Beiträge von Raubfisch-Fan

    Zitat von Valestris


    Das haben alle Hechte den Tag gemacht bis auf 1,2 Ausnahmen 8)


    Petri zum PB! Echt witzig, bei mir sind am 1. Mai knapp unter 20 Hechte im Boot gelandet und die haben fast alle sehr spitz gebissen. Hatten extrem viele Fehlbisse und vorsichtige Anstupser. Was war bei euch die Wassertemperatur? Hier waren es so knapp über 11 Grad.

    Klar sind neue Techniken auch für das Vermarkten gedacht aber wenn man immer so denkt "Hat früher funktioniert, funktioniert immer noch. Alles andere ist neumodischer Kram und nur zum Geld machen." Wird es nie Neuerungen geben. Und das nicht nur auf's Angeln bezogen. Die Erde dreht sich weiter, Zeiten ändern sich, es gibt mehr Angler, mehr Druck und häufig schwindene Bestände. Wenn man jetzt 40 Jahre nur mit dem Profi-Blinker angeln will (deren Erfinder übrigens mittlerweile völlig abgedreht ist :-S ), kann man das ja machen muss sich dann aber nicht wundern wenn der Rest der "Angelwelt" einen abhängt. Die verschiedene Systeme, Rigs und Köder sind defintiv keine Allzeit-Immer-Fangmaschinen, aber sie sind zusätzliche Mittel, die richtig eingesetzt, einem dann Erfolg bringen, wenn der Standardköder versagt. Habe schon oft genug mit modernen Methoden Fisch um Fisch beim Barsch oder Hechtangeln gefangen während das Nachbarboot mit Mepps, Effzett und Co. komplett leer ausging. An anderen Tagen ist vielleicht der normale Gummi dem Texas Rig wieder überlegen, aber wenn ich mich diesen Techniken komplett verweigere laufe ich Gefahr durch Unflexibilität meinen Erfolg einzuschränken.
    Wenn du einem europäischen Wettkampffliegenfischer z.B. erzählen willst, dass dieses Czech Nymphing nur "Neumodischer Schnickschnack" ist und man mit der guten alte March Brown genauso gut fängt, wirst du von ihm nur ein müdes Lächeln mit belustigtem Kopfschütteln bekommen. Genauso belustigt wird der Skandinavische Profi reagieren wenn du ihm weismachen willst, dass man mit dem guten alten Köfi am Grund mindestens genauso gut XXL Zander fangen würde wie mit seinem "pelagic sharpshooting".
    Meiner Meinung nach muss man defintiv nicht jedem neuen Köder oder jeder neuen Technik sofort hinterher rennen aber es komplett sein zulassen Neuerungen aus der Welt des Angelns aufzunehmen, halte ich persönlich für zu rückständig.

    Moin Alle zusammen,


    ich hab mich letztens mit einem Kumpel darüber unterhalten, dass wenn es um Innovationen im Bereich des Angelsportes der letzten Jahre geht, Deutschland nicht wirklich weit oben steht. Zugegeben meine Aussage betrifft hauptsächlich den Bereich, in dem ich am meisten unterwegs bin und die meiste Expertise besitze; sprich Raubfischangeln, vor allem das Spinnfischen, Fliegenfischen und Elektronik für auf und am Wasser und vielleicht gab es neue Innovationen im Bereich das Karpfenangelns oder Stippfischens aus Deutschland, die ich nicht mitbekommen habe.


    Nichts desto trotz fällt immer wieder auf, dass neue Techniken, Köder, Montagen, Produkte hauptsächlich im Ausland erfunden und bekannt werden. Nach Deutschland kommen sie dann meist erst ein paar Monate oder Jahre später.
    Wenn ich da zum Beispiel an das Hechtfischen denke, kamen die meisten Innovationen aus dem skandinavischen Raum. Allen voran Schweden, Finnland und Dänemark. Auch von der Muskyfischerei in den USA oder Kanada wurden Techniken und Köder dem europäischem Pendant Esox Lucius angepasst und haben sich hier etabliert.
    Für Barsch und Zander sind viele der Techniken und Köder aus dem asiatischen, allen voran dem japanischen Raum und/oder aus den USA. Ursprünglich zwar gedacht für Bass und Walleye aber für "unsere" stacheligen Freunde mindestens genauso effektiv.


    Das Fliegenfischen ist was Produkte, Gerät und Techniken angeht in amerikanischer, britischer und skandinavischer Hand. Einzelne spezielle Techniken für das Wettkampffischen kamen dann aus dem östlichen Raum Europas oder aus Frankreich.


