Beiträge von Raubfisch-Fan

    Gar nicht 😂

    Wobei weiß eine Farbe ist die immer geht, egal wie das Wasser ist.

    Geht mir genauso :D

    Fische Schwarz und Weiß so gut wie nie. Auch wenn viele Angler auf klassische Red Head Designs mit weißem Körper oder den klassischen weißen Bauch plus blauem Rücken bei GuFis schwören ist das eine Farbe die nur ganz selten bei mir an den Einhänger kommt. Bei Schwarz dagegen weiß ich, dass der bei schlechten Sichtverhältnissen (z.B. nachts) oder bei extrem klarem Wasser und super vorsichtigen Fischen gut klappt. Fischen tue ich die Farbe trotzdem fast gar nicht. ^^


    Wobei wir auch schon bei einem Thema wären, dass meiner Meinung auch sehr entscheidend ist: Vertrauen in den Köder bzw. die Farbe.

    Das hat jetzt nichts mit Hokus Pokus-Angel-Astrologie zu tun sondern einfach mit Konzentration und Durchhaltevermögen. Wenn ich eine Farbe bzw. einen Köder fische, dem ich zu 100% vertraue, bekommt er meist mehr Einsatzzeit in der "Striking Zone" und ich fische ihn konzentrierter. Hab mich schon mehrfach dabei ertappt eine/n neue/n Köder/Farbe, zu dem ich noch kein Vertrauen habe, ranzuknüppen und dann nach 20 Würfen ohne Biss direkt wieder zu wechseln. Die große Schwierigkeit ist es immer nur neue Köder mit Vertrauen en masse zu beladen. Vor allem, wenn man an eher durchschnittlichen oder schlechten Gewässern fischt.

    Erstmal moin! Willkommen hier im Forum.

    Da hast du dir als erstes Thema gleich ein ganz heißes Eisen rausgepickt und eines, bei dem du in einer Gruppe von Anglern den ein oder anderen handfesten Streit auslösen kannst. :D


    Spaß beiseite. Hier mal meine Meinung:

    Meiner Erfahrung nach sind Farben bei Kunstködern äußerst wichtig. Meist gar nicht unbedingt um perfekt die Beute ala match the hatch zu imitieren sondern hauptsächlich für Sichtigkeit und Kontraste Unterwasser.

    Prinzipiell lässt sich sagen, dass je nach Tages- aber auch Jahreszeit die Farbwahl unterschiedlich ausfallen sollte.


    Ein kleines Beispiel von meinem Hausgewässer: Zu Beginn der Hechtsaison Anfang Mai ist mein Haussee noch extrem klar und die Algen hatten noch keine Chance das Gewässer "grün" zu färben. Gleichzeitig ziehen zu der Zeit große Schwärme von Brassen ins Flache um zu laichen.

    Zu der Zeit sind bei mir Köder mit bräunlich/goldener Farbe mit dunklerem Rücken und hellerem Bauch unschlagbar. Vor allem bei leichtem Sonnenlicht bzw. Sonne/Wolken Mix.

    Einige Wochen später im Juni, wenn die Algenblüte ihren Höhepunkt erreicht hat, funktionieren dann grünliche Köder oft deutlich besser, weil durch den grünen Schleier im Wasser die Sichtigkeit zurückgeht und Beutefische wie Rotaugen, Brassen und Co. ebenfalls einen leichten Grünstich bekommen.


    Will heißen, das ganze Farbthema ist sehr abhängig von vielen verschiedenen Faktoren. Die Wichtigsten sind dabei meiner Meinung nach Jahreszeit, Tages und Nachtzeit, allgemeine Lichtverhältnisse (bewölkt, sonnig etc.) und auch der Angelplatz bzw. die Angeltiefe.

    Wenn du zum Beispiel in einem sehr klaren Gewässer ganz früh morgens losgehst, kann es sehr gut sein, dass du zu Beginn des Morgens noch deutlich besser mit Schockern fängst aber sobald die Sonne hochsteigt nichts mehr auf Fluogrün, Knallrot und Chartreuse kommt.

    Anderes Beispiel ist die Angeltiefe: In einem klaren Gewässer mit vielleicht noch zusätzlich bewölktem Himmel ist in 9 Metern Angeltiefe nur noch extrem wenig Licht vorhanden. Jetzt plötzlich fängst du mitten am Tag in deinem klaren See mit Fluoorange und mit Blausilber und Ayu o.ä. gar nichts mehr.


