Beiträge von Jon Nitz

    In Zukunft wird in New South Wales, Australien, in Binnengewässern das Bogenfischen erlaubt sein – aber ausschließlich auf den „schädlichen“ Karpfen.

    New South Wales (NSW) hat Bogenfischern nun die Erlaubnis erteilt, Karpfen ins Visier zu nehmen. Der europäische Karpfen gilt in weiten Teilen Australiens als invasive und damit schädliche Art. Entscheidung nach eingehenden Gesprächen Nach den Angaben des australischen Web-Magazins Fishing World sprach der Minister für Landwirtschaft, Adam Marshall, von einem Schritt, der in intensiven Gesprächen mit der Industrie und der Bevölkerung getan wird. Dementsprechend sehen die neuen Regulationen vor, dass in bestimmten Gewässern in NSW…

    | Artikel auf blinker.de lesen

    Jährlich gelangen Tonnen Mikroplastik durch unsere Waschmaschinen in die Umwelt. Ein Team von Forschern möchte jetzt neue Filter auf Basis von Fischanatomie entwickeln.

    Die Waschmaschine macht unsere Wäsche selbstständig sauber, aber durch Abrieb gelangen heutzutage Mikroplastikfasern in die Umwelt. Biologen der Uni Bonn wollen zusammen mit dem Fraunhofer UMSICHT  und der Firma Hengst neue Filtersysteme für diese Fasern entwickeln. Dafür orientiert sich das Team an der Natur und untersucht Meerestiere auf ihre Filterapparaturen. Von der Waschmaschine ins Meer Mikroplastik ist nach Angaben des Fraunhofer UMSICHT (Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik) ein enormes Problem für unsere Umwelt. Nach Schätzungen…

    | Artikel auf blinker.de lesen

    Vor der Küste Südkalifornien sind mehrere hunderttausend Liter Rohöl in das Meer geraten. Behörden versuchen das Ausmaß dieser Ölkatastrophe einzugrenzen.

    Seit vergangenen Samstag bahnt sich vor der Küste Südkaliforniens eine Ölkatastrophe an. Über 3.000 Fässer Öl haben sich über einer Fläche von 33 Quadratkilometern auf dem Meer vor Huntington Beach ausgebreitet. Behörden suchen derzeit immer noch nach der genauen Ursache. Das Unternehmen Amplify Energy teilte ihre Vermutung, dass die Ursache eine undichte Stelle in dem Transportweg sein müsse. Das Unternehmen hat Samstag die Pipeline zur Bohrstation „Elly“ geschlossen und alle Tätigkeiten eingestellt. Schlimmste Ölkatastrophe der…

    | Artikel auf blinker.de lesen

    Wer gerne mit Blei angelt, sieht sich vielleicht bald gezwungen, nach Alternativen Ausschau zu halten. Der Landesfischereiverband Bayern möchte ein Bleiverbot für Angler.

    In Bayern gilt ab April 2022 das Verbot von Bleimunition für Jäger. Nun macht sich der Landesfischereiverband Bayern für ein Bleiverbot beim Angeln stark. Denn immer wenn eine Schnur reißt, gelangen Bleigewichte in die Gewässer und können ungeahnte Schäden anrichten. Bleiverbot: Das macht Blei so gefährlich Eigentlich ist Blei im Wasser kein Risiko für eine Wasserverschmutzung. Denn Blei ist gering reaktiv und bleibt damit lediglich am Grund liegen. Das heißt allerdings nicht, dass es dadurch…

    | Artikel auf blinker.de lesen

    In Südengland bringt das Glastonbury Music Festival scheinbar ein erhöhten Wert an illegalen Drogen in die Flüsse. Wissenschaftler warnen vor den Einflüssen auf seltene Fische.

    Nach Aussagen von Wissenschaftlern ließen sich hohe Werte an illegalen Drogen in den Gewässer der Stadt Glastonbury nachweisen. Die betroffenen Flüsse fließen demnach durch den Ort, an dem das jährliche Glastonbury Music Festival stattfindet. Dadurch seien die dort lebenden Tierarten bedroht, aber allen voran seltene Fische wie der Europäische Aal. Harte Drogen im Wasser Im Whitelake River wurden allen voran Kokain und MDMA (allgemein Ecstasy genannt) nachgewiesen. Laut Experten sei ihre Konzentration so hoch, dass…

    | Artikel auf blinker.de lesen

    Am Skagerrak hat ein Anglerteam einen neuen Rekord für einen mit Rute gefangenen Thunfisch in Norwegen aufgestellt: stolze 333 Kilogramm!

    Vergangene Woche hat ein Team von Anglern einen 333 Kilogramm schweren Thunfisch in Norwegen aus dem Wasser gezogen. 268 Zentimeter lang ist das Tier – und damit der norwegische Rekord für einen mit Rute gefangenen Thunfisch! Alle guten Dinge sind drei – auch beim Thunfisch in Norwegen Als das A-Team Trolling, bestehend aus Jarle Kostøl, Frank Ronny Johansen und Knut Einar Havn, in den Skagerrak fuhr, hatten sie noch keine Ahnung, was sie erwarten würde.…

    | Artikel auf blinker.de lesen

    In einer neuen Studie zeigen Wissenschaftler, wie der Sauerstoffgehalt in den Meeren zurückgeht und die Fische aus ihren Habitaten in flachere Gewässer ziehen.