    Mich würde mich mal interessieren, was ihr zu dem Thema sagt. Seht ihr das ganze ähnlich? Oder seid ihr komplett anderer Meinung?
    Und woran glaubt ihr könnte das liegen, falls ihr ähnlicher Meinung seid?

    Also es gibt viele Dinge, die die Wurfweite mit einer Spinnrute und normalen Satio massiv beeinflussen. Die Statio an sich spielt da aber eher eine untergeordnete Rolle (Badum Tss). Ob du jetzt eine Revo MGX oder Eine Daiwa benutzt ist relativ schnurz und beeinflusst die Wurfweite nur minimal.
    Das was die Wurfweite bei einer Rolle beeinflusst ist der Durchmesser der verwendeten Schnur, die Füllmenge auf der Spule und leicht die Spulengröße.


    Ob du jetzt eine 4000er, 5000er oder 6000er nutzt ist für Wurfweite nicht sehr entscheidend. Ich persönlich würde die 4000er nehmen einfach weil sie meiner Meinung nach eine super Größe für´s normale Hechtfischen darstellt. Wenn du wirklich noch mehr Meter rausholen willst ist tatsächlich eine Spinnrute von ca. 3m empfehlenswert und eine gute Wurftechnik. Mit dünnerer Schnur lässt sich meist auch weiter werfen, würde ich aber beim gezielten Fischen auf Hecht nicht empfehlen. Ich hab auf meinen Statios für Hecht nichts unter 0,20mm und will die auch nicht missen. Gerade wenn größere Fische zu erwarten sind oder der ein oder andere versunkene Baumstamm im Wasser lauert.


    Zusammengefasst lässt sich sagen: Mach dir nicht so viele Gedanken um die Rolle. Bei Multirollen ist das was anderes aber bei einer stinknormalen Statio wirst du bei vernünftigen Marken keine Unterschiede feststellen können bezüglich der Wurfweite-

    Moin,

    in einem Gewässer wie du es beschreibst, ist es rein von der biologischen Seite aus eher unwahrscheinlich, dass dort viele Kapitale Fische leben. Es gab mal eine Studie von Prof. Arlinghaus, die Faktoren beschrieben hat, welche entscheidend für das Potenzial eines Gewässers sind und somit auch die prozentuale Anzahl an größeren Einzelexemplaren.
    In dem Weiher schwimmen mit ziemlicher Sicherheit auch Hechte zwischen 55 und 85cm. Allerdings wird der Anteil der Fische die ü80 oder sogar ü90/100cm sind in diesem Gewässer extrem gering sein. Dafür fehlt es dem Gewässer einfach an gewissen Umweltfaktoren. Ist eine einfache Wahrscheinlichkeitsrechnung.
    Wenn du regelmäßig bessere Fische fangen willst, wirst du wohl oder übel Gewässer mit mehr biologischem Potenzial befischen müssen.

    Zum Abschluss der Barschsaison 2020 gab's für mich die Tage nochmal ein paar gute Barsche mit vielen guten Fischen über 35 und auch dem ein oder anderen 40er. Selbst beim Versuch mit der Fliege auf Hechte zu fischen hingen immer mal wieder die "Falschen" Räuber am Flash und am Bucktail. :D
    Jetzt aber, wo das Wasser langsam wieder kälter wird, werden die Barschruten denke ich wieder weniger und die Hechtruten nehmen wieder Überhand im Boot.
    Auf eine erfolgreiche Herbstsaison! tight lines!

    AN DIE MODS: Kann dieser Spammer bitte gelöscht werden. Er meldet sich immer wieder mit einem neuen Namen an and postet alte Beiträge hier als seinen "ersten Beitrag". Die Beiträge von ihm sind über die Suchfunktion 1 zu 1 wieder zu finden. Das ganze macht er schon seit einigen Tagen.


    Bekannte Namen:
    GeorgeLuis
    BrandonLuis
    GeorgeHarrison
    LandonAdrian



    Danke!

    Sooo, die Hälfte meines Lieblingsangelmonats Mai ist rum und es wird Zeit die erste Bilanz zu ziehen:
    Richtig eindeutige Standplätze scheinen die Hechte bei uns im Moment nicht zu haben. Fangen tut man sie fast überall; man muss einfach viel suchen.
    Wenn man dann zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit dem richtigen Köder fischt, knallt es fast durchgehend. :D
    Fische über 80 und 90 sind zu meinem Glück immer noch flach anzutreffen, sodass man eine spaßige Angelei mit einer guten Frequenz von Standardfischen erwarten kann und trotzdem immer auch die Chance hat, dass ein Klopper von 90+ drauf ballert. Wohin am Anfang eher Tailbaits und langsam geführte Streamer der Weg zum Erfolg waren scheinen jetzt schnelleres Einstrippen oder Gummis das zu sein, was die Hechte bevorzugen. Zum Glück hab ich mich da schnell angepasst, sodass bei mir im Boot in den letzten Angeltagen einige schöne Fische von ü80/ü90 landeten und auch schon der Meter geknackt wurde.