    Zu deinem trüben Gewässer: Normalerweise funktionieren schockige Farben sehr gut im Trüben, weil sie einfach besser gesehen werden und der Fisch sie auch in größeren Tiefen einfach schneller wahrnehmen kann. Einen Köder, den der Fisch überhaupt nicht sieht, kann er auch nicht erfolgreich attackieren. Motoroil sieht vielleicht unscheinbar aus, ist aber (vorausgesetzt es ist das "richtige" Motoroil Dekor) extrem hell bei Sonnenschein. Auch im trüben. Wenn du mal einen Motoroil Gummi unter UV Licht hältst wirst du feststellen wie stark grünlich der leuchtet. Dieser Effekt ist logischerweise stärker bei Sonnenlicht.

    Dunkle Köder können im Trüben aber auch funktionieren, weil sie eine besser auszumachende Silhouette haben. Nicht umsonst ist Schwarz eine absolute Topfarbe in der Nacht, wenn fast gar kein Licht scheint.


    Auch nicht zu verachten ist im Trüben, neben der Farbe, die Aktion bzw. Vibration des Köders. Köder die stärker vibrieren bzw. eine größere Druckwellen verursachen, können von den Fischen besser über´s Seitenlinienorgan wahrgenommen werden als z.B. Köder mit einer sehr dezenten Aktion und kaum Vibration Unterwasser.


    Ganz grob, ohne dein Gewässer zu kennen wären meine direkten Farbtipps. Fluogrün, Chartreuse, Fluoorange, Motoroil, Firetiger, helles Gelb oder aber auch sehr dunkle Köder mit sehr starken Kontrasten (dunkler Rücken/deutlich hellerer Bauch. Allgemein kann im Trüben gerne ordentlich Kontrast im Köder sein. Eine meiner Lieblingsfarben von der Firma Keitech ist zum Beispiel Motoroil/Orange.


    Ansonsten heißt es ausprobieren. Eine Handvoll Köder und Farben kaufen und ran ans Wasser. Jedes Gewässer hat so seine Eigenheiten und jeder Tag ist anders. Tight lines!

    Deine 'rein rechneriche' Ermittlung zur Eimenge ist auch nicht zu Ende gedacht. Sicherlich hat die 120er Muddi eine höhere Laichmenge als ihre 80er Tochter, aber lass sie diesen Laich noch 3 mal abgeben (von mir aus auch 25 mal , nur um es mit Zahlen zu veranschaulichen), aber ihr Töchterlein gibt zusätzlich noch den Laich ab, den sie bis zum Erreichen der 120er Marke produziert.


    Weiterhin sind in sämtlichen Theorien / Studien etc genau die von Maurice genannten Fakten nicht enthalten- die große Muddi putzt auch mal nen 50er oder 60er Hechtlein weg, dass dann aus dem gesamten Laichgeschäft weg ist und mehrere Kilo Laich nicht mehr produziert, ein 80er Hecht versucht es zwar auch mal, fügt dem Opfer aber meist nur Verletzungen zu.


    In dem Vortrag von Prof. Dr. Arlinghaus geht er ebenfalls auf den Kannibalismus bzw. eine Ricker Beziehung ein. Sowohl in den Modellrechnungen als auch in vivo Studien (Guppie Studie oder Tianinen et al.) hat eine Entnahmefenster eine höhere stehende Gesamtbiomasse, eine höhere Individuen Anzahl und eine deutlich gesündere Altersstruktur gezeigt. Lustigerweise sind gerade von Kannibalismus betroffene Arten wie der Hecht positiv beeinflussbar durch das Zurücksetzen größerer Fische (Entnahmefenster).


    Zu der Größe der Rogner und der besseren Laich bzw. Brutqualität gibt es übrigens auch Studien. Es wird z.B. auf Studien eingegangen, die zeigen, dass die Brut von größeren Laichern eine 2,2 fach höhere Überlebensrate hat. Dazu muss man allerdings sagen, dass der Effekt der Eiqualität nicht der entscheidende Faktor sein sollte wenn wir über Entnahmefenster diskutieren, da er relativ gesehen deutlich geringer ist als die anderen Effekte.


