Mit Köderfisch auf Barsch

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Mit Köderfisch auf Barsch

Beitragvon 9felix4 » 10.06.2010 - 19:11

In welcher Tiefe versuche ich es am besten mit Köfi auf Barsch ?

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Beitragvon rissfischer » 10.06.2010 - 19:13

Kommt auf dein Gewässer drauf an.
Ich würde zwischen Oberfläche und 70 cm Tiefe fischen.
Ich würde mich freuen, wenn ich mit Anglern aus der Region Oberschwaben von Ravensburg über Biberach bis Ulm in Kontakt kommen würde!

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Beitragvon Barschprofi » 10.06.2010 - 19:15

Momentan angel ich meine Barsche zwischen 2 und 4m.
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Beitragvon Bass » 10.06.2010 - 19:19

Wenn ich mal mit KoeFi auf Barsch geangelt habe ,dann meist recht flach. Selten unter 1m. Das war aber dann auch immer im unmittelbaren Uferbereich neben Kraut.

Wie du auch an den unterschiedlichen Antworten sehen konntest ,haengt es also ganz stark vom Gewaesser und von deinem Angelplatz ab ,dazu kommt dann wohl noch Jahreszeit u.s.w. .

GIb uns einfach mal mehr Infos zu deinem Gewaesser.

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Beitragvon 9felix4 » 10.06.2010 - 19:20

Was nehmt ihr denn so für Köfis und welche Größe sollten die haben ?

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Beitragvon Barschprofi » 10.06.2010 - 19:24

Das ist auch unterschiedlich.Ich nehme Kopytos zwichen 3 und 5cm.

Wenn ich mit Köfi angel nehme ich Ukelei oder Barsch.
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Beitragvon rissfischer » 10.06.2010 - 19:37

Ich nehme ebenfalls Barsch oder Lauben sowie Rotaugen mit max. 10 cm
Ich würde mich freuen, wenn ich mit Anglern aus der Region Oberschwaben von Ravensburg über Biberach bis Ulm in Kontakt kommen würde!



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Beitragvon andal » 10.06.2010 - 20:17

Gerade beim Barschfischen bedauere ich das Verbot des lebenden Köderfisches!
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon Gerd » 11.06.2010 - 7:29

Sehe ich ähnlich Andal. Was waren das noch für Zeiten, als die Moderlieschen ganz alleine für Action sorgten und die Barsche an den Haken zappelten.

Wenn ich mit Köderfischen auf Barsch fische, ist mir die Sorte relativ egal, ich benutze, was das Gewässer gerade hergibt - dann habe ich automatisch auch die richtige Größe. Mein liebster Naturköder ist ein kleiner Barsch, da an diesem die Haken am längsten an der vorgesehenen Stelle sitzen bleiben. Ich fische sie an DS - Montagen, also knapp über Grund. Die Tiefe variiert nach Gewässer - am Edersee z.B. habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Barsche fast immer zwischen 6 und 8 Metern stehen - und das dann überall im See. Und wenn sie aktiv an der Oberfläche rauben, gibt es viel bessere Köder als der Köderfisch.
Hätte ich einen Weinberg, ich würde ihn 'Hang zum Alkohol' nennen

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Beitragvon jolyjoker » 11.06.2010 - 9:20

Der Köfi auf Barsch ist oft unschlagbar; gerade wenn die Brut sich streckt. Im Fluß kannst du an der Stömungskante und in der Rückströmung Sternstunden erleben. Die Größe sollte etwas über der Durchschnittsgröße der einjährigen Brut sein. Halbfingerlang geht fast immer. Ein dünner Haken mit weitem Bogen - je nach Strömung ein Bleischrot einige Zentimeter davor und eine verschiebbare Pose. Fang flach an und geh dann Stück für Stück tiefer. Pose und Blei der Tiefe, Strömung und der Wurfweite anpassen. Friedfische waren bei mir bisher am erfolgreichsten. Die gibt es auch am häufigsten. Mit kleinen Flussbarschen oder kaulbarschen hatte ich bisher keinen Erfolg(Rhein und Neckar)
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Beitragvon strawinski » 31.10.2010 - 11:46

man sollte nie vergessen, das der reale köderfisch ob tot oder lebendig der anfang der fischerei war mit ködern war....nur aus faulheit und verführung der industrie kaufen wir wie blöd kunstköder, in der hoffnung den ultimativern fang zu haben.....
wenn man sich hinsetzt und mal in einem klaren moment darüber nachdenkt, was man so fabriziert, ist man als fischer ne echt traurige erscheinung...ein plastic people man

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Beitragvon andal » 31.10.2010 - 17:06

So kategorisch sollte man es aber nicht sehen. Sind die Stellen bekannt, dann kann man mit klassischen Köderfischmontagen wirklich gut abfassen. Der Vorteil der Kunstköder liegt halt in der einfachen Beschaffung, Lagerhaltung und man fischt damit eben deutlich mehr Raum ab.
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.

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Beitragvon niels1984 » 31.10.2010 - 17:15

Bei mir persönlich ist es so, das ich es nicht unbedingt haben muss, einen kleinen fisch zu töten um einen großen zu fangen,weil es nicht immer nötig ist, gerade beim Spinnfischen ist das ja so, das Drachkovitsch system ist etwas was ich für mich persönlich ablehne.
Beim Ansitzangeln würde ich auch auf den Köfi zurückgreifen.
Ich bin nicht doof! Ich weiß nur wenig!

Ich habe zwar keine Lösung, aber ich bewundere das Problem.

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Beitragvon rhinefisher » 31.10.2010 - 17:21

Aber es gibt kaum etwas fängigeres als Drachko - wenn kein Kunstköder mehr läuft, geht mit Drachko fast immer etwas.
Petri
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Beitragvon andal » 31.10.2010 - 17:24

Das liegt ganz einfach auch daran, dass man mit dem passenden(!) Drachko beide Angeltechniken optimal kombinieren kann. Ein statisch auf dem Grund abgelegtes Fischen am DS bleibt weiterhin fängig. Der Gummikollege liegt dagegen einfach nur aktionslos und reizlos daneben.
Angler neigen sehr stark dazu, dort mit Lösungen aufzuwarten, wo gar keine Probleme bestehen.