Wie fange ich Brassen statt Rotaugen???

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Wie fange ich Brassen statt Rotaugen???

Beitragvon Malle » 15.06.2009 - 15:38

Ich fische in einem Vereinsteich mit der Feederrute und einem 40gr. Futterkorb...
Meine Fänge sind quantitativ absolut in Ordnung, aber leider fange ich immer wieder fast ausschließlich Rotaugen und ab und zu mal einen Brassen als Beifang.
Wie kann ich gezielt auf die vorkommenden Brassen fischen???

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Beitragvon Holger Wulf » 16.06.2009 - 9:36

Nach meinen Erfahrungen (aber da lasse ich mich gerne korrigieren) gibt es kein Futter, das gleichzeitig Brassen anlockt, aber Rotaugen abschreckt. Du kannst durch einen etwas größeren Köder (es muss nicht immer Made sein) versuchen, das Verhältnis zugunsten der Brassen etwas zu verbessern.
Angeln, angeln, angeln und auch mal an die Leser denken!

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Beitragvon wolfgang » 16.06.2009 - 10:38

Nach alter Stippererfahrung ist es oft so, daß Rotaugen die ersten am Futterplatz sind, wird weiter Lockfutter eingebracht, sind diese oft schnell satt, wenn das Futter sehr nährstoffreich ist, die Brassen kommen etwas später und sind mit Lockfutter kaum zu übersättigen,auch verweilen sie länger am Futterplatz.(Erfahrung beim Wettfischen, als dieses noch angesagt war)
Dies soll aber nun keineswegs eine Aufforderung zum massenhaften Einbringen von Futtermitteln sein, ehe man sollten solches Futter einbringen, daß von Größe und Struktur für Rotaugen weniger attraktiv/zu groß ist.
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Beitragvon Kai S. » 16.06.2009 - 10:59

Dem stimme ich auch zu.
Mais bietet sich an, auch Haferflocken oder andere größere Partikel im Futter, dazu eben etwas größere Köder, die nur von größeren Rotaugen und Brassen gefresen werden.
Das Motto sollte also sein die Rotaugen satt machen oder halt dafür sorgen das fast nur Brassen den Köder aufgrund der Größe nehmen können. Kleine Boilies werden teilweise auch für sowas genutzt.

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Beitragvon Olli89 » 16.06.2009 - 11:24

Hartmais!!
Uns passiert es immer, dass wir beim Ansitz auf Karpfen mit Hartmais dicke Brachsen als Beifang haben.
Gruß

Olli

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Beitragvon Taxler » 16.06.2009 - 11:45

wolfgang hat geschrieben:Dies soll aber nun keineswegs eine Aufforderung zum massenhaften Einbringen von Futtermitteln sein ...

Na DIE Kurve haste aber nicht annähernd hinbekommen :badgrin:
Also, wenn ich Du wäre ..... dann wäre ich, ehrlich gesagt, doch lieber ich

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Beitragvon wolfgang » 16.06.2009 - 12:24

Taxler hat geschrieben:
wolfgang hat geschrieben:Dies soll aber nun keineswegs eine Aufforderung zum massenhaften Einbringen von Futtermitteln sein ...

Na DIE Kurve haste aber nicht annähernd hinbekommen :badgrin:


Aber ich habs versucht................das zählt...
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Beitragvon Nagel » 16.06.2009 - 14:39

Olli89 hat geschrieben:Hartmais!!
Uns passiert es immer, dass wir beim Ansitz auf Karpfen mit Hartmais dicke Brachsen als Beifang haben.


Mit dem hab ich auch gerechnet als ich letzten´s angefüttert hatte. Das Ergebnis waren Rotaugen zwischen einem und fast zwei Pfund.
Gefreut hat es mich trotzdem. :D

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Beitragvon Schubert » 17.06.2009 - 21:41

Wieso angelst du nicht gleich auf Karpfen anstatt auf Brachsen?
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Beitragvon Dirk,G » 17.06.2009 - 22:11

Versuchs doch mal mit einem Dendrobena statt Maden oder Mais, da gehen an meinem Stammgewässer keine Rotaugen oder nur die Großen drauf, aber die brassen mögen diese Würmer wohl ganz gerne. Desweiteren fütter ich auf Brassen immer mit sehr süßem Futter an.
Man kann mir vieles nehmen aber Finger weg von meiner Angelausrüstung

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Beitragvon Olli89 » 17.06.2009 - 23:01

Nagel hat geschrieben:Rotaugen zwischen einem und fast zwei Pfund


Ich rate jetzt mal völlig ins Blaue hinein, aber ich denke, das wäre Malle auch noch recht^^
Wie du ja selber schon gesagt hast, Freude macht's trotzdem ;-)
Gruß



Olli

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Beitragvon Gerd » 18.06.2009 - 16:22

Wie Wolfgang schon erwähnt hat - die Rotaugen kannst Du durch das Futter ausselektieren, sprich ein groberes Futter verwenden, welches die Rotaugen schnell sättigt.
Je nach Gewässergrund kannst Du noch abgetötete Maden einbringen, diese sind für Rotaugen recht unatraktiv, da diese mehr auf Bewegung stehen. Brassen "jagen" dem Futter weniger hinterher, sie sind eher faule und gemütliche Sammler.

Wichtig ist, dass Du von Anfang an genügend Futter einbringst, um die Rotaugen zu sättigen und den Brassen aber noch einiges zu servieren. Das erneute Einbringen von Futter lockt oftmals wieder Rotaugen an den Platz, die auf das aktive Futter stehen. Scheue Brassen werden dann oftmals vergrämt, wenn Hektik auf dem Platz herrscht. Sie warten dann wieder ab, bis sich das Gewimmel aufgelöst hat.

Wenn Rotaugen am Platz sind und das Futter vom Grund aufnehmen müssen, werden sie von den Brassen meist nach einiger Zeit verdrängt, wenn sie allerdings Partikel jagen können beunruhigt das oft die Brassen.
Hätte ich einen Weinberg, ich würde ihn 'Hang zum Alkohol' nennen

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Beitragvon Malle » 21.06.2009 - 14:50

[quote="Schubert"]Wieso angelst du nicht gleich auf Karpfen anstatt auf Brachsen?[/quote]

Weil ich Brassen fangen möchte, da ich diese räuchere... übrigens ein absoluter Festschmaus...
:p

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Beitragvon Olli89 » 21.06.2009 - 18:03

Hab ich auch schon von gehört. Aber sonst kann man die ja echt nicht gebrauchen, bei allem Respekt...
Gruß



Olli

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Beitragvon MaxiFisch » 14.08.2009 - 15:32

Finde die Brassenschwärme! Blasen an der Oberfläche, wackelnde Seerosenblätter/Schilf etc. Wirf nen kleinen Futterkorb und nem Laubwurm am Haken(Größe 6-10) REIN: kÖNNTEN zwar auch Karpfen sein aber seis drumm