    Allgemein ist es meiner Meinung nach Schwachsinn hier über den Monsterhecht im 0,5ha Karpfendorfteich zu sprechen. Die Wissenschaft zu dem Thema ist da und sollte dazu genutzt werden allgemeingültige Gesetze in der Fischerei wie ein Entnahmefenster für Arten wie z.B. den Hecht zu unterstützen. Jeder von uns will in 20 Jahren auch noch Fische fangen und betrachten wir den stark wachsenden Fischereidruck und die gleichzeitig immer schlechter werdenden biologischen Einflüsse (Flussbegradigung, Verschmutzung der Gewässer etc.) müssen wir Maßnahmen diskutieren, wie wir unsere heimischen Fischpopulationen nachhaltiger befischen bzw. beangeln können. Einfach nur das zu tun, was wir schon immer tun, (den CDU-Ansatz) wird auf kurz oder lang dazu führen, dass man das Angeln in Deutschland zu großen Teilen an den Nageln hängen kann.

    Immer wieder interessant, wie doch noch immer die Theorie der großen, starken Laichfische vertreten wird. Die Hechtmutti mit 120 cm hat ihre besten Jahre längst hinter sich und kann vielleicht noch zwei, dreimal an dem Geschäft teilnehmen um ihre 'tollen' Gene weiterzugeben.

    Ihre ganzen Töchterlein tragen ja die selben Gene, diese wurden vielleicht noch von einem genialen Zuchthengst unter den Milchnern verbessert, wer weiß. Sollte ich dann nicht die Fische in Ruhe lassen, die die Gene noch 15 - 20 mal weitergeben könnten, also die viel proparierten Küchenhechte zwischen 60 und vllt 80 cm ? Die alte Dame hat ihren 'Job' erledigt und liefert - so man es möchte- das doppelte an Filet wie eine Dame von 80 cm (eher noch mehr), ich müsste also mindestens zwei Individuen entnehmen (die sich noch etliche male fortpflanzen könnten) um auf den 'Fleischertrag' eines Individuums zu kommen, dass nur noch zwei, dreimal ran darf und die Zeit ihm dann ein Ende beschert.

    Das ganze mal auf ein theoretisches Kleingewässer gespielt - alle Fische von über einem Meter werden releast, alle Fische unter einem Meter entnommen. Wie wird es da in etlichen Jahren aussehen ? Die großen Fische sind an Altersschwäche dahin gegangen, die jungen entnommen - wer macht Nachwuchs ? Andersrum gedacht: Alle Fische über 1 Meter entnommen und alles unter 1 Meter schwimmen lassen, es wird immer wieder Nachwuchs kommen.

    Das hat nichts mit Theorie propagieren/vertreten zu tun. Das ist wissenschaftlicher Stand zu dem Thema und in der Wissenschaft schlägt Evidenz ein Gedankenmodell übertragen auf ein Kleingewässer oder hergeleitete Anekdoten. Zumal die Eiablage nach pro Kilo Körpergewicht geregelt ist und wie jeder halbwegs erfahrene Hechtangler wissen sollte hat eine 120cm Mutti ein vielfaches an Kilo als ein 80er.

    Das bedeutet rechnerisch (selbst wenn die 120er Mutti nur noch wenige Jahre leben sollte) eine Steigerung der Eimenge um mehr als das Dreifache pro Laichzeit pro Fisch. Zusätzlich hat der Laich der Großfische den evolutionären Vorteil der größeren Brut. Diese von Schlupf aus größeren Individuen haben dann wiederum einen bedeutenden Vorteil gegenüber ihren kleineren Artgenossen während der Kinderstubenzeit.


    Das mit dem Modell des Kleingewässers (Hechte alle tot durch Alterschwäche und Kleine alle entnommen = kein Nachwuchs) ergibt auch dahingehend keinen Sinn, dass Hechte bis zu einer gewissen Größe sehr schnell abwachsend sind. Dadurch würde durch den vermehrten Laich durch die Großfische es immer genug gesunden Nachwuchs geben. Das "Kleingewässergedankenspiel" kommt nur dann hin wenn die Meterfische alle unfruchtbar wären und wirklich jeder kleine 60er entnommen wird ergo extrem unwahrscheinlich.

    Es hat schon seinen Grund warum viele sehr gute Hechtgewässer bzw. Länder mit extrem guten Hechtbeständen solche oder ähnliche Regeln nutzen. Der Erfolg plus die wissenschaftliche Datenlage dazu gibt ihnen Recht. Ein Küchenfenster sollte auch in Deutschland die Zukunft sein.

