragvon Taxler » 26.09.2005 - 22:14

Didi hat geschrieben:Ohne jemanden angreifen oder nahe kommen zu wollen aber meint Ihr nicht das mit der Aussage(Weil Tiere kein Spielzeuge,Sportartikel und Prestigeobjekte sind) Ihr euch selbst ins Abseits befördert habt..


Weis nicht wen Du damit angesprochen haben willst - ich habe mich direkt auf die u.g. Frage bezogen:

Taxler hat geschrieben:
Carprusher hat geschrieben:Ich weiß garnicht was ihr für einen trarah macht mit dem wiederfangen. warum denn nicht mit nem kilo mehr.


"Weil Tiere keine Spielzeuge, Sportartikel oder Prestigeobjekte sind"

Das ist der Hauptbeweggrund der Kritiker - jetzt weist Du es endlich 8)

Gruß,
Peter


Ich zitierte den Hauptbeweggrund der Kritiker - mehr nicht ;)

Gruß,
Peter
Also, wenn ich Du wäre ..... dann wäre ich, ehrlich gesagt, doch lieber ich

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Beitragvon Didi » 27.09.2005 - 16:42

Gegen Gesunde Kritik habe ich nichts ein zu wenden aber gegen Wiederspruch an für sich.Jeder hat da so seine Sichtweisen auf die dinge im Leben und dabei sollte es auch an dieser Stelle bleiben.
Vielleicht habe ich etwas nur missverstanden und wir letzendlich das selbe meinen.

Gruss Didi.
Einsicht ist der Weg zu Besserung.

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Beitragvon Lucky-Aal » 09.10.2005 - 15:55

silurus hat geschrieben:Nix für ungut, Jungs.

als ich noch ein kleiner Bub war, wollte ich auch unbedingt viel grosse Fische fangen, egal wie und was. Das gibt sich aber mit der Zeit



Na klar, wenn ich mal groß bin will ich keine großen Fische fangen. Das glaube ich dir so nicht!
Okay, man geht zum Fischen wegen Entspannung, Natur genießen usw. und dann wirst du gefragt, ob du gerne mal einen großen Fisch fangen würdest und du antwortest "nein".
Ganz bestimmt :lol: :lol: :lol:

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Beitragvon silurus » 09.10.2005 - 20:33

Lucky-Aal hat geschrieben:
Na klar, wenn ich mal groß bin will ich keine großen Fische fangen. Das glaube ich dir so nicht!
Okay, man geht zum Fischen wegen Entspannung, Natur genießen usw. und dann wirst du gefragt, ob du gerne mal einen großen Fisch fangen würdest und du antwortest "nein".
Ganz bestimmt :lol: :lol: :lol:



Oh doch, meine Einstellung zum Angeln ist eine komplett andere wie früher. Ich könnte z.B. ohne Probleme in einem Vereinssee angeln, in dem massenhaft Karpfen über 30 Pfund rumschwimmen - und auch von den "Carp-Huntern" gefangen werden.

Tu ich aber nicht!

1. möchte ich diese nicht mehr essen
2. ist es mir zu blöde irgendwelche Fische zum Spass zu fangen um sie danach wieder reinzuschmeissen
3. Ich fische schon seit x-jahren nicht mehr auf Karpfen, weil diese für mich ganz einfach "nutzlos" sind.
4. Um keinen Fisch nach Hause zu bringen, brauch ich nicht extra stundenlang auf ein hochgemästetes und auf Boilies abgerichtetes Spielzeug warten.
5. Habe ich schon öfters Geschichten über kapitale Karpfen in nahegelegenen Gewässern gehört, die x-mal pro Jahr gefangen werden. Ich hab Mitleid mit den Jungs, die da trotzdem noch hingehen und dazu noch prahlen was sie doch für "tolle Hechte" sind.
6. Da wo ich jetzt fische, gibt es aufgrund der hohen Strömung sowieso keine Karpfen. Aber Raubfische, und die schmecken mir sehr gut! Fang zwar eher selten was - aber sei's drum.


Aber wenn ich wirklich mal in die Verlegenheit komme, beim Hechtansitz z.B. einen grossen Karpfen zu beobachten, ja dann bricht auch bei mir das Jagdfieber aus, und versuche diesen auch zu fangen.

Bei einem grossen Hecht oder Zander sieht das schon ganz anders aus, aber diese würde ich ja auch verwerten und nicht nur damit "spielen"

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Beitragvon achimx » 10.10.2005 - 9:34

in punkt 1,2 und 4 stimme ich auch voll zu....

Sehe auch keinen Sinn darin, grosse Karpfen zu fangen, nur des wegen des Drills und dem Gefühl : jetzt hab ich nen grossen gefangen" und setz ihn dann wieder zurück, um den selben fisch irgendwann mit ein paar gramm wieder zhu fangem. durch catch and release in dieser Form verkommt der Fisch zum Sportobjekt, meiner Meinung nach.
Gruss,

Micha

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Beitragvon Pikehunter » 10.10.2005 - 13:45

C&R ist ja auch bei vielen Raubfischanglern Programm.. Zum erhalten des guten Bestandes an großen Fischen und zur Bestanderhaltung durch Fische, die guten Laich produzieren.

