Petition gegen den kommerziellen Hechtfang als Hundefutter

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Derrik Figge
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Petition gegen den kommerziellen Hechtfang als Hundefutter

Beitragvon Derrik Figge » 09.01.2013 - 23:43

Hallo zusammen,

das wurde mir heute geschickt:

http://www.activism.com/de_DE/petition/gegen-den-hechtfang-fuer-die-industrielle-verarbeitung/41617

Habt Ihr schon was davon gehört?

Gruß Derrik
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Ich freue mich über Angebote aller Art per PN oder Mail. Danke

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Onkel Tom
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Beitragvon Onkel Tom » 10.01.2013 - 8:15

Ja, dieses Thema macht derzeit in vielen Foren die Runde.
Bisher am häufigsten genannte Kritik ist die spärliche Faktenlage. Bisher konnte noch nicht belegt werden, das Laichhechte aus den Boddengewässern tatsächlich zur Fischmehlverarbeitung genutzt werden. Der Ersteller der Petition müsste das irgendwie dokumentieren und belegen, damit auch nicht Einheimische das nachvollziehen könne.

Weiterer Kritikpunkt ist die Seite, über die die Petition läuft, viele befürchten, das dort im Hintergrund Daten gesammelt werden.

Ich habe das Thema die letzten beiden Tage aber nicht mehr verfolgt, wenn ich es schaffe, mache ich mal schlau, vielleicht gibt es ja neuer Erkenntnisse.
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Beitragvon andal » 10.01.2013 - 9:35

Auch wenn die Bodden zu den ertragsreichsten Hechtgewässern zählen, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Biomasse ausreichend ist, um sie dauerhaft wirtschaftlich auf diese Weise zu nutzen.
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon aron84 » 10.01.2013 - 11:56

Ja was soll man dazu sagen ??

Generell stimmt es wirklich, dass nicht nur dieser Besagte Fischer gezielt den Hechten kurz vor der Laichzeit nachstellt....

Auch die Kollegen vom Team Boddenangeln braucht man nur mal zu fragen, es ist einfach so, dass die bekannten Wanderrouten der Hechte zu den Laichplätzen gezielt mit Kilometerlangen Netzen zugestellt werden, das ist leicht zu erkennen, wenn man weiß wo und wann man die Hechte zu dieser Zeit fängt, es gibt auch keine Anderen Fische, die zu dieser Zeit in den Massen dort vorkommen.

Das ist aber leider die Regel in den Boddengewässern. ABER das ist ja nicht nur beim Hecht so - in den Boddengewässern wird generell zu den ( Laich )Wanderungszeiten eine bestimmte Fischart bevorzugt befischt, das gilt u.A. auch für den Barsch, Hering, Dorsch, Zander, Schnäpel, Brassen etc...

Das ist traurige Wahrheit, aber nur so können die Fischer aufs Jahr gesehen die Massen anlanden, die "anscheinend" zum Überleben notwendig sind.

Ironischerweise gibts in meiner Familie schon seit meiner frühesten Kindheit den Satz - " Die Fischer jammern immer, wenn du Sie fragst ob genug gefangen wurde bekommst du immer die Antwort - Alles schlecht, reicht gerade so...."

Und doch gehts den wenigsten wirklich schlecht, hier gilt das Gleiche wie überall in der Gesellschaft - erst komm ich, dann lange nix, dann die Anderen. Wenn du Sie fragst warum Sie gezielt Laichfähige Fische fangen kommt die überaus nervige Antwort - "Weil Sie sonst von den Anderen gefangen werden..."

Auch bei mir im Peenestrom kann ich mir sicher sein, dass " mein " Fischer pünktlich mitte Februar genau die Wanderwege der Hechte mit Großmaschigen Netzen zustellt. Und dann gehts nur um den Hecht, weil zu dieser Zeit nur der Hecht in Guter Stückzahl in Bewegung ist.

Einige Hechte werden dann unter der Hand zum Verzehr verkauft ( find ich i.O.), der Rest geht an die Großen Fischaufkäufer in MV, die Wiederum sehr gut vernetzt mit Anderen, vor allem Skandinavischen, Großhändlern sind. Geht man nun in die lokalen Märkte dieser Fischaufkäufer findet man vornehmlich Dorsch, Hering, Zander, Rotbarsch etc. in den Auslagen, einzig Meister Esox fehlt zumeist bzw. liegen vllt. 2 kleinere Exemplare in der Auslage....wo jedoch die großen Mengen bleiben ?? Wer weiß das schon, ein Schelm wer dabei böses denkt...;-)

Im Zuge meiner Nachforschungen über den Hecht, speziell im Peenestrom bin ich dann auch über ein Paar Zahlen gestolpert...