    Besonders erwähnenswert fand ich folgendes Erlebnis: Mittags nach der Arbeit noch schnell einen neuen Hechtstreamer gebunden, Nachmittags/Abends aufs Wasser, bei den ersten Würfen gabs direkt einen 80+ Esox im Flachen. Keine halbe Stunde später im nicht mal 1,5 Meter tiefen klaren Wasser ruckte es dann ziemlich heftig an meiner Fliegenschnur und nach einem kurzem aber aufregendem "Flachwasserdrill" kam der Metee...fast Meter auf die Messlatte :lol:
    1m Marke zwar nicht geknackt, aber was solls; bei den Umständen mit der selbst gebundenen Fliege und dem Biss im Flachen reichen mir auch 99,5cm ;)


    Auch sehr erfreulich war, dass ich als relativer Barschanfänger schon so früh den ersten 40+ Barsch der Saison beim Hechtangeln fangen konnte. Drill war bei 100g+ WG Spinnrute zwar etwas unspektakulär aber was solls :)

    Petri zu den Boddenhechten! Hab die letzten Angeltage ähnliche Erfahrungen bezüglich Gufis/Swimmbaits gemacht. Die meisten Fische kamen bei mir auf Tailbait und Fliege. Normalerweise laufen Köder wie Pigshad und Co. bei uns wie Sau; ich denke mal das kommt wenn das Wasser etwas wärmer wird. Dann knallts bestimmt auch wieder auf Gummis 8)

    [quote="Colamann" Kann ich auf Hecht die 80g Rute dann zu Hause lassen?[/quote]


    Also ich persönlich finde, dass bis 50g zu wenig für die geziehlte Fischerei auf Hecht ist. Damit lassen sich größere Köder nicht vernünftig werfen und der Anschlag kommt nicht durch. Gerade wenn man auch auf größere Hechte angeln will. In Gräben und Flüssen mit kleinen Blinkern, Spinnern und Wobblern bis 12cm mag das reichen. Ist man an größeren Gewässern unterwegs und will auch mal Köder jenseits der 18cm werfen braucht man definitiv stärkeres Gerät. Die 80 Gramm Spinne ist als Allround bzw. Kompromiss ganz gut.

    Wenn du nur eine Rute kaufen willst mit der du auf Hecht und Waller fischen kannst, wirst du zwangsläufig auf einer der Seiten Abstriche machen müssen. Ich persönlich würde mich mit der Rute auf ein bis zwei ähnlich starke Fischarten konzentrieren wie zum Beispiel Hecht und Zander.


    Da wäre dann eine Spinnrute mit 250cm bis 270cm für den Anfang gar nicht so schlecht. Am besten mit einer mittelschnellen bis schnellen Aktion und einem WG bis 80 oder bis 100 Gramm. Ich fische seit letzter Saison fürs leichtere Fischen auf Hecht die Shimano Yasei Pike XH mit 40-100 Gramm.
    Die kann ich sehr empfehlen.

    0,20 benutze ich an meiner Spinnrute für Hecht mit 100g Wurfgewicht. Wäre mir für UL viel zu dick.
    Für normales Barschangeln mit Ruten von 7-28g hab ich eine 0,12er auf der Rolle. Für das reine UL Fischen würde ich zu einer 0,08er tendieren.
    Man hat einfach eine bessere Köderführung und die Wurfweite wird auch weniger reduziert.

    Moin,


    mein kleiner Bruder hat jetzt endlich (nach langem Drängen von mir und unserem Vater :D) seinen Angelschein gemacht und als guter Bruder, der Ihn natürlich weiter anfixen will mit dem Angelvirus, habe ich mir gedacht, dass es doch ein gutes Geschenk zu Weihnachten wäre, ihm eine Art "Anfänger-must-have-Köderbox" zu schenken mit Ködern, die auch ein eher unerfahrener Angler nutzen kann.
    Ich fische mittlerweile fast nur noch Fliege und ziemlich große Hechtköder 20cm+ und wollte euch daher fragen, was in euren Augen so klassische Standardköder sind, die in keiner Box fehlen sollten.


