NIE Erfolg

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carab121
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NIE Erfolg

Beitragvon carab121 » 10.09.2012 - 18:09

Hallo Leute,

ich bin langsam am verzweifeln...

ich bin in den letzten 1 1/2 Monaten bestimmt mindestens 15 mal Blinkern gewesen an der Lippe in NRW und an Kanälen hier in der Ecke und habe rein NICHTS gefangen... wir waren immer zu zweit unterwegs und haben wirklich nie was gefangen... haben wirklich alles ausprobiert... selbst die 2blöden" Barsche im Kanal wollten nicht beißen....

Liegt das einfach nur daran, dass wirklich viel zu viel Jungbrut als Futter für die Raubfische vorhanden ist? ... haben alle größen von 2-25 cm Gummis, Wobbler, Spinner, Blinker...etc... ausprobiert auf die wir sonst ab und an mal nen Biss hatten...

Weiß wirklich nicht mehr weiter ...

Mit freundlichem Gruß

Dennis
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Beitragvon Raubfisch-Fan » 10.09.2012 - 19:12

Das erinnert mich an ein Erlebniss als ich noch blutiger Anfänger war. "Damals" hatte ich beim Spinnfischen eine längere Strecke eines mittleren Flusses abgeworfen. An jeder Stelle wurde Halt gemacht und immer ein paar Minuten geangelt. Als dann die Sonne unterging bekam ich einen Biss, als ich das Ufer zu meinen Füssen parallel abgeworfen hatte. Leider stieg der fisch dank stumpfem Drilling aus und ich verbrachte viele weitere Angelstunden an anderen Tagen und Monaten immer und immer wieder nur um diesen Punkt zu kreiseln. Und es tat sich absolut NICHTS. Irgendwann bin ich dann mal an einen völlig anderen Abschnitt des Flusses gefahren und habe an einem Nachmittag mehrere Hechte gefangen. Am nächsten Morgen biss an der Stelle aber nix mehr sodass ich noch weiter gezogen bin. Und siehe da, beim ersten Wurf stieg schon wieder einer ein.

Vielleicht solltest du dich einfach auf andere Gewässerstrecken bzw. Abschnitte konzentrieren. Suche die Fische auf Teufel komm raus und wirf so viele Stellen ab wie möglich. Irgendwo steht dann ein beisswilliger Hecht. Achja und niemals die Motivation zu Hause vergessen. Mit Motivation fischt du konzentrierter und auch aufmerksamer. Noch ein Tipp: Wenn du bzw. ihr zu Zweit fisch(s)t, könnt ihr eure Köder streuen. Der eine fischt mit Wobbler und der andere mit Spinner (als Beispiel). So könnt ihr schnell herrausfinden, auf was die Fische gerade mehr "Bock" haben.
Lass den Kopf nicht hängen und angel einfach weiter. Schließlich steht der Oktober vor der Tür ;)

Petri und Grüße zurück...
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Beitragvon Schimpi » 10.09.2012 - 21:31

Hi carab121,

Habt ihr verschieden Tageszeiten ausprobiert ?
Bei mir das auch schonmal, dass ich immer Nachmittags / Abends ans Wasser getigert bin und habe abgescneidert.

Als ich dann mal mit nem Kumpel die Nacht am Wasser durchgemacht hatte und wir dann am nächsten Morgen dann gaaaaanz früh angefangen haben zu fischen, haben wir super gefangen.

Ansonsten ist der Tipp mit den verschiedenen Ködern eine gute Sache. Mach ich mit meinem Kumpel Matze auch immer so. Einer fischt Wobbler, der andere Spinner ....... einer fischt große Wobbler, der andere kleine Wobbler ....... der eine fischt Blinker, der ander GuFi ......

Das geht dann so lange bis einer was fängt. :D
Wobei auch das ab und an in die Hose geht und wir beide abschneidern.