Zur Einordnung:

In den frühen 2000ern wurde sich seitens der Fischer über einen massiven Rückgang der Fänge beim Hecht beschwert, was die damalige Landesregierung dazu veranlasste ein Besatzprogramm in Auftrag zu geben um zu überprüfen ob ein künstlicher Besatz Abhilfe schaffen kann.

Nur Fangzahlen Peenestrom und Greifswalder Bodden:

2000 - 27 Tonnen
2001 - 43!! Tonnen
2002 - 35 Tonnen
2003 - 24 Tonnen, davon allein 11 Tonnen aus dem Peenestrom

Danach nur noch ca. 17 Tonnen jährlich, was die Fischer auf den Plan rief... Leider Leider werden ca. 75 % der Mengen kurz vor bzw. kurz nach der Schonzeit gefangen...Das macht für einen Standfisch wie den Hecht durchaus Sinn, da er nunmal in Bewegung sein muss, um von Netzten / Reusen gefangen werden zu können. Sehr schlecht für den Hecht, gut für die Fischer. Die Quittung bekommen die Fischer selbst, was aus obigen Zahlen meiner Meinung nach eindeutig hervorgeht.

Bleibt nur zu hoffen, dass hier ein Umdenken stattfindet, denn die Belastungsgrenze der Bestände, gerade bei einem ( in der Gesamtheit ) recht seltenen Räuber wie dem Hecht ist doch schneller erreicht als manche Denken.

Umso interessanter wäre es für mich zu wissen, was die Großen Aufkaufunternehmen mit o.g. Mengen machen. Sollte es wirklich in die Fischmehlverarbeitung gehen ( was ich leider schon von vielen gehört habe ) wäre das ein einziges Armutszeugnis für unsere einheimische Fischerei, die sich ja selbst gern als ökologisch verträglich / nachhaltig sieht....

Wie gesagt ich weiß nicht was mit den Hechtanlandungen passiert, doch zählt man eins und eins zusammen....

Wir werden es wohl nie mit Gewissheit sagen können.

Die Fischer kümmert es nicht, denn Sie geben den Großteil der Fänge Ordnungsgemäß an die Fischverarbeitende Industrie weiter ( bei uns ), bekommen Geld ( momentan bissel über 1 Euro pro KG Hecht ) und damit sind Sie raus. Für Sie zählt, wie immer im Leben, das Geld und waschen Ihre Hände rechtlich ( nicht moralisch ) in Unschuld. Der Hecht ist nunmal Ihr "Wintergeschäft".

Ich hoffe ich konnte einen Teil zu dieser Diskussion beitragen.

Gruß
Armin

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Beitragvon Oldschool » 10.01.2013 - 12:37

Hmmm, dafür das es in vielen Foren die Runde macht, scheint dieses Thema nicht so interessant zu sein (188 Unterschriften) nicht das es das nicht ist, hat man eher das Gefühl das es den Usern egal ist.

Von der Webseitenbewertung jedenfalls sagt Google nichts verwerfliches.
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Beitragvon Onkel Tom » 10.01.2013 - 13:12

Oldschool hat geschrieben:Hmmm, dafür das es in vielen Foren die Runde macht, scheint dieses Thema nicht so interessant zu sein (188 Unterschriften) nicht das es das nicht ist, hat man eher das Gefühl das es den Usern egal ist.

Von der Webseitenbewertung jedenfalls sagt Google nichts verwerfliches.