    Ich hatte mir jetzt schon überlegt:
    - Klassicher Effzett Blinker in mittlerer Größe
    - 15cm Shads wie Sea Shad mit 10-20 Gramm Jigköpfen
    - Kleine Jerks wie den Slider den man auch gut mit der normalen Spinne fischen kann
    - Wobbler bis 15cm (Jointed oder mit rollender Aktion)
    ...


    Für weitere Vorschläge wäre ich dankbar; dann muss ich nur noch meine Mutter und meinen anderen Bruder anstecken mit der Sucht :badgrin:

    Danke an alle!


    Zitat von Schimpi

    Mal was anderes.
    Warst du beim Arzt und hast es nachschauen lassen, oder desinfiziert und gut ist ?
    Ich würde bei sowas immer zum Arzt gehen, weil man nie weiß, ob der Knochen oder so was abbekommen hat. Kann nämlich seeeehr hässlich werden, wenn sich da im Finger etwas entzündet oder so.


    Nein, ich war nicht beim Arzt. Hab ein sehr gutes medizinisches Grundwissen und werde erstmal beobachten. Habe gründlich ausbluten lassen und ordentlich desinfiziert. Die Wunde sieht im Moment sehr gut aus und wenn sich was ändern sollte stehe ich dann bei meinem Hausarzt auf der Matte. :D


    Zitat von Valestris

    Das kenn ich auch, hab immer ne kleine Flasche Octenisept dabei zum desinfizieren.


    Normalerweise habe ich auch immer Pflaster, Mull, Antiseptikum und Hansaplast Streifen dabei...nur halt gestern nicht :roll:

    Soooo, bin verfrüht von einer Zander-Wobbel-Tour zurückgekommen und eigentlich ist der Fangbericht auch nichts großartig Besonderes, aber er enthält eine wertvolle Message, die hier nicht oft genug betont werden kann: Nehmt IMMER einen verflixten Seitenschneider zum Angeln mit.


    Aber der Reihe nach: Ich wollte nach längerer Zander-Pause Abends noch schnell die Zettis mit Gummi und vor allem Wobbler ärgern und bin an den Kanal. Im Auto fällt mir auf, das ich in meiner Eile Snaps, meinen Seitenschneider und mein Verbandstäschchen vergessen habe.
    Eeeegal, falls einer abreißt kann man ja knoten und wozu sollte ich ausgerechnet heute meinen Knipex brauchen. Also losdüsen, parken, Gummi in den Einhänger und ab dafür. Es dauert auch nicht lange, bis die ersten kleinen Zander gefangen sind und ehe ich mich versehe ist es stockfinster. Daraufhin schnell von 12cm Gummi auf 12cm Wobbler wechseln und langsam kurbelnd die Packung und die Kante befischen. An der zweiten oder dritten Stelle packt sich dann ein, für den Kanal, recht vorzeigbarer Stachelritter meinen Rapala kurz vorm Ufer. Den Fisch kann ich schnell keschern und ans Ufer tragen. Kurzes Foto, schnell abhaaak...FUUUCK! Und plötzlich zappelt der Zetti an meinem Zeigefinger. Der Haken löste sich zum Glück recht einfach aus dem Fischmaul, sodass ich den Fisch erstmal releasen konnte, um mir dann meinen Finger anzusehen. Mist! Widerhaken volle Kanne drin. Und ausgerechnet heute den Schneider....Ach, Scheiße! Egal! Durchstechen und erstmal sehen wie weit ich komme. Gesagt, getan und nach kurzer Zeit , zeigt sich dieser fiese kleine Widerhaken auf der anderen Seite meines Fingers. Am Auto angekommen, erstmal alles, was nicht an meinem Zeigefinger baumelt, auf die Rückbank donnern und flugs zur kleinen Autofähre. Vielleicht haben die ja Werkzeug dabee...und da fährt sie ab. Mist! Wie durch ein Wunder hält kurz darauf ein sehr hilfsbereiter Mann mit seinem Auto vor der Fähren-Ampel und zückt auf mein Nachfragen ein Multitool mit einem kleinen Schneider an der Zange. Für einen 2/0er Hechthaken wäre das Ding viel zu schwach gewesen aber ich war ja zum Glück auf Zetti unterwegs. Haken gekappt, dreimal herzlich bedankt, vorzeitig nach Hause und verarzten.
    Das nächste mal lauf ich direkt los wenn ich merke, dass ich meinen Knipex zu Hause vergessen habe, denn Murphys Law schlägt immer genau dann zuu, wenn man nicht damit rechnet! :D



    Der "Verursacher"



    Das Ergebnis ohne Haken nach versuchtem Sauberwischen



    Der "Übeltäter"