Aber das ist natürlich wieder ne andere Geschichte.

Mir macht es schon Spaß auf die größeren Karpfen bei uns im Gewässer zu fischen und da ich an sehr kleinen Teichen angle setze ich die größeren Karpfen auch wieder zurück (nach einem tollen Drill), damit vielleicht noch ein andere Jungangler die Chance hat, so einen Fang zu machen.
Satzkarpfen nehme ich dann auch mit.

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Beitragvon achimx » 10.10.2005 - 14:27

@pikehunter...

also geht es dir nur um den drill?
Gruss,



Micha



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Pikehunter

Beitragvon Pikehunter » 10.10.2005 - 14:52

Nein. Wenn ich auf Karpfen ansitze, setze ich große Karpfen zurück und entnehme die Satzkarpfen bis maximal 50cm.
Mehr kann ich doch eh nicht sinnvoll verwerten.

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Beitragvon Zanderschreck » 10.10.2005 - 15:28

Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen einen Karpfen "sinnvoll" zu verwerten :Q__ .
Gruß
Volker

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Pikehunter

Beitragvon Pikehunter » 10.10.2005 - 15:39

Ein Freund versicherte mir, dass die kleineren Karpfen absolut vorzüglich schmecken - eine gute Zubereitung vorrausgesetzt und dabei denke ich nicht an Karpfen blau ^^

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Beitragvon achimx » 10.10.2005 - 15:42

da hat er recht, kleine karpfen, meine grenze liegt da bei zehn prund, kann man hervorragend verknuspeln, da gibts nichts...

Ich versteh bloss die Karpfenangler nicht, die nur mal den grossen fisch fangen wollen, ohne diesen jemals verwerten zu können?
So dargestellt ist der fisch/karpfen bei c+r nur ein reines Sportobjekt...
Und das will ich aus keinen fisch machen
Gruss,



Micha



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Beitragvon SpeicherseeFuzzi » 10.10.2005 - 16:24

Es geht doch um die Herausforderung. Geziehlt auf kapitale Exemplare
einer Fischart anzusitzen und dabei seine Erfahrung, Rückschlüsse und
sein Können einzusetzen, ist schon eine andere Fischerei als sich
auf die frisch eingesetzten Forellen oder Karpfen zu stürzen.
Die sind - normalerweise - recht einfach zu fangen...

Die meisten großen, alten Fische sind dann halt auch nicht unbedingt
verwertbar und werden zurückgesetzt. Nicht um sie nochmal fangen
zu können sondern um respektvoll mit den natürlichen Resourcen um-
zugehen und ggf. den Bestand zu erhalten.

Falls jemand den ganzen Tag drillen möchte, empfehle ich
einen Drillsimulator :D Das ist dann richtiger Sport!
Meine Kühltruhe kann ich am Forellensee füllen, aber ist das
noch eine Herausforderung?
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Beitragvon silurus » 10.10.2005 - 19:39

SpeicherseeFuzzi hat geschrieben:Es geht doch um die Herausforderung. Geziehlt auf kapitale Exemplare
einer Fischart anzusitzen und dabei seine Erfahrung, Rückschlüsse und
sein Können einzusetzen



Ist das wirklich so?

Genau an diesem Punkt bin ich mir eben nicht mehr so sicher. Klaro, es heisst immer noch, dass die grossen Fische ja wesentlich vorsichtiger sind. Da dürfte meiner Meinung nach auch durchaus was dran sein.

Aber wenn ich mir die Karpfenfänge unserer modernen Zeit anschaue, dann komme ich hier schon etwas ins grübeln. Als die Haar-Methode mitsamt den Boilies noch nicht erfunden war, da kam ein grosser Karpfen mit - sagen wir mal 20 Pfund - einer kleinen Sensation gleich. Zumindest in meiner Gegend. Mit feinstem Geschirr wurde da gefischt, von einer geflochtenen hatte noch niemand was gehört.

Und heutzutage? Der Karpfen hat meiner Meinung nach keine Chance mehr. Wie soll denn der Fisch erkennen, dass an dem Boilie (welches ja inzwischen durch die ganze Anfütterei zur Standardmahlzeit für die Karpfen geworden ist) noch ein Haken hängt? Das dünne Haar kann er ja gar nie nicht erkennen mit seinem Rüsselmaul.

Die Montage jedes Karpfen-"Jägers" ist heutzutage weitestgehend identisch. Man nehme ein paar Boilies und eine schöne dünne geflochtene Schnur. Der Rest ist Glückssache - Selbsthakmethode usw machen den Rest. Wo bleibt hier die Überlistung, das Können?

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Beitragvon SpeicherseeFuzzi » 11.10.2005 - 11:23

Sicher haben sich in den letzten Jahren die Methoden soweit verbessert,
daß es so manchem als schon fast unfair erscheint so auf Karpfen zu fischen.
Ich will auch zugeben, daß die Selbsthakmethode relativ brutal ist. Aber
man muss schon etwas mehr leisten, als nur Mengen an Boilies anzufüttern
und dann seine Montage auszulegen.
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Beitragvon achimx » 11.10.2005 - 14:44

Dem da wäre???
Gruss,



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