Das liegt ganz einfach daran, das faktisch überhaupt nichts belegt ist. Suche doch mal in den weiten des Internets einen eindeutigen Beweis dafür, das Hechte, besonders laichträchtige Rogner ausschließlich mit der Absicht gefangen werden, sie zu Fischmehl verarbeiten zu lassen.
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Beitragvon lelox » 10.01.2013 - 18:08

Bodden und Haffe haben 170000 ha.
2011 wurden 90 t Hecht gefangen, davon 10 t in der offenen Ostsee.
80 t also in Bodden und Haffen, das macht 0,47 kg pro Hektar. Was wird dagegen in einem 20 ha Vereinsteich entnommen?
Für Fisch, der zu Fischmehl verarbeitet wird, gibt es 10 Cent pro Kilo.
http://www.lallf.de/fileadmin/media/PDF/fischer/5_Statistik/Fangstatistik_2011Gebiete.pdf
http://www.lallf.de/Gewaesser.281.0.html

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Beitragvon LaZe » 10.01.2013 - 18:12

Betrachtet mal die Situation von einer anderen Seite.

Wenn es wirklich so schlimm ist und so rücksichtslos entnommen wird....

Stellt euch vor 90% des Einkommens kommt durch Angler und Jäger sowie durch "normale" Urlauber (sagen wir mal 2/3 davon Angler).

Keine Fische - keine Angler - kein Geld.

Team Bodden, div. Hechtguides, Bootsverleih usw. alles würde keine Einnahmen mehr erzielen.

Mehr Fisch - mehr Angler - mehr Geld

Ist natürlich wie immer nur meine Meinung :D

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Beitragvon Taxler » 10.01.2013 - 22:48

Ich hatte diesen Thread heute bald nach der Erstellung gelesen und hatte dazu erst mal keine Meinung
da mir die Thematik als Süddeutscher bis dahin völlig unbekannt war
und ich diverse Zweifel an der geschilderten Situation hatte
Also, wenn ich Du wäre ..... dann wäre ich, ehrlich gesagt, doch lieber ich

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Beitragvon rhinefisher » 11.01.2013 - 7:11

Vielen Dank an aron84 für diesen sehr informativen Beitrag!
Bislang konnte ich mir einiges nicht so recht erklären... .
Petri
DEUS LO VULT !

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Beitragvon silvio.i » 11.01.2013 - 7:45

Leider verstehen viele nicht, dass es sich hier um ein "kleines" Regionales Problem handelt. Was zwei, drei Fischer tun ist nichts Illegales!!!
Dass der Fischer Jan.-Febr. und im Mai die Laichgebiete mit Netzen ist einfach ein Fakt. Gewisse Praktiken von einigen Fischern sieht man aber nur, wenn man regelmäßig an der Küste ist. Dokumentieren wird das niemand. Und dass das Ganze für einen Süddeutschen schwer nachvollziehbar ist, verstehe ich auch.
Der Dorsch in der Ostsee wurde ja angeblich auch nie überfischt. Erst als sich die ersten über ausbleibende Fänge „beschwert“ haben, wurde das ganz untersucht. In der Nordsee wurde der Hering in den 70er Jahren fast komplett ausgerottet, sodass ein kommerzieller Fang gar nicht mehr möglich war. Beim Thunfisch hat man es geschafft. Der bestand hat sich bis heute nicht erholt!
Wenn diese Petition erreicht, dass Untersuchungen angestellt werden, ist das schon ein kleiner Erfolg. Aber dafür brauchen wir erst mal Befürworter!

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Beitragvon Christian K. » 08.02.2013 - 22:06

Na sowas, da will man billigen Fisch oder billige Lebensmittel allgemein und verschwendet keinen Gedanken daran das die Tiere mit irgendetwas gefüttert werden müssen.
Das der billige Räucherlachs, der mittlerweile bei allen Einzelhändlern im Regal liegt, mit Fischmehl Pellets gefüttert werden muss und dieses Fischmehl woher kommt?! Jawohl, von anderen Fischen.

Solange es Fische sind die uns Angler nicht tendieren, ist es OK, sobald es uns betrifft wird eine Petition ins leben gerufen.

Das einzige was man dagegen machen kann, keine billig Lebensmittel kaufen, mehr darauf achten woher unsere Lebensmittel kommen und wie sie produziert wurden!
Und diese Verdammte "Geiz ist geil" Mentalität endlich wieder über Board werfen!
Stattdessen mal wieder auf Qualität achten und bewusst Einkaufen.

Im Endeffekt Regelt immer noch Angebot und nachfrage die Produktion und den Preis und DAS kann der Verbraucher, also wir, entscheiden und lenken.