    Das Angeljahr 2021 war bei mir auch eher mäßig. Waren wohl so irgendwas zwischen 30 und 40 Angeltagen. Hechte gabs vielleicht so 80 Stück und Barsche so in Richtung 60/70. Leider keine wirklich großen. Sehr selten mal ein 90er Hecht und einige Barsche bis knapp unter 40. Der Meter und der 40 Plus Barsch sind dieses Jahr (bis jetzt) leider noch nicht gefallen. :(

    Das hatte ich letztes Jahr schon Mitte Mai. Zander gabs nur eine Handvoll und da auch eher kleine. Aber dafür konnte ich immerhin dieses Jahr mal wieder drei Angeltage an einem glasklaren Fließgewässer mit der Fliege stehen und einige schöne Regenbogner und Bachforellen fangen. Ich denke ich werde vielleicht bis Neujahr noch ein paar mal loskommen. Dann entweder auf Hecht oder vielleicht mal wieder auf Meerforelle. Das habe ich dieses Jahr ziemlich vernachlässigt.

    Zitat von Valestris


    Das haben alle Hechte den Tag gemacht bis auf 1,2 Ausnahmen 8)


    Petri zum PB! Echt witzig, bei mir sind am 1. Mai knapp unter 20 Hechte im Boot gelandet und die haben fast alle sehr spitz gebissen. Hatten extrem viele Fehlbisse und vorsichtige Anstupser. Was war bei euch die Wassertemperatur? Hier waren es so knapp über 11 Grad.

    Klar sind neue Techniken auch für das Vermarkten gedacht aber wenn man immer so denkt "Hat früher funktioniert, funktioniert immer noch. Alles andere ist neumodischer Kram und nur zum Geld machen." Wird es nie Neuerungen geben. Und das nicht nur auf's Angeln bezogen. Die Erde dreht sich weiter, Zeiten ändern sich, es gibt mehr Angler, mehr Druck und häufig schwindene Bestände. Wenn man jetzt 40 Jahre nur mit dem Profi-Blinker angeln will (deren Erfinder übrigens mittlerweile völlig abgedreht ist :-S ), kann man das ja machen muss sich dann aber nicht wundern wenn der Rest der "Angelwelt" einen abhängt. Die verschiedene Systeme, Rigs und Köder sind defintiv keine Allzeit-Immer-Fangmaschinen, aber sie sind zusätzliche Mittel, die richtig eingesetzt, einem dann Erfolg bringen, wenn der Standardköder versagt. Habe schon oft genug mit modernen Methoden Fisch um Fisch beim Barsch oder Hechtangeln gefangen während das Nachbarboot mit Mepps, Effzett und Co. komplett leer ausging. An anderen Tagen ist vielleicht der normale Gummi dem Texas Rig wieder überlegen, aber wenn ich mich diesen Techniken komplett verweigere laufe ich Gefahr durch Unflexibilität meinen Erfolg einzuschränken.
    Wenn du einem europäischen Wettkampffliegenfischer z.B. erzählen willst, dass dieses Czech Nymphing nur "Neumodischer Schnickschnack" ist und man mit der guten alte March Brown genauso gut fängt, wirst du von ihm nur ein müdes Lächeln mit belustigtem Kopfschütteln bekommen. Genauso belustigt wird der Skandinavische Profi reagieren wenn du ihm weismachen willst, dass man mit dem guten alten Köfi am Grund mindestens genauso gut XXL Zander fangen würde wie mit seinem "pelagic sharpshooting".
    Meiner Meinung nach muss man defintiv nicht jedem neuen Köder oder jeder neuen Technik sofort hinterher rennen aber es komplett sein zulassen Neuerungen aus der Welt des Angelns aufzunehmen, halte ich persönlich für zu rückständig.

    Moin Alle zusammen,


    ich hab mich letztens mit einem Kumpel darüber unterhalten, dass wenn es um Innovationen im Bereich des Angelsportes der letzten Jahre geht, Deutschland nicht wirklich weit oben steht. Zugegeben meine Aussage betrifft hauptsächlich den Bereich, in dem ich am meisten unterwegs bin und die meiste Expertise besitze; sprich Raubfischangeln, vor allem das Spinnfischen, Fliegenfischen und Elektronik für auf und am Wasser und vielleicht gab es neue Innovationen im Bereich das Karpfenangelns oder Stippfischens aus Deutschland, die ich nicht mitbekommen habe.