    Die Meere haben immer weniger Sauerstoff – und verlieren jährlich mehr. Das ergibt eine kürzlich veröffentlichte Studie im Wissenschaftsmagazin Global Change Biology, die sich auf Auswertungen und Messungen aus 15 Jahren bezieht. Als Folge stellen die Wissenschaftler eine Wanderung der Fische in sauerstoffreichere, flache Gewässer fest. Sauerstoff zwischen 350 und 50 Meter Das sechsköpfige Team um Erin Meyer-Gutbrod von der University of South Carolina hat die Sauerstoffgehalte von 50 bis 350 Meter Tiefe gemessen und…

    | Artikel auf blinker.de lesen

    Fische, Krebse, Muscheln, Seetang oder Algen: „Blaue Lebensmittel“ wie diese sollen laut neuen Studien der weltweiten Ernährungsungerechtigkeit entgegensteuern können.

    „Blaue Lebensmittel“ sollten weiter ausgebaut werden, sagen über 100 Forschern anlässlich des UN Food System Summit. So sollen in Aquakulturen und industriellen Fischzuchten herangezüchtete Fische und Meeresfrüchte helfen, die weltweiten Ernährungsmängel auszugleichen. Blaue Lebensmittel bringen mehr Mikronährstoffe Wissenschaftler der Harvard Chan School of Public Health in Boston haben in einer Studie erschlossen, dass Fisch, Meeresfrüchte und Algen mehr Menschen günstig mit wichtigen Mikronährstoffen versorgen können. Diese als „blaue Lebensmittel“ bezeichneten Nahrungsmittel enthalten mehr essenzielle Fettsäuren,Vitamine…

    | Artikel auf blinker.de lesen

    In der Havel zwischen Werder und Brandenburg gibt es Erstnachweise des invasiven Forellenbarsches. Der Landesfischereiverband Brandenburg bittet um Mithilfe der Angler.

    In der Havel zwischen Werder und Brandenburg seien vor Kurzem Forellenbarsche gefangen worden, meldet Lars Dettmann, Geschäftsführer des Landesfischereiverbands Brandenburg-Berlin. Der geschulte Angler weiß: Der Forellenbarsch (Micropterus salmoides) ist nicht in Deutschland heimisch. Das heißt, der Räuber ist eine invasive Art aus Nordamerika und gefährlich für das heimische Ökosystem. Forellenbarsch aus Nordamerika eingeschleppt Zusammen mit der Regenbogenforelle ist der Forellenbarsch am Anfang des 20. Jahrhunderts aus Nordamerika mitgebracht worden. Beide Fische sind ausgesprochen gut an…

    | Artikel auf blinker.de lesen

    Im neusten Update der Roten Liste von der Weltnaturschutzunion IUCN zeigt sich ein positiver Trend für den Thunfisch. Einige Arten des großen Fisches scheinen nicht länger vom Aussterben bedroht zu sein.

    Einem Bericht der Weltnaturschutzunion IUCN zufolge erholt sich der Thunfisch, und einige Thunfischarten sind nicht länger vom Aussterben bedroht. Grund dafür seien langfristige politische Maßnahmen wie Fangquoten und Kontrollen. Thunfisch – der begehrte Riese Der Thunfisch ist einer der bedeutendsten Fische der Fischindustrie. Besonders in Asien sind die massive Fische durch ihr tiefrotes Fleisch beliebt. Die größte Art, der Atlantische Blauflossen-Thunfisch, kann bis zu 4,5 Meter lang werden und wurde nach Angaben des IUCN auf…

    | Artikel auf blinker.de lesen

    In Neuseeland sind Wels und Koi-Karpfen eine Plage. Wissenschaftler wollen jetzt Hunde einsetzen, um diese Schädlingsfische aufzuspüren und damit die Gewässer zu schützen.

    Wissenschaftler der Universität Waikato im Neuseeland wollen Spürhunde darauf abrichten, Fische wie Koi und Wels im Wasser zu erschnüffeln. Beide Arten gelten in Neuseeland als invasiv und bedrohen dortige Ökosysteme. Bisherige Methoden zur Aufspüren von Schädlingen sind teuer und ungenau. Die Forscher wollen deswegen jetzt mit der feinen Nase unserer tierischen Freunde diesem Problem Abhilfe verschaffen. Spürhunde als Alternative zu teurer Technik Dr. Clare Browne ist verantwortlich für dieses Projekt. Sie und ihr Team wollen…

    | Artikel auf blinker.de lesen

    Wer mehr über Fische erfahren will, der sollte sich Gedanken über ihre körperlichen Voraussetzungen machen. Aus dem Aufbau des Körpers lässt sich viel über seine Funktion lernen. Die Zähne der Fische verraten uns einiges darüber, wie sie jagen und Beute machen.