Auch wenn diese Hechte für Tierfutter "verwurstet" werden, auch das kann man mit seinem Konsumverhalten Regeln!
Hinterfragt mal die Angaben auf dem Tierfutter ;)
"Tierische Nebenprodukte" sind z.B. unter anderem Kuhhufe, gefüllte(Scheisse!!!) Därme, Hörner und anderer "Abfall".
Wieso muss ein Futter für astreine Carnivoren(Hunde, Katzen) zu 80-99% aus Pflanzen bestehen? Aus Getreideabfällen, und ich meine Abfälle, keine ganzen Körner, damit sind die Schalen usw. gemeint.
Schon mal gewundert wieso Hunde pfurzen und stinken? Gebt ihnen anständiges Futter und die Sache ist innerhalb von 2 tagen vorbei, für immer!
Ja, Qualität kostet auch Geld, aber wie viel frisst denn euer Hund? Ist er uns nur das billigste Futter wert, oder gönnen wir ihm bestes Futter für 50€ im Monat. (ich rede von meinen beiden Hunden mit 38kg und 50kg)

Ich bin kein Moralapostel und hinterfrage auch nicht alles, wo es aber geht, lese ich die Rückseite der Verpackung und entscheide dann, ob ich das Produkt kaufe, oder eher nicht.

Einiges an Informationen gibt das Internet her, anderes kann man auch beim Hersteller erfragen. Unter anderem welcher Fisch denn nun im Tierfutter ist und woher der kommt ;)
Ich mache keinen Unterschied zwischen Jung und Alt,
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ich heiß euch alle, willkommen, ich liebe jeden,
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Beitragvon frank » 09.02.2013 - 16:33

Diese Petition ist aber neben der klugen, privaten Entscheidung eine öffentlichkeitswirksame Aktion. Die finde ich gut.
@tom: und anderen sei gesagt, dass gerade die bodden-guides genau diese haltung heftig kritisieren, nämlich ü-meterfische gezielt als grundlage zum verwerten für die vierbeiner m i t z u n e h m e n. dabei werden die strecken bevorzugt mit netzen zugestellt, die von laichfischen genutzt werden.
mit feldstecher haben wir so manchen "metrigen" über die reling gehen sehen - leider in die falche richtung.
ich war bisher 12 mal auf rügen, das sagt dir jeder guide.
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Beitragvon Onkel Tom » 09.02.2013 - 17:34

Ich streite die Beobachtungen der Einheimischen ja auch auf gar keinen Fall ab, ich bin ja mittlerweile auch relativ regelmäßig da oben und habe meine Beobachtungen gemacht.
Das reicht aber nicht, um diese Thematik einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, die eben nicht dort vor Ort ist. Dafür benötigt man nun mal stichfest, überprüfbare, sichtbare, dokumentierte usw... Beweise. Und diese zu finden scheint offenbar nicht ganz so einfach zu sein.
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Beitragvon frank » 09.02.2013 - 18:52

Häh? Wie bitte? Mit diesem "Antrag" wird mit Unterstützung aus der Anglerschaft versucht, dieser nicht n a c h h a l t i g e n Interpretation der berufsmäßigen Fischerei so nachzugehen, dass es durch eine authorisierte Behörde geregelt wird, was gefischt werden darf und was nicht.
"breite öffentlichkeit" - wer soll das sein und wieso wäre die in dieser Frage einzubeziehen? Was ist denn das für ein Politikverständnis? 15 PS Führerscheinfrei kam auch nicht per Bürgerentscheid; was außer Beobachtungen soll denn da etwas beweisen? Der geständige Berufsfischer: "Jo, die dicken verkaufe ich immer wegen dem Katzenfudda?".
Letztlich fällt dieser Raubbau auf Angler zurück, die zunehemend auch Einnahmequelle des Bundeslandes und der dazugehörigen Inseln ist. Weniger "gute" Sportfische drücken schnell auf die Nachfrage bzw. Inanspruchnahme. Sieh mal nach Schweden, wo z. B. Västervik (aus anderen Gründen) rasant schnell abstieg in der Gunst vieler Angler.
Und by the way: ich bin kein E i n h e i m i s c h e r;-), so wie viele andere Gäste auch nicht. Die "Natives" stehen sich in dieser Frage interessemäßig selbst widersprüchlich gegenüber. In den Pensionen verwertet jeder Fisch, da wird das Zurücksetzen immer belächelt;-).
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