Aber dafür heißt es ja angeln und nicht Fische fangen. ;)

In diesem Sinne. Nicht die Lust verlieren und stetig am Ball, äääähhhmmm ich meine Wasser bleiben. :lol:
Wir müssen eindeutig aufhören so wenig zu angeln !!!

P.S.: Diese Info wurde auf 100% recycelten Datensätzen geschrieben und ist nach der Löschung sämtlicher Buchstaben und Zahlen erneut verwendbar.

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Beitragvon carab121 » 10.09.2012 - 22:16

Hallo...

ich war fast IMMER an unterschiedlichen Stellen der Lippe, der Stever und Kanal! Egal ob unterhalb 2er Wehre im Stömungskreislauf, Strömungsberuhigten berech etc. war irgendwie nie was...
wir haben es auch so gemacht, dass wir beide 2 unterschiedliche Köder oder zumindest unterschiedliche Farben benutzt haben...
naja bin mal gespannt was und wann noch so passiert...

habe mir meine neue Rute gekauft und will die endlich einweihen verdammt !!! :D

Mit freundichem Gruß

Dennis
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Beitragvon carab121 » 11.09.2012 - 19:46

Hallo,

da ich mich ja nicht unterkriegen lassen wollte und mein Opa mir seine ganzen Gummifische gegeben hat, mit denen er noch nie geangelt hat (aber man kann sie ja IRGENDWANN mal gebraucht) ^^..."denke mal ihr kennt das" ... habe ich mir heute mal vorgenommen die richtige Handhabung mit dem Gummifisch konzentriert zu üben.

Gesagt getan...

ich habe mir meine Tasche mit all den schoenen Gummifischen zusammengepackt, wobei ich darauf geachtet habe, dass ich dunklere bzw. natürliche Farben, sowie auch grellere Farben dabei habe.
Da die Lippe heute durch nächtlichen Regen zwar klar war aber starke Strömung hatte, dachte ich mir, dass ich mittelgroße Gummis in schwarz/glitzer, schwarz/weiß, grün/schwarz etc. hauptsächlich benutze und ab und an dann mal eine grelle Farbe versuche...
Soweit sogut..

nachdem ich ankam und ich ca.30-40 Minuten eine Buhne befischt habe ging ich zur nächsten und naja... dann nimmt man sich mal was vor und das kam dabei raus:


Bild




plötzlicher Sprühregen...laut Wetterbericht....

nachdem ich dann mal einen Wobbler ausprobiert hatte, der Regen aber doch zu stark war, beschloss ich meinen Wobbler ein wenig Eidechse spielen zu lassen und den starken Regen abzuwarten....

Bild


Ich habe irgendwann angefangen im Regen die zweite Buhne abzufischen, da dort ein Baum war unter dem ich gut Schutz suchen konnte...
Und trotz des tiefen Wassers bzw. dem Wechsel von flachem zu tiefen Wasser etc. wieder mal ein Erfolgloser und deprimierender Tag :/

Bild


Mit freundlichem Gruß

Dennis
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Beitragvon Raubfisch-Fan » 11.09.2012 - 20:53

Normalerweise trübt Regen das Wasser eher, da er nunmal das Wasser und die sich darin befindenen Partikel aufwirbelt. Nur so als Tipp ;).

Nicht entmutigen lassen. Ich hab die letzten Wochen nur Babys gefangen :?. Oder halt auch gar nichts. Dafür freut man sich dann umso mehr, wenn was "Richtiges" beißt...

Petri
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Beitragvon carab121 » 11.09.2012 - 21:09

Naja... ich habe meine schwarzen Gummis in der Mutte des Flussen klar erkennen können, da es dort flach ist vllt. max 2 m) und der Boden Sand ist... nur am Rand im Kreislauf ist es 3-4 Meter tief, doch man sieht die Pflanzen bis 1-2 Meter auf der schrägen Uferkante.

