Gummifischführung?

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Gummifischführung?

Beitragvon Jesse » 08.04.2011 - 20:33

Hallo,

mir ist das mit dem Gufieren immer noch schleierhaft, wenn ich die Faulenzermethode anwende bekomme ich nie Bisse, wenn ich den Gufi zum Ufer hin einkurbel bekomme ich die Bisse ohne Ende.

Mir ist auch aufgefallen, dass der Gufi beim einfachen einkurbeln richtig gut druck macht und beim schlenzen eben nicht.

Was meint ihr?
Gruß
Jesse

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Beitragvon Patti-Angler » 08.04.2011 - 20:36

Ich meine, wenn die eine Methode fängt, warum brauch man dan eine andere???
ℓιєвє gяüßє, ραттι-αηgℓєя

*Hilfe: http://www.blinker.de/forum/viewtopic.p ... 37#462737*

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Beitragvon Jesse » 09.04.2011 - 0:21

Klar schon, aber bisher habe ich mit dem Durchleihern nur Hechte überlistet und mein Zielfisch der Barsch hat noch nicht gebissen. :-)

Ich werde morgen mal mit Gufis an den Rhein spazieren, mal sehen, ob es da klappt.
Gruß

Jesse



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Beitragvon niels1984 » 09.04.2011 - 5:16

Auf Barsch würde ich es eher mit einem saftigen Tauwurm versuchen, geschleppt oder an der Drop Shot Montage(Meine Meinung). Beim Faulenzen ist das immer so eine Sache,gerade bei der Köderfürung und Köderwahl, wäre interessant zu wissen, an was für einem Gewässer du unterwegs bist.

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Beitragvon Gerd » 09.04.2011 - 6:42

Wie oft hast Du denn schon "gefaulenzt" ? Bist Du Dir sicher, dass Du immer wieder Grundkontakt hast ? Und dass Du auch eine ordentliche Absinkphase hast ?
Sehr oft wird der Fehler gemacht, einen zu schweren Kopf zu fischen, der beim kurbeln nicht richtig steigt. Oder aber ein zu leichter Kopf, der nicht sicheren Grundkontakt bekommt. Die Faulenzermethode ist sehr erfolgreich, allerdings dauert es einige Zeit, bis man sie sicher beherrscht -genau wie andere Gufi-"Methoden".
Hätte ich einen Weinberg, ich würde ihn 'Hang zum Alkohol' nennen

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Beitragvon Nobody » 09.04.2011 - 14:18

Patti-Angler hat geschrieben:Ich meine, wenn die eine Methode fängt, warum brauch man dan eine andere???


Der war gut.... :respekt: :clap: :clap:

Wenn du bei der Fauli mal so nen richtig Geilen Biss bekommen hast, wirst du nur noch Spinner einfach durchziehen :shock:
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Beitragvon Jesse » 09.04.2011 - 17:23

Ich habe direkten bodenkontakt und merke ganz klar das Tok am Boden dann kurbele ich 1-2 mal und lass den Köder wieder aufschlagen. Das ganze an gespannter Schnur. Ich muss dann zum Uferhin schneller Kurbeln den sonst würde der Gufi hängen bleiben. Und gerade wenn ich ankurbel um über die Kante zu kommen schnappen sich die Räuber den Gufi.

Mhm, nur komisch das es eben nicht wärend der Grundkontakte zum Biss kommt?

Gestern z.B. habe ich mit 8cm Kopyto Relax gefischt und 15g Köpfen
Gruß

Jesse



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Beitragvon LaZe » 09.04.2011 - 19:37

Der Biss kommt in der Absinkphase! Am Grund oder beim Ankurbeln erfolgen keine oder sehr seltene Bisse.

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Beitragvon Diox » 09.04.2011 - 20:04

Was natürlich noch zu beachten ist, ist die Rolle und deren Schnureinzug. Also wieviel sie bei einer Umdrehung aufnimmt.

Befischt du einen See oder Fluss?
Im Moment suche ich einen Programmierer der mit bei einem Projekt helfen würde! HTML und CSS gefragt! Jave Vorteilhaft!

Ansonsten Bla Blub

http://fliegenfischen.blog.de/

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Beitragvon Kai S. » 09.04.2011 - 22:04

Warum bekommst Du denn den Biß beim ankurbel um über die Kante zu kommen?
Naja wohl weil da ein paar Faktoren zusammen kommen. Meist beißen die Zander nach dem Folgen kurz vorm Ufer. Da ist die Beute auch ja fast in einer Deckung, also jetzt oder nie. Dazu wirst Du da schneller, aha Zander bemerkt, Fluchtreflex = Attacke. So ungewöhnlich finde ich das also nicht.

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Beitragvon Nobody » 10.04.2011 - 18:34

Genau so sehe ich das auch. Wenn der Friedfisch an der Kante steht, ist der Räuber wohl auch nicht weit weg. oder??
Und wie Diox schon sagte ist der Schnureinzug bei der Rolle eine wesentlicher Bestandteil für die Fauli.
Obwohl bei der Fauli immer wieder beschrieben wird das die Rute bzw. Schnur eine Linie ergeben soll, ändere ich oft mal diePositionen.
(10; 12 oder 14 Uhr)
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Beitragvon Jesse » 11.04.2011 - 6:56

Ich benutze eine Red Arc von Spro Übersetzung ist 5.2.1

Ich glaube der Schnureinzug ist rund 65-75cm bei einer Kurbelumdrehung.

@ Kai S.

Weil, wie die anderen hier beschrieben haben, der Fisch an der Kante ins Tiefe auf der Lauer liegt. :)

Ich angele in Stillgewässern und zum Teil in den Buhnenfeldern am Rhein.

Ich finde es halt komisch, da werfe ich den Gufi rund 30 Meter und mehr und mache die FL Methode und nix rührt sich. Komme ich aber an besagte Kante ans Ufer knallen Hecht und Co auf den Köder als gäbe es kein Morgen????

Dann habe ich mal aus Jux einfach nur 10 Meter geworfen und nur durchgeleihert und siehe da, der Gufi wurde wieder fröhlich attackiert. Kopfschüttel.
Gruß

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Beitragvon til » 11.04.2011 - 9:02

Die Fische stehen eben offensichtlich an der Kante. Ist ja eigentlich normal.
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Beitragvon Kai S. » 11.04.2011 - 13:38

Jesse hat geschrieben:@ Kai S.

Weil, wie die anderen hier beschrieben haben, der Fisch an der Kante ins Tiefe auf der Lauer liegt. :)


Und weil sie eben auch gerne mal etwas folgen bevor sie zuschlagen.
Daher auch die rhetorische Frage.

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Beitragvon Schimpi » 11.04.2011 - 14:39

Ich angel noch nicht sooo lange mit GuFi, muss aber auch sagen, dass wenn ich Bisse bekommen habe, diese immer kurz vor den Füßen (vor der Steinpackung) erfolgt sind.
Ich glaube das die Räuber einfach dort ihr bevorzugtes Raub-Revier haben und deshalb auch dort zuschlagen.
Wir müssen eindeutig aufhören so wenig zu angeln !!!

P.S.: Diese Info wurde auf 100% recycelten Datensätzen geschrieben und ist nach der Löschung sämtlicher Buchstaben und Zahlen erneut verwendbar.