    Nichts desto trotz fällt immer wieder auf, dass neue Techniken, Köder, Montagen, Produkte hauptsächlich im Ausland erfunden und bekannt werden. Nach Deutschland kommen sie dann meist erst ein paar Monate oder Jahre später.
    Wenn ich da zum Beispiel an das Hechtfischen denke, kamen die meisten Innovationen aus dem skandinavischen Raum. Allen voran Schweden, Finnland und Dänemark. Auch von der Muskyfischerei in den USA oder Kanada wurden Techniken und Köder dem europäischem Pendant Esox Lucius angepasst und haben sich hier etabliert.
    Für Barsch und Zander sind viele der Techniken und Köder aus dem asiatischen, allen voran dem japanischen Raum und/oder aus den USA. Ursprünglich zwar gedacht für Bass und Walleye aber für "unsere" stacheligen Freunde mindestens genauso effektiv.


    Das Fliegenfischen ist was Produkte, Gerät und Techniken angeht in amerikanischer, britischer und skandinavischer Hand. Einzelne spezielle Techniken für das Wettkampffischen kamen dann aus dem östlichen Raum Europas oder aus Frankreich.


    Mich würde mich mal interessieren, was ihr zu dem Thema sagt. Seht ihr das ganze ähnlich? Oder seid ihr komplett anderer Meinung?
    Und woran glaubt ihr könnte das liegen, falls ihr ähnlicher Meinung seid?

    Also es gibt viele Dinge, die die Wurfweite mit einer Spinnrute und normalen Satio massiv beeinflussen. Die Statio an sich spielt da aber eher eine untergeordnete Rolle (Badum Tss). Ob du jetzt eine Revo MGX oder Eine Daiwa benutzt ist relativ schnurz und beeinflusst die Wurfweite nur minimal.
    Das was die Wurfweite bei einer Rolle beeinflusst ist der Durchmesser der verwendeten Schnur, die Füllmenge auf der Spule und leicht die Spulengröße.


    Ob du jetzt eine 4000er, 5000er oder 6000er nutzt ist für Wurfweite nicht sehr entscheidend. Ich persönlich würde die 4000er nehmen einfach weil sie meiner Meinung nach eine super Größe für´s normale Hechtfischen darstellt. Wenn du wirklich noch mehr Meter rausholen willst ist tatsächlich eine Spinnrute von ca. 3m empfehlenswert und eine gute Wurftechnik. Mit dünnerer Schnur lässt sich meist auch weiter werfen, würde ich aber beim gezielten Fischen auf Hecht nicht empfehlen. Ich hab auf meinen Statios für Hecht nichts unter 0,20mm und will die auch nicht missen. Gerade wenn größere Fische zu erwarten sind oder der ein oder andere versunkene Baumstamm im Wasser lauert.


    Zusammengefasst lässt sich sagen: Mach dir nicht so viele Gedanken um die Rolle. Bei Multirollen ist das was anderes aber bei einer stinknormalen Statio wirst du bei vernünftigen Marken keine Unterschiede feststellen können bezüglich der Wurfweite-

    Moin,

    in einem Gewässer wie du es beschreibst, ist es rein von der biologischen Seite aus eher unwahrscheinlich, dass dort viele Kapitale Fische leben. Es gab mal eine Studie von Prof. Arlinghaus, die Faktoren beschrieben hat, welche entscheidend für das Potenzial eines Gewässers sind und somit auch die prozentuale Anzahl an größeren Einzelexemplaren.
    In dem Weiher schwimmen mit ziemlicher Sicherheit auch Hechte zwischen 55 und 85cm. Allerdings wird der Anteil der Fische die ü80 oder sogar ü90/100cm sind in diesem Gewässer extrem gering sein. Dafür fehlt es dem Gewässer einfach an gewissen Umweltfaktoren. Ist eine einfache Wahrscheinlichkeitsrechnung.
    Wenn du regelmäßig bessere Fische fangen willst, wirst du wohl oder übel Gewässer mit mehr biologischem Potenzial befischen müssen.

    Zum Abschluss der Barschsaison 2020 gab's für mich die Tage nochmal ein paar gute Barsche mit vielen guten Fischen über 35 und auch dem ein oder anderen 40er. Selbst beim Versuch mit der Fliege auf Hechte zu fischen hingen immer mal wieder die "Falschen" Räuber am Flash und am Bucktail. :D
    Jetzt aber, wo das Wasser langsam wieder kälter wird, werden die Barschruten denke ich wieder weniger und die Hechtruten nehmen wieder Überhand im Boot.
    Auf eine erfolgreiche Herbstsaison! tight lines!