Mit freundlichen Gruß

Dennis
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Beitragvon Raubfisch-Fan » 11.09.2012 - 21:36

carab121 hat geschrieben:Naja... ich habe meine schwarzen Gummis in der Mutte des Flussen klar erkennen können, da es dort flach ist vllt. max 2 m) und der Boden Sand ist... nur am Rand im Kreislauf ist es 3-4 Meter tief, doch man sieht die Pflanzen bis 1-2 Meter auf der schrägen Uferkante.

Mit freundlichen Gruß

Dennis


Sorry, hab ich aus den Bildern jetzt nicht erkennen können. Und wenn du wirklich Aufmunterung brauchst und es nicht mehr aushältst, dann mach am besten "Urlaub" und fahr nach Holland, Schweden, Irland oder auf die Bodden ;).

Grüße zurück.
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Beitragvon carab121 » 11.09.2012 - 21:48

sieht man auf den Fotos auch nicht :P habe nur den Regen fotografiert :P
Naja ... werde einfach hier weiter versuchen ... der Herbst kommt!!!^^

Werde immer mal hier rein schreiben wenn ich wieder unterwegs war :P
auch wenn ich nichts fangen sollte :D vllt interessiert es ja trotzdem den ein oder anderen ^^

Mit freundlichem Gruß

Dennis
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Beitragvon Thuni » 11.09.2012 - 22:12

Weißt du überhaupt, wie man "richtig" mit den Gummifischen angelt ?
Also jetzt nicht böse gemeint, aber ich kenne genug Angler, die meinen sie sind wahre Koryphäen auf diesem Gebiet und schmeissen einfach rein und kurbeln dann die Dinger wieder rein
Vllt. liegts ja daran ? ;-)
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Beitragvon Raubfisch-Fan » 11.09.2012 - 22:29

Thuni hat geschrieben:Weißt du überhaupt, wie man "richtig" mit den Gummifischen angelt ?
Also jetzt nicht böse gemeint, aber ich kenne genug Angler, die meinen sie sind wahre Koryphäen auf diesem Gebiet und schmeissen einfach rein und kurbeln dann die Dinger wieder rein
Vllt. liegts ja daran ? ;-)



Waaaas ? Dann hab ich das ja immer ganz falsch gemacht. Ne Spaß beisete, Thuni hat schon recht. Als ich meinem Vater das Jiggen beigebracht habe, hatte er die ersten Tage keinen einziegen Biss (mit)bekommen. Nachdem Fein-tuning gings dann aufeinmal. Aber manchesmal lohnt sich auch das einfache "einleihern".
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Beitragvon Thuni » 11.09.2012 - 23:19

Manchmal aber eher selten
Am besten lernt man das in Spanien, da kann man sich rumexperimentieren auch erlauben
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Beitragvon Raubfischer92 » 11.09.2012 - 23:23

Für die Kosten kann man sich aber auch einfach nen Guide mieten, da lernt man das Gewässer besser kennen, lernt die richtige Köderführung und hat noch Kohle über :p
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Beitragvon maggot » 12.09.2012 - 0:14

Das kenn ich zu gut. Ich hab's am Anfang immer an einem kleinen Vereinswaldsee mit Allen möglichen Kunstködern versucht. Jetzt ist mir klar, dass ich am Kanal auf Zander und Barsch oder beim Weiher mit KöFi mehr erfolg hab. Soll aber nicht heißen, dass du mit Kunstködern an dem Weiher keinen Erfolg haben wirst ;)
Ich persönlich schwör übrigens auf Rapala-Wobbler, wenn ich Kunstköder angel ;) Mit Gummi war ich noch nie erfolgreich, außer vertikal am Kanal
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Beitragvon Thuni » 12.09.2012 - 0:54

@Raubfischer
Der Guide ist bei weitem nicht so gut, mein Vater hat das dort unten ein paar Jahre lang probiert und am Ende um einiges besser als die guides gefangen, was Zander betrifft. Über die Jahre haben die in kleinen gruppen von bis zu 5 Leuten tausende von Zandern gefangen
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