    Die Zähne sind nach Einschätzung vieler Evolutionsbiologen einer der Hauptgründe für die Erfolgsgeschichte aller Wirbeltiere. Dank ihrer mit Zähnen bewehrten Kiefer beherrschten diese Lebewesen einst die Urmeere und besiedelten in der Folge auch das Land. Heute noch, nach Hunderten Millionen Jahren, schreiben ihre fernen Abkömmlinge Texte über diese Zähne und versuchen, ihren Flossen tragenden Verwandten Köder zwischen dieselbigen zu platzieren. Als erste Tiere überhaupt entwickelten die Fische Zähne. Aus den Rändern ihrer Kieferknochen begannen spitze,…

    | Artikel auf blinker.de lesen

    Biber galten als ausgerottet, haben sich aber durch starke Bemühungen wieder in Deutschland angesiedelt. Das hat für den Menschen Vor- und Nachteile.

    Der Biber galt in weiten Teilen Deutschlands als ausgerottet. Seit einigen Jahren aber ist wasserlebende Nager wieder dabei, sich auszubreiten. Die stark geschützten Tiere sind wichtige Bestandteile von Ökosystemen, können aber dem Menschen auch viele Probleme machen. Begehrter Biber Besonders für sein Fell und Fleisch wurde das aquatische Nagetier vor 200 Jahren gejagt. Diese Bejagung hat zur einer fast vollständigen Ausrottung geführt. Auch die Eingriffe des Menschen in die Flussläufe hat dem Biber viele Lebensräume…

    | Artikel auf blinker.de lesen

    Ein kanadisches Forscherteam hat das Verhalten von Fischen auf Basis von Verwundungen untersucht. Die Ergebnisse sind vor kurzem veröffentlicht worden.

    Können Fische Schmerz empfinden? Das ist eine Frage, die seit Jahrzehnten diskutiert wird. Die Laborstudie einer kanadischen Forschergruppe gibt neue Einblicke in die Verhaltensunterschiede von gehakten und nicht gehakten Fischen. Im Juni 2021 wurden die Ergebnisse in dem wissenschaftlichen Peer-Review Magazin „Fisheries Research“ veröffentlicht und wirbeln damit die Debatte, ob und inwiefern Fische Schmerzen spüren, neu auf. . So... We just had this come out https://t.co/7YN9k3t8q4 which is a curious finding and one that continues…

    | Artikel auf blinker.de lesen

    Der japanischen Küstenwache gingen mehrere Männer ins Netz, die Seegurken im Wert von mehreren tausend Euro stahlen.

    Im Juli konnte die japanische Küstenwache einen der wahrscheinlich größten Seegurken-Raube verhindern. Vor der Küste von Tomamae in der nördlichsten Insel Japans, Hokkaido, fing die Küstenwache ein Schlauchboot ab. Zuvor hatten die Beamten einen Tipp erhalten, der auf diesen Diebstahl hinwies. Seegurken im Wert von tausenden Euro Die Männer in dem verdächtigen Schlauchboot waren zwischen 18 und 55 Jahre alt. Neben Taucherausrüstung hatten sie auch fast 700 Kilogramm Seegurken an Bord. In Japan, aber insbesondere…

    | Artikel auf blinker.de lesen

    Norwegen zeigt sich hart in der Verteidigung seiner Fangrechte. Großbritannien soll keinen Zugriff auf die norwegischen Gewässer zum Fang von Kabeljau oder Schellfisch bekommen.

    Norwegen macht Großbritannien nach Brexit Kabeljau und Schellfisch streitig. Seit Mitte Juli haben sich die Fronten zwischen den Vereinigten Königreich und dem skandinavischen Land verhärtet. Derzeit verwehrt Norwegen Großbritannien Fangrechte in den ihren Gewässern. Keine gemeinsame Fischereipolitik mehr Ursprünglich war ein Versprechen des Brexit, die heimische Fischerei zu stärken. Hierfür sollten Fischer aus der EU das Recht verlieren, in den britischen Gewässern zu fischen. Eigentlich sind die Gewässer aller EU-Mitgliedstaaten durch die „Gemeinsame Fischereipolitik“ als…

    | Artikel auf blinker.de lesen

    Vor der Küste Kaliforniens wurde ein seltener Walkopf (Whalefish) gesichtet – und zwar in 2.000 Metern Tiefe. Über diesen Fisch ist noch vieles unbekannt.

    Wissenschaftler des MBARI (Monterey Bay Aquarium Research Institut) haben bei einer Tiefsee-Expeditionen einen Walkopf (aus der Familie Cetomimiformes) gesichtet. In der gesamten 34-jährigen Forschungsgeschichte des Instituts hat man diesen Fisch bisher nur 18-mal gefunden. „Selten“ ist dafür gar kein Ausdruck. Walkopf vor der Küste: Ein seltener Fund Das orangene Walkopf-Weibchen wurde in ungefähr 2.000 Metern Tiefe vor der Küste Kaliforniens entdeckt. Die Form des Fisches ähnelt der eines zu klein geratenen Bartenwals. Alle Exemplare, die…

    | Artikel auf blinker.de lesen