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    GeorgeHarrison
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    Danke!

    Sooo, die Hälfte meines Lieblingsangelmonats Mai ist rum und es wird Zeit die erste Bilanz zu ziehen:
    Richtig eindeutige Standplätze scheinen die Hechte bei uns im Moment nicht zu haben. Fangen tut man sie fast überall; man muss einfach viel suchen.
    Wenn man dann zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit dem richtigen Köder fischt, knallt es fast durchgehend. :D
    Fische über 80 und 90 sind zu meinem Glück immer noch flach anzutreffen, sodass man eine spaßige Angelei mit einer guten Frequenz von Standardfischen erwarten kann und trotzdem immer auch die Chance hat, dass ein Klopper von 90+ drauf ballert. Wohin am Anfang eher Tailbaits und langsam geführte Streamer der Weg zum Erfolg waren scheinen jetzt schnelleres Einstrippen oder Gummis das zu sein, was die Hechte bevorzugen. Zum Glück hab ich mich da schnell angepasst, sodass bei mir im Boot in den letzten Angeltagen einige schöne Fische von ü80/ü90 landeten und auch schon der Meter geknackt wurde.


    Besonders erwähnenswert fand ich folgendes Erlebnis: Mittags nach der Arbeit noch schnell einen neuen Hechtstreamer gebunden, Nachmittags/Abends aufs Wasser, bei den ersten Würfen gabs direkt einen 80+ Esox im Flachen. Keine halbe Stunde später im nicht mal 1,5 Meter tiefen klaren Wasser ruckte es dann ziemlich heftig an meiner Fliegenschnur und nach einem kurzem aber aufregendem "Flachwasserdrill" kam der Metee...fast Meter auf die Messlatte :lol:
    1m Marke zwar nicht geknackt, aber was solls; bei den Umständen mit der selbst gebundenen Fliege und dem Biss im Flachen reichen mir auch 99,5cm ;)


    Auch sehr erfreulich war, dass ich als relativer Barschanfänger schon so früh den ersten 40+ Barsch der Saison beim Hechtangeln fangen konnte. Drill war bei 100g+ WG Spinnrute zwar etwas unspektakulär aber was solls :)

    Petri zu den Boddenhechten! Hab die letzten Angeltage ähnliche Erfahrungen bezüglich Gufis/Swimmbaits gemacht. Die meisten Fische kamen bei mir auf Tailbait und Fliege. Normalerweise laufen Köder wie Pigshad und Co. bei uns wie Sau; ich denke mal das kommt wenn das Wasser etwas wärmer wird. Dann knallts bestimmt auch wieder auf Gummis 8)

    [quote="Colamann" Kann ich auf Hecht die 80g Rute dann zu Hause lassen?[/quote]


    Also ich persönlich finde, dass bis 50g zu wenig für die geziehlte Fischerei auf Hecht ist. Damit lassen sich größere Köder nicht vernünftig werfen und der Anschlag kommt nicht durch. Gerade wenn man auch auf größere Hechte angeln will. In Gräben und Flüssen mit kleinen Blinkern, Spinnern und Wobblern bis 12cm mag das reichen. Ist man an größeren Gewässern unterwegs und will auch mal Köder jenseits der 18cm werfen braucht man definitiv stärkeres Gerät. Die 80 Gramm Spinne ist als Allround bzw. Kompromiss ganz gut.

    Wenn du nur eine Rute kaufen willst mit der du auf Hecht und Waller fischen kannst, wirst du zwangsläufig auf einer der Seiten Abstriche machen müssen. Ich persönlich würde mich mit der Rute auf ein bis zwei ähnlich starke Fischarten konzentrieren wie zum Beispiel Hecht und Zander.


    Da wäre dann eine Spinnrute mit 250cm bis 270cm für den Anfang gar nicht so schlecht. Am besten mit einer mittelschnellen bis schnellen Aktion und einem WG bis 80 oder bis 100 Gramm. Ich fische seit letzter Saison fürs leichtere Fischen auf Hecht die Shimano Yasei Pike XH mit 40-100 Gramm.
    Die kann ich sehr empfehlen.